Norbert Reher



Alles zur Person "Norbert Reher"


  • Neues Übergangswohnheim: Es bleibt beim Standort am Pattkamp / 32 neue Flüchtlinge in dieser Woche

    Do., 05.11.2015

    Kompromiss für die Zukunft

    Knackpunkt für die Anwohner ist vor allem die Erschließung über die schmale Stichstraße (li.). Die Kleingärtner befürchten eine massive Beeinträchtigung ihrer „Oase“ (Mitte). Letzten Endes gibt es laut Verwaltung für das neue Übergangswohnheim keine Alternative zu der ausgewählten Freifläche (re.).

    Der Ärzte-Vortrag der VHS war vorsorglich ins Ausschusszimmer verlegt worden. Thema „Übergewicht“, Teilnehmerzahl 48 Personen. Der Ratssaal diente dagegen am Dienstagabend noch einmal einer politisch gewichtigen Angelegenheit. Thema Übergangswohnheim, Teilnehmerzahl mehr als 60 Personen. Der Planungsausschuss hatte die Entscheidung zu treffen, ob es bei dem ausgewählten Standort neben der Kleingarten-Anlage am Pattkamp bleibt.

  • Über 50 Bürger verfolgen Ausschuss-Diskussion um geplantes Übergangswohnheim

    Do., 29.10.2015

    Gutes Projekt, schlechter Standort?

    Volles Haus bei der Sitzung des Bau- sowie des Familien- und Sozialausschusses am Dienstagabend. Das geplante Übergangswohnheim für Flüchtlinge interessiert viele Bürger. An der Wahl des Standortes wurde Kritik laut.

    Das Thema „Flüchtlinge“ bewegt die Menschen im wahrsten Sinne des Wortes. Zu dem nicht versiegenden Strom an Menschen, die sich in Deutschland ein neues, sicheres Zuhause erhoffen, kommt eine stetig wachsende Zahl an Bürgern, die sich intensiver mit der Problematik beschäftigen. Das ist in Everswinkel nicht anders. Noch nie rief eine öffentliche Sitzung des Bauausschusses oder des Familien- und Sozialausschusses ein so reges Interesse hervor wie am Dienstagabend der gemeinsame Termin beider Gremien.

  • Bezirks- und Planungsausschuss: Erneuter Beschluss zum Königskamp / Antrag der SPD abgelehnt

    Do., 17.09.2015

    Ein ziemlich dickes Ding

    Über 650 Seiten dick und 1,8 Kilogramm schwer: Die gewichtige Unterlage Königskamp für die Ausschusssitzung.

    1,8 Kilogramm schwer, über 650 Seiten stark – ein ziemlich dickes Ding. Kein neuer Prachtband aus dem Taschen-Verlag, sondern trockene und vor allem bekannte Königskamp-Materie. Dennoch auf einzelne Wünsche hin eine Neuauflage. Da nicht allen Ratsmitgliedern dieses Werk der Abwägung in Sachen Bebauungs- und Flächennutzungsplan in der Ratssitzung am 25. Juni vorgelegen haben soll, wurden die Uhren auf Empfehlung der Bezirksregierung noch einmal zurückgedreht.

  • Erweiterung Edeka-Markt: Tiefbauarbeiten beginnen / Ab Montag Parkplatz Bergstraße gesperrt

    Fr., 11.09.2015

    Viel Bewegung im Boden

    Ortstermin zum symbolischen ersten Spatenstich für die Tiefbauarbeiten am Lebensmittelmarkt Strohbücker (v.l.): Thorsten Schulze Tertilt, Heinz und Frank Strohbücker, Edgar Tegelkamp, Ludger Banken, Norbert Reher, Reinhard Schulte Tertilt, Bernard Lohmann und Heinz-Josef Dartmann.

    „Wir haben uns hier an einer Baustelle getroffen, auf die wir lange gewartet und uns auch lange gefreut haben“, sagte Bürgermeister Ludger Banken am Donnerstag anlässlich eines Pressegesprächs am Edeka-Lebensmittelmarkt Strohbücker an der Bergstraße. Dort haben bereits im Juni die Hochbauarbeiten zur Erweiterung des Marktes begonnen. Nun gab es den symbolischen ersten Spatenstich zum Beginn der Tiefbauarbeiten.

  • „Königskamp II“ in Alverskirchen

    Do., 25.06.2015

    Kann es jetzt losgehen?

    „Königskamp II“: CDU, FDP und Grüne wollen, dass Bauwillige dort so schnell wie möglich starten können. Nun müssen noch der Rat und die Bezirksregierung zustimmen.

    Die Kuh scheint noch immer nicht vom Eis. Mit vereinten Kräften haben Planer und Gutachter eine Menge Sand gestreut, damit sie auf dem Weg zum Baubeginn im „Königskamp II“ nicht mehr so leicht ausrutscht. Gegen die Stimmen der SPD haben sich CDU, FDP und Grüne am Dienstagabend im Bezirksausschuss Alverskirchen und im gleichzeitig tagenden Ausschuss für Planung und Umweltschutz für den Bebauungsplan Nr. 56 „Königskamp II“ ausgesprochen.

