Rainer Woelki



Alles zur Person "Rainer Woelki"


  • Parteien

    Fr., 02.02.2018

    Woelki bezeichnet Flüchtlingskompromiss als «Skandal»

    Der Kölner Erzbischof, Kardinal Rainer Maria Woelki.

    Köln (dpa) - Der Kölner Kardinal Rainer Woelki hat die von SPD und CDU/CSU beschlossene Nachzugsregelung für Flüchtlinge als «Skandal» bezeichnet. «Ich halte diesen Kompromiss für nicht gelungen», sagte der Chef des größten deutschen Bistums der «Kölnischen Rundschau» (Freitag). «Aus christlicher Perspektive halte ich ihn sogar für einen Skandal.» Die Regelung werde großes menschliches Elend nach sich ziehen: «Es geht um 50 000 bis 100 000 Menschen, die da betroffen sind. Wenn ich mir vorstelle, dass Kinder dabei sind, die ihre Eltern erst dann wiedersehen dürfen, wenn sie erwachsen sind, dann finde ich das skandalös.»

  • Kirche

    So., 31.12.2017

    Kardinal Woelki warnt vor Gen-Schere CRISPR

    Kardinal Rainer Maria Woelki.

    Köln (dpa/lnw) - Der Kölner Kardinal Rainer Woelki hat in seiner Silvesterpredigt die Gen-Schere CRISPR scharf kritisiert. Damit solle ein Leben nach dem Baukasten-Prinzip kreiert werden, sagte Woelki nach vorab verbreitetem Redetext im Kölner Dom. Soweit aber dürfe es niemals kommen: «Menschen mit Krankheiten und Behinderungen - auch mit erblichen - gehören zum Leben und ins Leben, gehören in unsere Gesellschaft!», appellierte der Chef des größten deutschen Bistums.

  • Kirche

    Do., 28.12.2017

    Kölner Kardinal Woelki entsendet Sternsinger

    Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki im Dom in Köln die Sternsinger.

    Köln (dpa/lnw) - Kardinal Rainer Woelki hat am Donnerstag im Kölner Dom mehrere Tausend Sternsinger auf den Weg geschickt. Der Erzbischof begrüßte die Kinder «unmittelbar in der Nähe der Heiligen Drei Könige, die hier vorne in dem großen goldenen Schrein ruhen». Das Stern- oder Dreikönigssingen ist ein alter katholischer Brauch. In den Tagen nach Weihnachten ziehen Kinder als Könige und Sternträger verkleidet bis zum Dreikönigsfest am 6. Januar von Haus zu Haus und sammeln Geld für soziale Projekte.

  • Kirche

    Mo., 25.12.2017

    Kardinal Woelki: Immobilienspekulation menschenverachtend

    Berlin (dpa) - In ihren Weihnachtspredigten haben die deutschen Bischöfe zu Solidarität und Nächstenliebe aufgerufen. Der Kölner Kardinal Rainer Woelki übte scharfe Kritik an Immobilienspekulanten und verlangte mehr bezahlbaren Wohnraum. «Mehr und mehr Menschen können sich Wohnen in unserem an sich wohlhabenden Land nicht mehr leisten, weil Wohnungen nicht selten ausschließlich zu Renditeobjekten geworden sind und so preiswerter, bezahlbarer Wohnraum fehlt», kritisierte der Katholik in seiner Predigt am ersten Weihnachtstag im Kölner Dom. Das sei zynisch, im letzten sogar menschenverachtend!

  • Kirche

    Mo., 25.12.2017

    Kardinal: Spekulation im Wohnungsbau «menschenverachtend»

    Kardinal Rainer Maria Woelki, Erzbischof von Köln, ist zu sehen.

    Der Kölner Kardinal Rainer Woelki ist für seine klaren Worte bekannt, etwa wenn es um Flüchtlinge geht. Jetzt prangert der Chef des größten deutschen Bistums erneut einen Missstand an: Nach seiner Überzeugung gibt es viel zu wenige bezahlbare Wohnungen.

