Atomausstieg



Alles zum Schlagwort "Atomausstieg"


  • Atom

    So., 27.11.2016

    Die Schweiz entscheidet über Fahrplan für Atomausstieg

    Bern (dpa) - Die Schweizer entscheiden heute in einer Volksabstimmung über die Restlaufzeit ihrer Atomkraftwerke. Abgestimmt wird über die Initiative der Grünen Partei für einen «geordneten Ausstieg aus der Atomenergie». Sie sieht vor, dass alle fünf Atomkraftwerke des Landes in den nächsten 13 Jahren vom Netz gehen müssen. Für drei der ältesten Atomkraftwerke der Welt - darunter zwei in unmittelbarer Nähe zu Baden-Württemberg - käme so schon nächstes Jahr das Aus. Umfragen deuten auf einen leichten Vorteil für die Abschaltungsbefürworter hin.

  • Reaktor Lingen wird abgerissen

    Di., 15.11.2016

    Besuch in einem Uralt-Kraftwerk

    Winzig wirkt das Atomkraftwerk Lingen (Kreis) im Vergleich zum Erdgaskraftwerk (zwei Kühltürme) und dem Kernkraftwerk Emsland.

    Diese Panzertür könnte auch in einer Bank sein: 80 Zentimeter ist sie dick. Ulrich Priesmeyer kurbelt an einem Drehrad, zieht an der Stahlkonstruktion, dann schwingt sie auf. „Oh, leider kein Licht“, sagt der Ingenieur. Er leitet den Rückbau des Kernkraftwerks Lingen, der seit September läuft. Besucher können nur von einem Gang aus einen Blick in den Kraftwerk-Dinosaurier werfen, der einem Gewölbe gleicht und in dem Rohre, Druckmesser und Schläuche hängen.

  • Konzerne für raschen Vertrag

    Mi., 19.10.2016

    Kabinett beschließt Atommüll-Gesetz

    Wasserdampf steigt aus den Kühltürmen des Kernkraftwerks Grohnde in Niedersachsen.

    Der Milliarden-Entsorgungspakt zwischen Staat und Atomkonzernen rückt näher. Ein Gesetzentwurf liegt vor. Die Unternehmen zahlen Milliarden, um die Endlager-Haftung an die Steuerzahler loszuwerden. Noch steht der Deal nicht, der Zeitplan ist ehrgeizig.

  • Energiemarkt

    Do., 13.10.2016

    Eon dementiert Spekulationen über Verkauf des Netzgeschäfts

    Der Vorstandsvorsitzende von Eon, Johannes Teyssen, Mitte September während eines dpa-Interviews in Berlin.

    Prüft Eon nach der Aufteilung des Konzerns nun die Abspaltung von Stromnetzen? Der Energieriese dementiert einen entsprechenden Bericht mit Nachdruck. Doch klar ist auch: Angesichts der bevorstehenden Milliardenkosten für den Atomausstieg braucht Eon frisches Geld.

  • Vattenfall-Milliardenklage

    Mo., 10.10.2016

    Showdown um Deutschlands Atomausstieg

    Vattenfall und Transformatoren stehen im Kernkraftwerk Brunsbüttel. Der Energieriese Vattenfall fordert vor einem Schiedsgericht in Washington fast fünf Milliarden Euro Schadenersatz von der Bundesregierung.

    Der Atomausstieg holt die Bundesregierung vor einem Schiedsgericht in Washington ein. Der Energieriese Vattenfall fordert fast fünf Milliarden Euro Schadensersatz. Die Verhandlung birgt mächtig Zündstoff - auch mit Blick auf das Freihandelsabkommen TTIP.

  • Energie

    Do., 11.08.2016

    RWE sieht Chancen für Atom-Einigung

    Ein RWE Banner vor dem Konzerngelände.

    Essen (dpa) - Der Energiekonzern RWE weicht seinen Widerstand gegen den geplanten Staatsfonds für Atommüll auf. «Wir sind nach wie vor an einem Konsens bei der Finanzierung des Kernenergie-Ausstiegs interessiert», sagte Vorstandschef Peter Terium am Donnerstag in einer Telefonkonferenz. Es müssten aber noch viele Details geklärt werden. Dazu habe es in den vergangenen Wochen Fachgespräche mit der Bundesregierung gegeben. «Wir befinden uns in einer konstruktiven Dialogphase», sagte Terium. Letztlich müsse das Gesamtpaket stimmen.

  • Urenco: Bürgermeisterin Sonja Jürgens zu den Plänen von NRW-Umweltminister Remmel

    Do., 14.07.2016

    „Keine Handhabe für Schließung“

    Urenco: Bürgermeisterin Sonja Jürgens zu den Plänen von NRW-Umweltminister Remmel : „Keine Handhabe für Schließung“

    Wahlkampfgetöse oder ernstzunehmender Beitrag zum Atomausstieg? NRW-Umweltminister Johannes Remmel (Grüne) verfolgt einen neuen Vorstoß zur Schließung der Urananreicherungsanlage in Gronau. Die Umweltminister anderer Bundesländer hat er auf seiner Seite, Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) sieht indes keine rechtliche Handhabe für die Schließung. 

  • Atomkraft

    Sa., 09.07.2016

    Remmel schreibt an Bundesregierung: Uran-Anlage stilllegen

    Umweltminister Johannes Remmel (Bündnis 90/Die Grünen).

    Der Atomausstieg ist beschlossene Sache. Die Meiler werden nach und nach stillgelegt. Aber in NRW wird weiter Uran angereichert. Das soll aus Sicht der Bundesumweltministerin auch so bleiben - was ihrem Kollegen in Düsseldorf aufstößt. Auch in Hannover gibt es Protest.

  • Prozesse

    Mo., 04.07.2016

    Atommoratorium: Entscheidung über Eon-Millionenklage fällt

    Der Schriftzug des Landgerichts Hannover auf einem Schild.

    Der Atomausstieg trifft die deutschen Energieriesen hart. Gefallen lassen wollen sie sich den politischen Schwenk nicht - zumindest nicht ohne Gegenwehr. In einem Fall fällt nach einer Welle von Klagen jetzt die Entscheidung.

  • Energie

    Mi., 11.05.2016

    Eon rechnet mit Milliarden für Atomausstieg

    Richtet sich auf hohe Milliardenausgaben für die Finanzierung des Atomausstiegs ein: Eon-Vorstandschef Johannes Teyssen.

    Der Ausstieg aus der Kernenergie wird für die Industrie teuer. Branchenprimus Eon nannte erstmals eine grobe Schätzung von zehn Milliarden Euro nur für das Unternehmen. Im Alltagsgeschäft geht bei Eon die Talfahrt derweil weiter.