  • Königskamp: Geplante Sitzung vertagt / Bearbeitung der Einwendungen umfangreicher als erwartet

    Mi., 21.01.2015

    Ausschussmitglied verklagt Ausschuss

    Blick zurück: Vor einem Jahr wurde in der Sitzung von Bezirks- und Planungsausschuss in Alverskirchen die Wohnraum-Bedarfsanalyse des beauftragten Planungsbüros vorgestellt. Viel weiter als mit dem Bebauungsplan-Aufstellungsbeschluss für den Königskamp ist man ein Jahr später noch nicht. Die Bearbeitung der Einwendungen erfordert viel Zeit.

    Nein, es war kein „April-Scherz“ damals. Am 1. April 2009 erfolgte der kommunalpolitische Beschluss „zur Entwicklung eines Allgemeinen Wohngebietes nord-westlich der Ortslage Alverskirchens“. Der entsprechende Bebauungsplan erhielt die fortlaufende Nummer 52 und die Bezeichnung „Königskamp“. Dieser Aufbruch wird sich am 1. April 2015 zum sechsten Mal jähren – aber ein Baugebiet „Königskamp“ wird es dann immer noch nicht geben.

  • Sanierungsbedarf im Unterbau des Rathauses / Straßenbau-Investitionen

    Fr., 12.12.2014

    Auf „tönernen Füßen“

    „Unfallgefahr!“ Dieses Warnschild hat eigentlich nichts mit dem Zustand des Rathaus-Unterbaus zu tun, sondern macht darauf aufmerksam, dass die Zufahrt zur Tiefgarage generell kein Aufenthaltsraum ist. Momentan kommt kommt dem Hinweis aber ein Symbolcharakter zu, denn sowohl die Rampe als auch Boden und Stützen in der Garage sind sanierungsbedürftig.

    Wenn sich der deutsche Hollywood-Regisseur Roland Emmerich jetzt der Problematik annehmen und sie filmisch in Szene setzen würde, wäre absehbar, wie die Szenen aussehen würden: Ein Furcht erregendes Knacken, sich in Windeseile ausbreitende Risse, dann zunächst ein dramatisches Absacken des Ostflügels, bevor schließlich der gesamte Rest des Gebäudes in einer riesigen Staubwolke in sich zusammenfällt und vom Everswinkeler Rathaus nur noch ein Haufen Schutt übrig ist. Und dies alles, weil die Betonpfeiler die Last der Gemeindeverwaltung nicht mehr zu tragen vermochten . . .

  • „Möllenkamp III“: Weg frei für den Bebauungsplan / Über 70 Interessenten auf Warteliste

    Do., 04.12.2014

    Vorfahrt fürs Baugebiet

    Blick auf den Nahtbereich von heutigem „Möllenkamp II“ und künftigem „Möllenkamp III“. Der Planungsausschuss stellte das Zeichen für das angepeilte neue Baugebiet jetzt auf „Vorfahrt“

    Die Interessenten stehen Schlange. Bauland ist zu einem derzeit nicht verfügbaren Gut in der Gemeinde geworden. Während in Alverskirchen das angepeilte Baugebiet „Königskamp“ nach wie vor von einem Gegner ausgebremst wird, gibt es mit dem angestrebten Baugebiet „Möllenkamp III“ in Everswinkel nun Licht am Ende des Tunnels.

  • Umfangreiche Eingaben erfordern mehr Bearbeitungszeit

    Di., 18.11.2014

    „Königskamp“ erst im Februar auf Tagesordnung

    Das Baugebiet Königskamp mit neuem Bebauungsplan und Flächennutzungsplanänderung wird nach den umfangreichen Eingaben doch noch nicht am 27. November beraten

    Seit nunmehr sieben Jahren ist die Entwicklung des Baugebietes Königskamp ein Thema für Gemeindeverwaltung und Kommunalpolitik. Bekanntlich befindet sich der neue Bebauungsplan „Königskamp II“ derzeit „in der finalen Phase“, wie es Planungsamtsleiter Norbert Reher in der Ratssitzung am Donnerstagabend formulierte.

  • Landwirt Vincke plant Schweinemaststall jenseits der Hofstelle

    Di., 04.11.2014

    Würstchen zum Sitzungsauftakt

    Blick auf den Hof Vincke. Das neue Stallprojekt ist rund 250 Meter hinter dem Hof als separater Betrieb geplant. Wie die Zufahrt über die vorhandene Hofstelle vor dem Hintergrund der Betriebstrennung zu beurteilen ist, wird derzeit geprüft.

    In Alverskirchen „geht es um die Wurst“. Das zumindest legte eine Aktion nahe, mit der die SPD im Bezirksausschuss die Diskussion um das Stallprojekt von Landwirt Vincke einleitete. Ein Projekt, das 1 499 Mastschweine vorsieht. Warum nicht 1 500 oder mehr? Dass Landwirt Christian Vincke genau diese Zahl an Plätzen in seinem geplanten Betrieb rund 250 Meter südöstlich des Hofes Vincke wählte, hat natürlich seinen Grund. Ab 1 500 Tieren sieht die gesetzliche Regelung eine standortbezogene Vorprüfung (Umweltverträglichkeitsprüfung) vor.