Migration



Alles zum Schlagwort "Migration"


  • Migration

    Mo., 07.10.2019

    Zahl der Asylbewerber sinkt

    Berlin (dpa) - In den ersten neun Monaten dieses Jahres haben deutlich weniger Menschen in Deutschland einen Asylantrag gestellt als im gleichen Zeitraum 2018. Wie das Bundesinnenministerium mitteilte, bemühten sich bis Ende September etwa 110 000 Menschen um eine Anerkennung als Flüchtling oder politisch Verfolgter. Das waren 11,4 Prozent weniger als in den ersten drei Quartalen des Vorjahres. Der Rückgang hat unter anderem damit zu tun, dass zuletzt weniger Menschen aus den Krisenstaaten Syrien und Irak nach Deutschland kamen.

  • Migration

    Mo., 07.10.2019

    «In Zeiten rechter Hetze»: Fortsetzung Integrationskampagne

    Düsseldorf (dpa/lnw) - Ein Gymnasiallehrer mit marokkanischen Wurzeln, eine Ärztin, ein Polizist - das Land setzt mit neuen Gesichtern auf Plakaten und im Netz seine Werbekampagne für Integration fort. «Unsere Kampagne setzt in Zeiten von Populismus und rechter Hetze ein wichtiges Zeichen», sagte Integrationsminister Joachim Stamp (FDP) am Montag bei der Vorstellung der neuen Kampagne-Vorbilder. «Unsere Vorbilder kommen aus allen Teilen der Gesellschaft», betonte Staatssekretärin Serap Güler (CDU).

  • Migration

    Mo., 07.10.2019

    Viele tote Bootsflüchtlinge vor Lampedusa befürchtet

    Rom (dpa) - Mindestens 13 Migranten sind bei einem Bootsunglück vor der italienischen Insel Lampedusa ums Leben gekommen, es gibt viele Vermisste. Die geborgenen Leichen seien alle von Frauen, sagte ein Sprecher der Küstenwache. Das überladene Schiff hatte sich demnach kurz nach Mitternacht rund elf Kilometer der Küste der Mittelmeerinsel genähert. Wegen des Seegangs und weil die plötzliche Bewegung der Menschen an Bord es aus dem Gleichgewicht brachte, kenterte das Boot. Das Boot war in Tunesien in See gestochen.

  • Migration

    Mo., 07.10.2019

    Zwei Bootsflüchtlinge vor Lampedusa ertrunken

    Rom (dpa) - Vor der italienischen Mittelmeerinsel Lampedusa sind mindestens zwei Bootsflüchtlinge nach einem Schiffbruch ums Leben gekommen. 22 Menschen wurden gerettet, etliche werden nach Angaben der italienischen Küstenwache noch vermisst. Demnach hatte sich ein Schiff der Küstenwache kurz nach Mitternacht dem überladenen Boot rund elf Kilometer vor der Küste Lampedusas genähert. Wegen des Seegangs und weil die plötzliche Bewegung der Menschen an Bord es aus dem Gleichgewicht brachte, kenterte das Boot der Migranten.

  • Migration

    Mo., 07.10.2019

    Unionsfraktionsvize gegen dauerhafte Migranten-Umverteilung

    Berlin (dpa) - Der stellvertretende Vorsitzende der Unionsfraktion im Bundestag, Thorsten Frei, hat Innenminister Horst Seehofer vor einer dauerhaften Umverteilung von Migranten in der EU gewarnt. Es könne auf Dauer «nicht zielführend sein, Menschen, die an den Küsten ankommen, durch Europa zu fahren, bis irgendwann festgestellt wird, ob ein Schutzgrund besteht», sagte er der «Welt». Seehofer hatte angeboten, Deutschland könne jeden vierten Bootsflüchtling aus dem Seegebiet zwischen Nordafrika, Malta und Italien aufnehmen. Die Übergangslösung soll gelten, wenn genügend Staaten mitmachen.