  • Wahlen

    So., 14.05.2017

    Kardinal Woelki: Populismus ist «keine Alternative»

    Der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki spricht bei einem Interview.

    Köln (dpa/lnw) - Der Kölner Kardinal Rainer Woelki hat Nichtwähler scharf kritisiert. «Für die über 40 Prozent, die ihren Allerwertesten nicht aus dem Sofa hochbekommen oder einfach null Bock auf diese Wahl haben, fehlt mir jedes Verständnis», sagte Woelki in einem am Sonntag gesendeten Beitrag für das Kölner Domradio. ««Ich geh nicht» geht gar nicht!»

  • Wahlen

    Mi., 03.05.2017

    NRW-Bischöfe rufen zur Teilnahme an der Landtagswahl auf

    Der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki.

    Düsseldorf (dpa/lnw) - Katholische Bischöfe in Nordrhein-Westfalen haben die Bürger aufgerufen, am 14. Mai an der Landtagswahl teilzunehmen. Zugleich betonten sie in einer am Mittwoch veröffentlichten Erklärung: «Wir wenden uns klar gegen Populismus und Fremdenfeindlichkeit.» Angesichts großer Herausforderungen wie der Integration von Zuwanderern brauche es «verantwortliches Handeln und keine populistischen Forderungen, die Lösungen vermissen lassen». Den Aufruf haben der Kölner Erzbischof, Kardinal Rainer Woelki, der Paderborner Erzbischof Hans-Josef Becker sowie die Bischöfe Felix Genn (Münster), Franz-Josef Overbeck (Essen) und Helmut Dieser (Aachen) verfasst.

  • Kirche

    So., 16.04.2017

    Woelki: Heute werden ganze Völker «ans Kreuz geschlagen»

    Der Erzbischof von Köln, Rainer Maria Woelki.

    Köln (dpa/lnw) - Der Kölner Kardinal Rainer Woelki hat an Ostern zur Solidarität mit Leidenden etwa im syrischen Bürgerkrieg oder in den Hungergebieten des Südsudan aufgerufen. «Immer noch werden Menschen, ja Völker ans Kreuz geschlagen», sagte der katholische Erzbischof laut Redemanuskript. Nur habe dieses Kreuz heute eine andere Gestalt als zu Zeiten von Jesus auf dem Hinrichtungshügel Golgatha bei Jerusalem.

  • Kirche

    Do., 19.01.2017

    Woelki prangert im Soldatengottesdienst Nationalismus an

    Kardinal Rainer Woelki.

    Köln (dpa) - Kardinal Rainer Woelki hat am Donnerstag in einem Soldatengottesdienst im Kölner Dom den Nationalismus angeprangert. «Je mehr Nationalismus unsere politisch Verantwortlichen leitet, umso gefährdeter ist der Friede für alle», sagte der Erzbischof von Köln in dem internationalen Soldatengottesdienst zum Weltfriedenstag. Niemand wisse, wie sich die politischen Verhältnisse im gerade begonnenen Jahr 2017 in Deutschland, Europa und der Welt entwickelten. Man könne nur hoffen, dass universale Ideen der Völkerverständigung nicht von nationalistischen Tendenzen überlagert würden.

  • Kirche

    Do., 01.12.2016

    Kardinal Woelki sprayt für «Gutmenschen»

    Kardinal Rainer Maria Woelki sprüht das Wort «Gutmensch» auf eine Terrasse.

    Köln (dpa/lnw) - Der Kölner Erzbischof Rainer Woelki (60) will das Wort «Gutmensch» wieder positiv besetzen. «Wir haben uns gefragt: Kann es eigentlich sein, dass Gutmensch ein Schimpfwort ist?», sagte Woelki der Deutschen Presse-Agentur. «Eigentlich will doch jeder Mensch gut sein. Wir brauchen gerade das Gute, um unsere Gesellschaft zusammenzuhalten.» Wenn Menschen, die sich für andere Menschen einsetzten, als Gutmenschen beschimpft würden, dann sei das absurd.