Migration



Alles zum Schlagwort "Migration"


  • Migration

    Mi., 25.12.2019

    Asselborn: Alleingänge bei Migranten-Aufnahme reichen nicht

    Berlin (dpa) - In der Diskussion über eine Aufnahme minderjähriger Migranten aus griechischen Lagern warnt der luxemburgische Außenminister Jean Asselborn davor, dass nur einzelne Staaten Menschen aufnehmen. Ein Alleingang reiche nicht aus, sagte er dem «Spiegel». «Sonst kommen wir in dieser Frage nie grundsätzlich voran.» Bei den unbegleiteten Minderjährigen in den griechischen Lagern gehe es um höchstens 4000 Menschen, sagte Asselborn. «Für jede Million Einwohner der EU sind das genau neun Menschen. Ihre Aufnahme ist für niemanden ein Kraftakt, wenn alle Staaten mitziehen.»

  • Migration

    Mi., 25.12.2019

    Frontex: Weniger unerlaubte Grenzübertritte an Außengrenzen

    Berlin (dpa) - Die Zahl der irregulären Grenzübertritte an den EU-Außengrenzen ist nach Angaben der europäischen Grenzschutzagentur Frontex 2019 stark gesunken. Bis Jahresende dürften rund 120 000 illegale Einreisen in die Europäische Union gezählt werden, sagte Frontex-Direktor Fabrice Leggeri der «Welt». Im Vergleich zum Vorjahr sei das ein Rückgang um rund zehn Prozent und deutlich weniger als im Rekordjahr 2015, als Frontex 1,2 Millionen unerlaubter Grenzübertritte registriert habe.

  • Migration

    Mi., 25.12.2019

    Bundespolizeipräsident beklagt fehlende Abschiebehaftplätze

    Berlin (dpa) - Bundespolizeipräsident Dieter Romann bemängelt fehlende Abschiebehaftplätze. Gemessen an rund 248 000 ausreisepflichtigen Drittstaatsangehörigen seien 577 Plätze viel zu wenig, sagte Romann den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Allerdings kann ein Teil der von Romann genannten Ausreisepflichtigen gar nicht abgeschoben werden. Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge sprach mit Bezug auf Ende Juni von rund 246 700 Ausreisepflichtigen, darunter 145 000 Menschen mit abgelehntem Asylantrag. Von den abgelehnten Asylsuchenden waren 119 000 im Besitz einer Duldung.

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    Di., 24.12.2019

    «Ocean Viking» erreicht Tarent mit 159 Migranten

    Rom (dpa) - Das Rettungsschiff «Ocean Viking» mit 159 Migranten an Bord hat den süditalienischen Hafen Tarent erreicht. Das teilte die Hilfsorganisation SOS Méditerranée am Morgen mit. Das Schiff, das von SOS Méditerranée und Ärzte ohne Grenzen betrieben wird, hatte die Menschen vor der libyschen Küste geborgen. Die Migranten gingen noch am Abend von Bord. Trotz des kalten Wetters machen sich auch im Herbst und Winter Migranten von Libyen aus auf den gefährlichen Weg über das Mittelmeer in Richtung Europa.

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    Di., 24.12.2019

    EU-Kommission fordert Aufnahme minderjähriger Schutzsuchender

    Brüssel (dpa) - Die EU-Kommission fordert Deutschland und andere EU-Staaten auf, unbegleitete minderjährige Migranten aus den überfüllten griechischen Aufnahmelagern aufzunehmen - auch wenn die allermeisten von ihnen keine Kinder, sondern Jugendliche sind. «Die Kommission ist besorgt über die schwierige Lage vor Ort (...)», sagte eine Sprecherin der Behörde der Deutschen Presse-Agentur in Brüssel. Man habe die anderen Mitgliedstaaten bereits mehrfach aufgefordert, weiter auf freiwilliger Basis unbegleitete Minderjährige umzusiedeln. Bislang sei die Resonanz allerdings verhalten gewesen.