  • Migration

    So., 06.10.2019

    Weiter hohe Flüchtlingszahlen in der Ägäis

    Athen (dpa) - Die Zahl der in Griechenland ankommenden Migranten bleibt hoch. Vor der griechischen Insel Farmakonisi griff die griechische Küstenwache in den vergangenen 24 Stunden 85 Migranten auf. Auf Samos seien 19 Migranten angekommen. Im Westen Griechenlands hatte die Küstenwache am Freitag 60 Migranten aufgegriffen, die wohl nach Italien wollten. Drei mutmaßliche Schleuser wurden festgenommen. Die Registrierzentren auf den griechischen Inseln sind restlos überfüllt. In den ersten neun Monaten kamen laut UNHCR mehr Migranten aus der Türkei nach Griechenland als im ganzen Vorjahr.          

  • Migration

    So., 06.10.2019

    Pro Asyl fordert Aufnahmeregelung für alle Bootsflüchtlinge

    Berlin (dpa) - Vor der EU-Innenministerkonferenz am Dienstag fordert Pro Asyl, die angestrebte Aufnahmeregelung für Bootsflüchtlinge auf das gesamte Mittelmeer auszudehnen. Bisher geht es nur um die Migranten auf der zentralen Fluchtroute nach Italien und Malta. Deutschland will ein Viertel der dort ankommenden Menschen aufnehmen. Der prozentuale Aufteilungsschlüssel müsse auch für Griechenland und Zypern angewandt werden, heißt es in einer Erklärung von Pro Asyl. Die Ankünfte in Italien und Malta machten nur rund 13 Prozent der Ankünfte über den Seeweg in Europa allgemein aus.

  • Migration

    So., 06.10.2019

    Seehofer warnt vor «noch größerer Flüchtlingswelle» als 2015

    Berlin (dpa) - Bundesinnenminister Horst Seehofer hat angesichts der steigenden Zahl von Flüchtlingen auf den griechischen Inseln vor einem noch größeren Flüchtlingszustrom als 2015 gewarnt und mehr Solidarität von den EU-Mitgliedern gefordert. «Wir müssen unseren europäischen Partnern bei den Kontrollen an den EU-Außengrenzen mehr helfen», sagte Seehofer der «Bild am Sonntag». «Wenn wir das nicht machen, werden wir eine Flüchtlingswelle wie 2015 erleben - vielleicht sogar noch eine größere als vor vier Jahren.»

  • Migration

    So., 06.10.2019

    Bootsflüchtlinge: EU-Kommissar gibt Seehofer Rückendeckung

    Berlin (dpa) - EU-Kommissar Dimitris Avramopoulos hat Kritik an Innenminister Horst Seehofer wegen der Aufnahme von Bootsflüchtlingen zurückgewiesen. Seehofer hatte zugesagt, dass Deutschland vorerst ein Viertel aller im zentralen Mittelmeer Geretteten aufnimmt. Politiker von Union und FDP hatten das kritisiert, weil eine Aufnahmegarantie Anziehungskraft für weitere Migranten entwickeln könne. Er sei anderer Meinung, sagte Avramopoulos den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Die Arbeit an Regelungen für die Ausschiffung dürfe nicht isoliert von den anderen Bemühungen gesehen werden.

  • Migration

    Sa., 05.10.2019

    Seehofer verteidigt Plan zur Seenotrettung

    Berlin (dpa) - Bundesinnenminister Horst Seehofer hat seinen Plan verteidigt, ein Viertel der auf der zentralen Mittelmeerroute aus Seenot Geretteten aufzunehmen. Deutschland nehme seit knapp eineinhalb Jahren von jedem Boot, das vor Italien oder Malta anlegt, Flüchtlinge auf, sagte er der «Welt am Sonntag». Das sei kein Geheimnis und darüber habe es bisher keine Debatten gegeben. Das menschenverachtende Geschäft der Schleuser wolle man aber nicht unterstützen. Sollte der Notfallmechanismus falsche Anreize setzen oder missbraucht werden, könne Deutschland ihn jederzeit beenden.