Landschaftsverband Westfalen-Lippe



Alles zur Organisation "Landschaftsverband Westfalen-Lippe"


  • Virtuelle Realität macht Archäologie erlebbar

    Di., 02.07.2019

    Das fliegende Großsteingrab

    Digitale Welt trifft Steinzeit oder umgekehrt: Ob mit richtiger VR-Brille, Cardboard fürs Smartphone oder in 2 D-Ansicht auf dem Tablet, die Großen Sloopsteene werden jetzt mit Virtual Reality für Jedermann erlebbar gemacht. Archäologin Dr. Kerstin Schierhold, der Archäoinformatiker Leo Klinke, Dr. Wieland Wienkämper aus Westerkappeln, Dr. Vera Brieske, Geschäftsführerin der Altertumskommission für Westfalen, und LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Parzinger tauchten am Dienstag mit moderner Technik in die Vergangenheit ein. Die einstige Totenkammer (Bild rechts) ist begehbar. Ja, wo fliegen die Steine denn ? Der Westerkappelner Archäologe, auch Vorstandsmitglied des Kultur- und Heimatvereins, ist beeindruckt von der virtuellen Realität. Der 63-Jährige kann sich gut vorstellen, die Großen Sloopsteene damit auch jüngeren Leuten näher zu bringen.

    Wie aus dem Nichts richten sich rechts und links riesige Findlinge auf. Vom Himmel stürzen weitere dicke Brocken zum Boden. Den Kopf einziehen muss man nicht. Die Steine fliegen dem Betrachter nur digital um die Ohren und fügen sich am Ende zu einer imposanten Grabanlage zusammen, wie sie vor Jahrtausenden im Werser Holz im heutigen Grenzgebiet von Westerkappeln und Lotte errichtet wurde. Experten des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) haben die Großen Sloopsteene jetzt mit Virtual Reality für Jedermann erlebbar gemacht.

  • Archäologie

    Di., 02.07.2019

    Virtuelle Zeitreise in 5500 Jahre alte Grabstelle

    Archäologie: Virtuelle Zeitreise in 5500 Jahre alte Grabstelle

    Heute sind die Findlinge auf den ersten Blick nur eine merkwürdige Anhäufung von großen Steinen im Wald. In der Jungsteinzeit haben die Menschen hier ihre Toten beerdigt - dank beeindruckender Architektur.

  • Heimplätze für Menschen mit Behinderung

    Di., 02.07.2019

    LWL kontert: Neue Projekte in Planung

    Heimplätze für Menschen mit Behinderung: LWL kontert: Neue Projekte in Planung

    Matthias Münning ist Sozialdezernent beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) - und überzeugt, dass der Verband Menschen mit Behinderungen nicht im Regen stehen lässt. Vor diesem Hintergrund äußert sich Münning zur WN-Berichterstattung über Florian Elkmann und Florian Fressmann. Die beiden schwerst-mehrfach-behinderten jungen Männer warten seit Jahren auf einen Wohnheimplatz.

  • Wohnheimplätze für Schwerbehinderte sind Mangelware

    Sa., 29.06.2019

    Politik lässt Eltern im Stich

    Florian Freßmann (l.) und Florian Elkmann warten auf einen Wohnheimplatz. Die beiden Mütter Christa Freßmann und Claudia Elkmann (r.) suchen seit Jahren danach. Der ältere der beiden Männer befindet sich schon seit 2003 auf einer Warteliste.

    Ambulant vor Stationär – nach diesem Grundsatz richtet sich die Politik für Menschen mit Behinderungen. Das klingt gut, führt aber auch dazu, dass diejenigen, die wirklich Hilfe brauchen, auf der Strecke bleiben können. Der 33-jährige schwerstmehrfachbehinderte Florian Freßmann etwa wartet seit 2003 auf einen Wohnheimplatz [mit Video].

  • Schloss Senden: Restbetrag für Turmspitze und Balkon noch offen

    Sa., 22.06.2019

    Spendenaktion legt Endspurt ein

    Der Verein Schloss Senden ruft zum Endspurt der Spendenaktion zur Finanzierung der neuen Turmspitze und des restaurierten Balkons auf.