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    Mo., 23.12.2019

    Kein deutscher Alleingang bei Flüchtlingskindern

    Athen (dpa) - Aus den überfüllten griechischen Aufnahmelagern werden vorerst keine minderjährigen Flüchtlinge im Alleingang nach Deutschland geholt. Die Bundesregierung erteilte einer entsprechenden Forderung von Grünen-Chef Robert Habeck eine Absage. «Wir suchen für die Zukunft nach einer europäischen Lösung», betonte Vize-Regierungssprecherin Ulrike Demmer. «Deutschland kann das nicht im Alleingang.» Innenminister Horst Seehofer warnte in der «Süddeutschen Zeitung», ein deutscher Alleingang bei der Aufnahme von Flüchtlingen würde zu einem Sogeffekt führen, den niemand mehr steuern könne.

  • Migration

    Mo., 23.12.2019

    Kein deutscher Alleingang bei Flüchtlingskindern

    Athen (dpa) - Aus den überfüllten griechischen Aufnahmelagern werden vorerst keine minderjährigen Flüchtlinge im Alleingang nach Deutschland geholt. Die Bundesregierung erteilte einer entsprechenden Forderung des Grünen-Chefs Robert Habeck eine Absage. «Wir suchen für die Zukunft nach einer europäischen Lösung», betonte die stellvertretende Regierungssprecherin Ulrike Demmer in Berlin. «Deutschland kann das nicht im Alleingang.» Habeck hatte sich in der «Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung» dafür stark gemacht, bis zu 4000 Kinder von den Ägäis-Inseln zu holen.

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    Mo., 23.12.2019

    Roth will Lösung für unbegleitete Flüchtlingskinder

    Berlin (dpa) - Der Staatsminister im Auswärtigen Amt, Michael Roth, hat eine zügige Aufnahme von unbegleiteten Kindern aus griechischen Aufnahmelagern gefordert. «Ich werbe seit einem Jahr dafür, für diese überschaubare Zahl von geflüchteten Minderjährigen eine pragmatische, rasche, humanitäre Lösung zu finden», sagte der SPD-Politiker dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Grünen-Chef Robert Habeck hatte sich in der «Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung» dafür stark gemacht, bis zu 4000 Kinder von den griechischen Inseln zu holen.

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    Mo., 23.12.2019

    Caritas für Aufnahme von Flüchtlingskindern

    Berlin (dpa) - Für den Präsidenten des Deutschen Caritasverbandes wäre die Aufnahme von Kindern aus überfüllten griechischen Lagern für Flüchtlinge und andere Migranten eine notwendige Übergangslösung. Die Situation vor Ort sei aussichts- und hoffnungslos, sagte Peter Neher im SWR. Hilfe vor Ort sei zu wenig - deshalb könne es übergangsweise eine Lösung sein, die Kinder mit ihren Eltern nach Deutschland zu bringen. Ein Land allein sei zwar kaum in der Lage, in großem Umfang zu helfen, aber angesichts der dramatischen Situation wäre das ein «mutiges Zeichen der Solidarität, der Humanität», sagte Neher.

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    Mo., 23.12.2019

    Türkei greift in einer Woche 3000 «illegale Migranten» auf

    Istanbul (dpa) - Türkische Sicherheitskräfte haben nach offiziellen Angaben innerhalb von einer Woche rund 3000 «illegale Migranten» aufgegriffen. Allein in der nordwesttürkischen Provinz Edirne, die an Griechenland und Bulgarien grenzt, hätten sie rund 1600 Menschen festgehalten, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu unter Berufung auf Sicherheitskreise. Präsident Recep Tayyip Erdogan hatte angesichts schwerer Luftangriffe im Norden Syriens vor einer neuen Migrationswelle in Richtung Europa gewarnt. Mehr als 80 000 Menschen seien auf dem Weg zur türkischen Grenze.