Robert Mugabe



Alles zur Person "Robert Mugabe"


  • Auch Regierungspartei rückt ab

    Sa., 18.11.2017

    Tausende Demonstranten in Simbabwe fordern Mugabes Rücktritt

    Neue Freiheiten: Demonstranten skandieren Anti-Mugabe-Slogans in Harare.

    Euphorie in den Straßen von Harare. Demonstranten fordern den Rücktritt des greisen Präsidenten Robert Mugabe. Der Militärputsch hat den Simbabwern neue Hoffnung gegeben.

  • Militär

    Sa., 18.11.2017

    Tausende Demonstranten in Simbabwe fordern Mugabes Rücktritt

    Harare (dpa) - Vier Tage nach dem Militärputsch in Simbabwe haben Tausende Menschen in den Straßen der Hauptstadt Harare den Rücktritt von Präsident Robert Mugabe gefordert. Der Massenprotest begann am Morgen in ausgelassener Stimmung. Zu der Demonstration hatten Teile der bisherigen Regierungspartei, die Opposition und zahlreiche zivilgesellschaftlichen Gruppen aufgerufen. Die Führung der Putschisten hatten den Protest genehmigt. Langzeitpräsident Mugabe wurde nach dem Putsch unter Hausarrest gestellt. Die Militärführung verhandelt seither mit ihm, um ihn zur Amtsaufgabe zu drängen.

  • Militär

    Fr., 17.11.2017

    Regierungspartei fordert Rücktritt Mugabes

    Harare (dpa) - Nach dem Militärputsch in Simbabwe hat die Regierungspartei Zanu-PF den entmachteten Präsidenten Robert Mugabe aufgefordert, den Parteivorsitz niederzulegen. Acht von zehn Regionalverbänden hätten entsprechende Resolutionen gebilligt, berichtete der staatliche Sender ZBC. Viele der Parteigliederungen sprachen sich demnach dafür aus, dass der von Mugabe jüngst entlassene Vizepräsident Emmerson Mnangagwa Nachfolger an der Parteispitze wird. Zur Begründung hieß es, der 93-jährige Staatschef sei zu senil für die Führung von Partei und Regierung.

  • Nach dem Militärputsch

    Fr., 17.11.2017

    Regierungspartei fordert Rücktritt Mugabes

    Als sei nichts gewesen: Simbabwes entmachteter Präsident Robert Mugabe nimmt an einer Abschlussfeier der Zimbabwe Open University teil.

    Das Militär hat Simbabwes Präsident kaltgestellt. Nun durfte Mugabe zum ersten Mal wieder in die Öffentlichkeit. Die Generäle loben sich unterdessen selbst für zahlreiche Festnahmen. Für Samstag ist ein Massenprotest gegen Mugabe geplant.

  • Militär

    Fr., 17.11.2017

    Mugabe tritt nach Putsch erstmals wieder öffentlich auf

    Harare (dpa) - Simbabwes entmachteter Präsident Robert Mugabe hat sich zwei Tage nach dem Putsch erstmals in der Öffentlichkeit gezeigt. Der 93-Jährige habe an einer Abschlussfeier an der Zimbabwe Open University teilgenommen, berichtete die Zeitung «Newsday». Der Auftritt sei seit längerem geplant gewesen. Mugabe ist Kanzler der Universität, außerdem hat er einen Ehrendoktortitel. Auf Bildern der Veranstaltung war Mugabe in einem akademischen Talar mit Doktorhut zu sehen. Das Militär des afrikanischen Staates hatte in der Nacht zum Mittwoch geputscht und Mugabe unter Hausarrest gestellt.

  • Porträt

    Fr., 17.11.2017

    Mugabe nach Jahrzehnten an der Macht vor dem Aus

    Robert Mugabe im April während der Vereidigung des neuen Vorsitzenden des obersten Gerichtshofes in Harare.

    Robert Mugabe war einst ein Hoffnungsträger Afrikas. Doch dann klammerte sich er an die Macht. Er ließ Simbabwe in den Ruin abgleiten. Seither wird sein Name mit Wahlfälschung, Gewalt und Hyperinflation verbunden.

  • Mugabes bedrückendes Erbe

    Fr., 17.11.2017

    Von der Kornkammer zum Armenhaus

    Bargeld ist knapp in Simbabwe.

    Präsident Mugabe hat Simbabwe herabgewirtschaftet. Rekorde konnte das Land nur wegen einer desaströsen Hyperinflation vermelden. Im Land herrscht Bargeldknappheit, einzig die Digitalwährung Bitcoin floriert. Auf Mugabes Nachfolger wartet viel Arbeit.

  • Opposition will Neuwahlen

    Do., 16.11.2017

    Mugabe verhandelt nach Putsch in Simbabwe mit Militärführung

    Porträt von Robert Mugabe bei einer Jugend-Veranstaltung in Marondera.

    Nach dem Militärputsch in Simbabwe herrscht eine unwirkliche Ruhe. Wie geht es weiter? Die Opposition fordert rasche und faire Neuwahlen. Doch die Drahtzieher des Coups schweigen.

  • Politik

    Do., 16.11.2017

    Nach Putsch in Simbabwe: Mugabe verhandelt mit Militärführung

    Harare (dpa) - Einen Tag nach dem Putsch in Simbabwe hat der unter Hausarrest gestellte Präsident Robert Mugabe staatlichen Medien zufolge mit der Militärführung verhandelt. Von der staatlichen Tageszeitung «The Herald» veröffentlichte Fotos zeigten Mugabe im Gespräch mit Generalstabschef Constantino Chiwenga. Die Armee hatte in der Nacht zum Mittwoch in Simbabwe mit einem unblutigen Putsch die Herrschaft übernommen. Die Generäle haben sich seither nicht öffentlich geäußert. Dem Vernehmen nach wollen sie Mugabe zum Rücktritt zwingen, um einer Übergangsregierung ins Amt zu verhelfen.

  • Politik

    Do., 16.11.2017

    Angespannte Ruhe nach Militärputsch in Simbabwe

    Harare (dpa) - Nach den turbulenten Stunden des Militärputsches in Simbabwe steht nun die Frage nach der Nachfolge von Präsident Robert Mugabe im Vordergrund. Soldaten patrouillierten in der Nacht weiter an den wichtigen Verkehrsknotenpunkten der Hauptstadt Harare. Bereits gestern waren nach dem ersten Schock am Morgen die meisten Simbabwer einfach friedlich ihren Geschäften nachgegangen. In den Abendnachrichten des staatlichen Fernsehens wurde die Bedeutung des Putsches heruntergespielt. Der 93-Jährige Staatschef Mugabe befand sich indessen weiter unter Hausarrest.