Atomausstieg



Alles zum Schlagwort "Atomausstieg"


  • Energie

    Mi., 11.05.2016

    Eon rechnet mit Milliarden für Atomausstieg

    Richtet sich auf hohe Milliardenausgaben für die Finanzierung des Atomausstiegs ein: Eon-Vorstandschef Johannes Teyssen.

    Der Ausstieg aus der Kernenergie wird für die Industrie teuer. Branchenprimus Eon nannte erstmals eine grobe Schätzung von zehn Milliarden Euro nur für das Unternehmen. Im Alltagsgeschäft geht bei Eon die Talfahrt derweil weiter.

  • Energie

    Mi., 11.05.2016

    Eon schätzt Kosten für Atom-Kompromiss auf zehn Milliarden

    Das Logo des Energiekonzerns Eon SE in Essen.

    Essen (dpa) - Deutschlands größter Energiekonzern Eon schätzt seinen Kostenanteil am Kompromissvorschlag der Atomkommission auf rund zehn Milliarden Euro. Das sagte Eon-Finanzchef Michael Sen am Mittwoch bei einer Telefonkonferenz. Das Unternehmen begrüße aber grundsätzlich die Einigung zum Atomausstieg und wolle die weiteren Verhandlungen auf der Basis des Kommissionsvorschlages führen, betonte Sen.

  • Prozesse

    Do., 28.04.2016

    Eon klagt vor Gericht auf Entschädigung für Atomausstieg

    Das Logo des Energiekonzerns Eon.

    Hannover/Düsseldorf (dpa/lnw) - Der Energiekonzern Eon verlangt vom Bund und den Ländern Bayern und Niedersachsen Schadenersatz für den Atomausstieg. Vor dem Landgericht Hannover geht es heute im Kern um die Frage, ob Eon 2011 ohne Entschädigung enteignet wurde. Damals hatten Bayern und Niedersachsen vorübergehende Betriebseinstellungen der Atomkraftwerke Isar 1 und Unterweser zunächst für die Dauer von drei Monaten angeordnet. Berlin hatte dann die im Vorjahr beschlossene Laufzeitverlängerung für die 17 deutschen Meiler wieder rückgängig gemacht. Die sieben ältesten AKW und der Meiler Krümmel durften gar nicht mehr angefahren werden. Dafür verlangt Eon 380 Millionen Euro.

  • Energie

    Mi., 27.04.2016

    Atomkonzerne sollen 23,34 Milliarden an Fonds überweisen

    Ein Bagger reißt im AKW Neckarwestheim einen Zellenkühlturm ab. Der Rückbau begann im Jahr 2012.

    Fünf Jahre nach dem Beschluss zum Atomausstieg rückt in Deutschland ein Milliarden-Entsorgungspakt zwischen Staat und Konzernen näher. Die Unternehmen sollen ein paar Milliarden drauflegen, dafür werden sie die Endlager-Haftung an die Steuerzahler los. Die Börse jubelt.

  • Energie

    Mi., 27.04.2016

    Stromkonzerne sollen für «Atompakt» 23,3 Milliarden zahlen

    Bagger sind beim Abriss des Kernkraftwerkes in Arneburg im Einsatz.

    Fünf Jahre nach dem Beschluss zum Atomausstieg rückt in Deutschland ein Milliarden-Entsorgungspakt zwischen Staat und Konzernen näher. Die Unternehmen sollen ein paar Milliarden drauflegen, dafür werden sie die Endlager-Haftung an die Steuerzahler los. Die Börse jubelt.

  • Energie

    Mi., 27.04.2016

    Hintergrund: Wesentliche Vorschläge der Atom-Kommission

    In Stücke zerlegt: Bauteile des früheren Atomkraftwerks "VEB Kernkraftwerk Bruno Leuschner" in der Dekontaminationswerkstatt.

    Berlin (dpa) - Eine Regierungskommission hat Vorschläge für die Finanzierung des Atomausstiegs vorgelegt. Es geht im Kern darum, die Rückstellungen der Konzerne bei Wahrung des Verursacherprinzips aufzuteilen, zu sichern und Risiken für die Steuerzahler zu mindern.

  • Energie

    Mi., 27.04.2016

    Atomkonzerne lehnen Kommissions-Vorschlag zum Ausstieg vorerst ab

    Berlin (dpa) - Deutschlands Atomkonzerne lehnen die Vorschläge der Regierungskommission zur langfristigen Finanzierung des Atomausstiegs vorerst ab. Die betroffenen Energieunternehmen würden mit einem hohen Risikoaufschlag «über ihre wirtschaftliche Leistungsfähigkeit hinaus» belastet, hieß es in einer Eon-Stellungnahme. Dies könnten sie aus Verantwortung gegenüber ihren Mitarbeitern, Kunden und Eigentümern nicht akzeptieren. Gleichlautende Mitteilungen gab es auch von RWE, EnBW und Vattenfall. Der Risikoaufschlag von gut 6 Milliarden Euro war bis zuletzt umstritten.

  • Energie

    Mi., 27.04.2016

    Atomkonzerne lehnen Vorschlag zum Ausstieg vorerst ab

    Der Energiekonzern Eon lehnt die Vorschläge der Regierungskommission zur langfristigen Finanzierung des Atomausstiegs vorerst ab.

    Berlin/Essen (dpa) - Deutschlands Atomkonzerne lehnen die Vorschläge der Regierungskommission zur langfristigen Finanzierung des Atomausstiegs vorerst ab.

  • Energie

    Mi., 27.04.2016

    Atomkonzerne sollen 23,34 Milliarden an Fonds überweisen

    Zwei Arbeiter im ehemaligen Maschinenhaus des Kernkraftwerks Würgassen.

    Berlin (dpa) - Die Regierungskommission sieht ihren Vorschlag zur langfristigen Finanzierung des Atomausstiegs als fairen Kompromiss für Steuerzahler und Konzerne. Der Co-Chef der Kommission, der frühere SPD-Chef Matthias Platzeck, sagte am Mittwoch in Berlin: «Mit diesem Ergebnis kann die deutsche Gesellschaft leben.»

  • Energie

    Mi., 27.04.2016

    Kreise: Atomkonzerne sollen 23,34 Milliarden an Fonds überweisen

    Berlin (dpa) - Durchbruch im Milliardenpoker um die Kosten des Atomausstiegs: Die vier Stromkonzerne Eon, RWE, Vattenfall und EnBW sollen die vollen Kosten für die Zwischen- und Endlagerung von Atommüll übernehmen. Dafür sollen sie bis zum Jahr 2022 gut 23 Milliarden Euro in einen staatlichen Fonds überweisen. Darauf hat sich die Regierungskommission nach dpa-Informationen geeinigt. Die auf den Fonds zu übertragene Summe setzt sich demnach aus den Rückstellungen der Konzerne und einem Risikoaufschlag von gut 6 Milliarden Euro zusammen. Letzterer war bis zuletzt umstritten.