Ralf Wohlleben



Alles zur Person "Ralf Wohlleben"


  • Prozesse

    Do., 12.11.2015

    Anwalt in Urlaub: Zschäpe soll erst im Dezember aussagen

    Beate Zschäpe betritt den Gerichtssaal im Oberlandesgericht in München.

    Erst kündigt Beate Zschäpe eine Aussage an, jetzt verzögert sich die mit Spannung erwartete Erklärung - der Anwalt ist in Urlaub. Dafür will offenbar auch Ralf Wohlleben reden. Damit würde nur noch einer der Angeklagten im NSU-Prozess schweigen.

  • Prozesse

    Do., 12.11.2015

    Anwalt in Urlaub: Zschäpe soll erst am 8. Dezember aussagen

    München (dpa) - Die mit Spannung erwartete Aussage von Beate Zschäpe im NSU-Prozess verzögert sich. Sie werde frühestens am 8. Dezember verlesen, sagte ihr neuer Wahlverteidiger Hermann Borchert der Deutschen Presse-Agentur und bestätigte damit einen Bericht des Bayerischen Rundfunks und des Südwestrundfunks. Bis dahin sei er im Urlaub. Zschäpes Aussage war ursprünglich für vergangenen Mittwoch angekündigt worden. Wegen eines Befangenheitsantrags des Mitangeklagten Ralf Wohlleben war dieser Termin aber geplatzt. Der «Spiegel» meldete, auch Wohlleben plane jetzt eine Aussage.

  • Prozesse

    Do., 12.11.2015

    Spiegel: Auch Wohlleben will im NSU-Prozess aussagen

    München (dpa) - Im Münchner NSU-Prozess will nach Informationen des «Spiegels» auch der mutmaßliche Terrorhelfer Ralf Wohlleben sein Schweigen brechen. Auch er bereite eine Aussage vor, berichtete das Magazin. Damit würde er der Hauptangeklagten Beate Zschäpe folgen, die über ihre Anwälte bereits offiziell ihre Aussage ankündigt hat. Wohlleben gilt für die Bundesanwaltschaft als Beschaffer der Mordwaffe vom Typ «Ceska», mit der neun der zehn NSU-Opfer ermordet wurden. Die Anklage bezeichnet ihn außerdem als «steuernde Zentralfigur» hinter dem «Nationalsozialistischen Untergrund». 

  • Prozesse

    Mi., 11.11.2015

    NSU-Prozess: Fünfter Anwalt will Zschäpe auch im Gericht vertreten

    München (dpa) - Die mutmaßliche Neonazi-Terroristin Beate Zschäpe wird im NSU-Prozess künftig von bis zu fünf Anwälten vertreten. Er werde an bestimmten Tagen im Prozess auftreten, sagte der Münchner Rechtsanwalt Hermann Borchert dem «Tagesspiegel». Er tritt dann allerdings als Wahlverteidiger auf - im Gegensatz zu den inzwischen vier Pflichtverteidigern Zschäpes. Wann sie nun aussagen wird, ist weiter unklar. Zunächst muss ein anderer Senat über den Befangenheitsantrag des Mitangeklagten Ralf Wohlleben gegen die Richter im NSU-Prozess entscheiden.

  • Prozesse

    Di., 10.11.2015

    NSU-Prozess unterbrochen - Zschäpe-Aussage verschoben

    Mit Spannung erwartet: Zschäpe will nach Ankündigung ihres Anwalts am Mittwoch eine umfangreiche Erklärung verlesen lassen.

    Die mutmaßliche Neonazi-Terroristin Beate Zschäpe wollte am Mittwoch im NSU-Prozess umfassend aussagen - und sogar Fragen der Richter beantworten. Doch Anträge von Zschäpes Alt-Verteidigern und einem Mitangeklagten machen den Zeitplan zunichte.

  • Prozesse

    Di., 10.11.2015

    Zschäpe-Aussage im NSU-Prozess verschoben

    München (dpa) - Die eigentlich für morgen angekündigte Aussage der mutmaßlichen Neonazi-Terroristin Beate Zschäpe im NSU-Prozess wird verschoben. Der Vorsitzende Richter Manfred Götzl unterbrach den Prozess bis kommenden Dienstag. Wann Zschäpe dann Gelegenheit zur Aussage bekommen wird, ließ der Richter offen. Der Entscheidung vorangegangen waren zwei Anträge: Zunächst hatten Zschäpes Alt-Verteidiger beantragt, von ihren Pflichtmandaten entbunden zu werden. Zudem stellten die Anwälte des Mitangeklagten Ralf Wohlleben einen Befangenheitsantrag gegen den gesamten Senat.

  • Prozesse

    Di., 10.11.2015

    NSU-Prozess stockt - Mitangeklagter plant Befangenheitsantrag

    München (dpa) - Vor der für morgen angekündigten Aussage der mutmaßlichen Neonazi-Terroristin Beate Zschäpe ist der NSU-Prozess massiv ins Stocken geraten. Nach einem Antrag der Alt-Verteidiger Zschäpes, von ihren Mandaten entbunden zu werden, kündigten die Anwälte des Mitangeklagten Ralf Wohlleben einen Befangenheitsantrag gegen den Strafsenat des Münchner Oberlandesgerichts an. Der Vorsitzende Richter unterbrach die Verhandlung daraufhin für drei Stunden bis 14.45 Uhr. Damit ist nun unter anderem offen, ob Zschäpe tatsächlich wie geplant morgen zu Wort kommen kann.

  • Prozesse

    Mo., 19.10.2015

    NSU-Prozess: OLG lehnt Befangenheitsanträge ab

    Im NSU-Prozess hatte die Hauptangeklagte Beate Zschäpe einen Befangenheitsantrag gegen das Münchner Oberlandesgerichts gestellt.

    Der NSU-Prozess geht weiter wie geplant: Auch neue Versuche von Teilen der Verteidigung, das Verfahren zu torpedieren, scheitern.

  • Prozesse

    Do., 08.10.2015

    Wohlleben und Zschäpe verlangen Aussetzung des NSU-Prozesses

    München (dpa) - Die Verteidigung des wegen Beihilfe zum Mord mitangeklagten Ralf Wohlleben hat die Aussetzung des Münchner NSU-Prozesses beantragt. Beate Zschäpe, die sich in dem Verfahren als mutmaßliche Mittäterin verantworten muss, schloss sich dem Antrag an. Wohllebens Verteidiger begründete seinen Vorstoß mit der Krise um die erfundene Nebenklägerin «Meral Keskin» und die nach wie vor ungelösten Probleme der Zschäpe-Verteidigung. Die beeinträchtigten auch die «prozessuale Position» seines Mandanten. Das Gericht verstoße gegen das grundgesetzlich garantierte «faire Verfahren».

  • Prozesse

    Mi., 02.09.2015

    Streit um Belastungszeugen im NSU-Prozess

    Die Verteidigung des mutmaßlichen Terrorhelfers Ralf Wohlleben hat im NSU-Prozess einem Belastungszeugen Falschaussage vorgeworfen und verlangt, ihn unter Eid zu stellen.

    Ein Jugendfreund von Beate Zschäpe beschuldigt im NSU-Prozess die Hauptangeklagte und einen ihrer mutmaßlichen Helfer. Dessen Anwälte werfen dem Zeugen vor, falsch auszusagen und fordern seine Vereidigung – vergeblich.