Debalzewo



Alles zum Ort "Debalzewo"


  • Konflikte

    Di., 17.02.2015

    Separatisten rücken in ostukrainischem Debalzewo ein

    Debalzewo (dpa) - Nach tagelangem Stellungskrieg um Debalzewo sind die Separatisten nach eigenen Angaben in die strategisch wichtige Stadt in der Ostukraine eingerückt. Ein großer Teil der Stadt befinde sich unter ihrer Kontrolle, sagte ein Sprecher der Aufständischen der Agentur Interfax. Es gebe «viele Opfer» bei den Regierungseinheiten, Dutzende andere Soldaten würden kapitulieren. Der Polizeichef des Gebietes Donezk sagte, der Verkehrsknotenpunkt Debalzewo werde von prorussischen Separatisten beschossen.

  • Konflikte

    Di., 17.02.2015

    Merkel telefonierte mit Putin und Poroschenko über Debalzewo

    Berlin (dpa) - Neue diplomatische Initative der Bundeskanzlerin: Angela Merkel hat mit den Präsidenten Russlands und der Ukraine «konkrete Schritte» vereinbart, um eine Beobachtung der Lage im umkämpften ostukrainischen Debalzewo durch die OSZE zu ermöglichen. Das teilte Regierungssprecher Steffen Seibert mit. Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa soll die Einhaltung der Waffenruhe in der Ostukraine überwachen. Bei Debalzewo sollen bis zu 8000 ukrainische Soldaten eingekesselt sein.

  • Konflikte

    Di., 17.02.2015

    USA besorgt über Lage in der Ostukraine

    Washington (dpa) - Nach Deutschland und Frankreich haben sich auch die USA besorgt über die anhaltenden Kämpfe in der Ostukraine gezeigt. Die Sprecherin des US-Außenministeriums, Jen Psaki, forderte von Russland und den Separatisten eine sofortige Einstellung der Feindseligkeiten. Besonders beunruhigt zeigte sich Psaki über die Lage im Gebiet um die Stadt Debalzewo. Die Feuerpause im Donbass gilt seit der Nacht auf Sonntag. Ukrainische Truppen und prorussische Aufständische werfen sich gegenseitig Verstöße vor.

  • Konflikte

    Di., 17.02.2015

    Kämpfe bei Debalzewo gefährden Friedensprozess in der Ostukraine

    Kiew (dpa) - Die Konfliktparteien in der Ostukraine sollen heute mit dem Abzug schwerer Waffen aus einer Sicherheitszone beginnen. Zahlreiche Verstöße gegen die seit der Nacht auf Sonntag geltende Feuerpause gefährden aber den Friedensprozess. Die ukrainischen Truppen und die prorussischen Separatisten werfen sich gegenseitig vor, die in der weißrussischen Hauptstadt Minsk ausgehandelten Vereinbarungen zu ignorieren. Deutschland, Frankreich und die USA zeigen sich besorgt.

  • Konflikte

    Di., 17.02.2015

    USA sehr besorgt über Lage in der Ostukraine

    Washington (dpa) - Nach Deutschland und Frankreich haben sich auch die USA besorgt über die anhaltenden Kampfhandlungen in der Ostukraine gezeigt. Das US-Außenministerium forderte von Russland und den Separatisten, die es unterstütze, eine sofortige Einstellung der Feindseligkeiten. Besonders beunruhigend sei die Lage im Gebiet um die Stadt Debalzewo, wo eine Kolonne mit russischem Militärgerät unterwegs sei. Seit der Nacht zu Sonntag gilt in der Region eine Feuerpause. Ukrainische Truppen und prorussische Aufständische werfen sich aber gegenseitig Verstöße vor.

  • Konflikte

    Mo., 16.02.2015

    Merkel und Hollande fordern freien Zugang für OSZE in Ukraine

    Paris (dpa) - Bundeskanzlerin Angela Merkel und der französische Präsident François Hollande haben freien Zugang der OSZE-Beobachter zum Kriegsgebiet in der Ostukraine gefordert. In einem Telefongespräch mit dem ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko zeigten sich Merkel und Hollande nach Angaben aus Paris besorgt über die anhaltenden Kämpfe in Debalzewo. Die drei Politiker forderten deswegen freien OSZE-Zugang, wie die französische Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf den Élyséepalast berichtete. Zahlreiche Verstöße gegen die Waffenruhe belasten den Friedensprozess.

  • Konflikte

    Mo., 16.02.2015

    Ukraine: Verstöße gegen Feuerpause gefährden Friedensprozess

    Prorussische Separatisten in der Ostukraine.

    Der Friedensplan für die Ostukraine steht auf tönernen Füßen. Zwar sollen die Waffen seit Sonntag schweigen, doch an vielen Orten wird weiter gekämpft. Bei der Kleinstadt Debalzewo ist die Lage besonders gespannt.

  • Konflikte

    Mo., 16.02.2015

    Konfliktparteien werfen sich Verstöße gegen Waffenruhe in Ukraine vor

    Kiew (dpa) - Im Kriegsgebiet Ostukraine haben sich die Militärführung in Kiew und die Separatisten Verstöße gegen die Waffenruhe vorgeworfen. Die Armee sprach von 31 Angriffen der Aufständischen, die Regierungstruppen hätten mindestens 27 Mal das Feuer eröffnet, sagte ein Separatistenführer der Agentur Interfax zufolge. In Debalzewo, auf die sich die Spannungen nach Beginn der Kampfpause konzentrieren, hätten die Separatisten ein Gebäude der Miliz getroffen, sagte ein Mitarbeiter des Innenministeriums.

  • Konflikte

    So., 15.02.2015

    Merkel, Hollande, Putin und Poroschenko für UN-Sicherheits-Resolution

    Berlin (dpa) - Deutschland, Frankreich, Russland und die Ukraine haben sich für eine Resolution des UN-Sicherheitsrates zur Unterstützung des Friedensprozesses in der Ukraine ausgesprochen. Das teilte der stellvertretende Regierungssprecher Georg Streiter nach einer Telefonkonferenz von Kanzlerin Angela Merkel mit dem französischen Präsidenten François Hollande sowie den Präsidenten von Russland und der Ukraine, Wladimir Putin und Petro Poroschenko, mit. Man begrüße, dass die Waffenruhe generell beachtet werde. Große Sorge bereiteten aber andauernde Gefechte insbesondere um den Ort Debalzewo.

  • Konflikte

    So., 15.02.2015

    Waffenruhe stabilisiert Lage im Kriegsgebiet Ostukraine

    Donezk (dpa) - Die Waffenruhe im Kriegsgebiet Ostukraine hat Hoffnungen auf eine allmähliche Entspannung im Konflikt zwischen der prowestlichen Führung in Kiew und prorussischen Separatisten genährt. Beobachter der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa bestätigten, die Feuerpause habe in den ersten zwölf Stunden gehalten - mit einigen Ausnahmen vor allem im strategisch wichtigen Ort Debalzewo. Als nächsten Schritt sollen Militär und Separatisten in den kommenden Tagen ihre schweren Waffen hinter eine Trennlinie zurückziehen, um eine Pufferzone zu bilden.