    Der Verein Schloss Senden läutet den Endspurt der Spendenaktion für die neue Turmspitze und die Restaurierung des Balkons ein. Der Aufruf unter dem Motto „Gemeinsam: tief verwurzelt – hoch hinaus“ ist bisher schon bei vielen Sendenern und auch bei auswärtigen Kulturinteressierten auf offene Ohren gestoßen ist.

  • Bündnis will den Mobilen Baukulturbeirat des LWL ins Boot holen

    Mi., 19.06.2019

    Gestaltung soll kein Zufall sein

    Fachwerk neben Putz neben Klinker: Eine kleine Auswahl an Motiven aus dem Dorf zeigt, dass Lienen zwar kein einheitliches Erscheinungsbild hat, aber der dörfliche Charakter bislang bewahrt wurde. Die zulässige Vielfalt an Möglichkeiten in Form und Farbe im neuen Baugebiet an der Entlastungsstraße (Bild unten) ruft bereits Kritiker auf den Plan.

    Das Hick-Hack um die Pläne für das Kröner-Gelände und das Jägerhof-Areal haben in den vergangene Monaten gezeigt: Einerseits passiert was im Lienener Ortskern, andererseits gibt es aber keine definierte Leitlinie, wo die Reise in Sachen Gestaltung hingehen soll. Putz oder Klinker? Blockhafte Baukörper oder eher feingliedrige Strukturen? Soll Lienen seinen dörflichen Charakter bewahren oder ist auf Dauer eher urbane Bebauung erwünscht?

  • Ausschuss winkt Starkenhof-Pläne durch

    Di., 18.06.2019

    Wohnheim soll sich für Lienener öffnen

    Ansicht des geplanten Wohnheims von Südwesten. Die Draufsicht (kleines Bild) zeigt die Lage im Winkel von Glandorfer Straße und Fasanenweg. Baubeginn soll im kommenden Jahr sein.

    Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe hat die ursprünglichen Pläne für ein Wohnheim für Menschen mit Behinderungen, das auf dem Gelände des abgerissenen Starkenhofes entstehen soll, deutlich modifiziert. Der am Montagabend im Planungs und Bauausschuss präsentierte Entwurf stieß im Großen und Ganzen auf das Wohlwollen der Mitglieder. Einzig die Anzahl der Stellplätze und deren Lage rief Kritik hervor.

  • Ehrenamtliche Denkmalpfleger

    Do., 13.06.2019

    Preisträger auf Burg Hülshoff

    Beim Rundgang mit den LWL-Experten erhielten die Teilnehmenden einen detaillierten Einblick in den Garten und Haus Rüschhaus, den späteren Wohnort der Dichterin Annette von Droste-Hülshoff.

    Das zwölfte Jahrestreffen der westfälisch-lippischen Preisträger des Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz (DNK) fand im Haus Rüschhaus und auf Burg Hülshoff statt.

  • Neue Show im Planetarium

    Mi., 12.06.2019

    Sterne und Galaxien

    Im ersten Teil der dreigeteilten Show geht es um Sterne und deren Lebensweg.

    In zweijähriger Arbeit entstand am Planetarium des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) die neue Show „Unser Universum – Sterne, Schwarze Löcher und Galaxien“. Am Donnerstag (13. Juni) feiert die Show um 19.30 Uhr ihre öffentliche Premiere im Museum für Naturkunde. Das Planetarium empfiehlt die Show für Kinder ab zehn Jahren.

  • „Tag der Gärten und Parks“

    Di., 11.06.2019

    „Miene Insel“ ist ein Ort der Ruhe

    Der Garten Haschmann in Seppenrade ist für seine Besitzer ein Rückzugsort. Doch neben Blumen werden auch Gemüse und Früchte angebaut.

    Zu einem Rückzugsort hat die Familie Haschmann in Seppenrade ihren Garten gemacht. Davon konnten sich am Wochenende die Besucher anlässlich des „Tages der Gärten und Parks“ selbst ein Bild machen.