Anis Amri



Alles zur Person "Anis Amri"


  • Abgeordnetenhaus

    Fr., 22.06.2018

    BKA-Zeuge im U-Ausschuss: Amri galt Ende 2015 als gefährlich

    Ein Schild mit der Aufschrift "Bundeskriminalamt".

    Berlin/Düsseldorf (dpa/lnw) - Das Bundeskriminalamt (BKA) hielt den späteren islamistischen Attentäter Anis Amri Ende des Jahres 2015 für gefährlich - also ein Jahr vor dem Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt. Diese Bewertung beruhte nach Angaben eines BKA-Beamten auf Informationen eines Spitzels in der islamistischen Szene in Nordrhein-Westfalen, der Amri entsprechend beschrieb.

  • Gegen Nachrichtendienste

    Mo., 11.06.2018

    Fall Amri: Opposition klagt auf Aktenherausgabe

    Experten werden vor dem Amri-Untersuchungsausschuss gehört.

    Der Terror vom Berliner Weihnachtsmarkt hat Deutschland tief erschüttert. Behörden haben damals eine Reihe von Fehlern begangen. Nun fordert die Opposition Akteneinsicht.

  • Bundestag

    Do., 07.06.2018

    Amri-Untersuchungsausschuss kritisiert Behörden-Koordination

    Berlin (dpa) - Im Untersuchungsausschuss des Bundestages zum Fall des Berliner Attentäters Anis Amri sind erneut mangelhafte Absprachen diverser Sicherheitsbehörden kritisiert worden. Der nordrhein-westfälische Sonderermittler Bernhard Kretschmer, der heute als erster Zeuge befragt wurde, bemängelte, dass der Generalbundesanwalt laufende Ermittlungen gegen den als Gefährder eingestuften Amri nicht an sich gezogen habe. Auch die Zusammenarbeit zwischen NRW und Berlin sei nicht optimal gewesen.

  • Das neue Polizeigesetz in NRW

    Do., 07.06.2018

    Juristen und Datenschützer haben Zweifel

    Das geplante nordrhein-westfälische Polizeigesetz gibt den Behörden mehr Befugnisse zur Abwehr von Gefahren. Datenschützer sehen die Vorgaben als „zu unkonkret“.

    Ein paar Nummern kleiner als Bayern, aber höchst wirksam: Innenminister Herbert Reul will der Polizei in NRW weitreichende Handlungsmöglichkeiten einräumen. Doch sein Polizeigesetz erntet teils heftige Kritik von Juristen wie Datenschützern, die am Donnerstag im Landtag zu Wort kommen.

  • Bundestag

    Do., 07.06.2018

    Erste Zeugenbefragung im Amri-Untersuchungsausschuss

    Berlin (dpa) - Der Untersuchungsausschuss des Bundestages zum Fall des Berliner Attentäters Anis Amri kommt heute zu seiner ersten öffentlichen Zeugenbefragung zusammen. Der Ausschuss will herausfinden, ob der Terroranschlag 2016 auf einem Berliner Weihnachtsmarkt aufgrund von Fehlern einzelner Behörden nicht verhindert werden konnte oder ob dahinter ein Problem des gesamten Sicherheitssystems steht. Damals waren zwölf Menschen getötet und viele verletzt worden. Der Ausschuss arbeitet seit März.

  • Bundestag

    Do., 07.06.2018

    Amri-Ermittlung: Sonderermittler aus NRW sagt aus

    Anschlag auf den Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz in Berlin.

    Berlin (dpa) - Der Anfang März eingesetzte Untersuchungsausschuss des Bundestages zum Fall des Berliner Attentäters Anis Amri kommt am heutigen Donnerstag zu seiner ersten öffentlichen Zeugenbefragung zusammen. Der Ausschuss will herausfinden, ob der Terroranschlag im Dezember 2016 in Berlin wegen Fehlern einzelner Behörden nicht verhindert werden konnte, oder ob dahinter ein Problem des gesamten Sicherheitssystems steht.

  • «Staatswohl gefährdet»

    Fr., 01.06.2018

    Fall Amri: Verfassungsschutz lässt Frage nach V-Mann offen

    «Staatswohl gefährdet»: Fall Amri: Verfassungsschutz lässt Frage nach V-Mann offen

    Zum Terroranschlag auf dem Breitscheidplatz gibt es noch viele Puzzlesteine, die fehlen. Dass der Attentäter Amri selbst ein V-Mann war, hat die Bundesregierung kategorisch verneint. Doch gab es einen solchen in der Berliner Moschee, in der Amri verkehrte?

  • Terrorismus

    Mi., 30.05.2018

    Neue Anti-Terror-Spezialeinheit der NRW-Justiz gegründet

    Peter Biesenbach (CDU), Justizminister von Nordrhein-Westfalen.

    Die Ermittlungen gegen Terrorverdächtige und sogenannte Gefährder werden in Nordrhein-Westfalen aufseiten der Justiz künftig landesweit zentral gesteuert. Bei der Generalstaatsanwaltschaft in Düsseldorf wurde dafür eine neue Spezialeinheit gegründet.

  • Terrorismus

    Mi., 16.05.2018

    «Welt»: Bundes-Verfassungsschutz hatte V-Mann im Amri-Umfeld

    Berlin (dpa) - Das Bundesamt für Verfassungsschutz hatte laut einem Medienbericht einen V-Mann im Umfeld des Berliner Weihnachtsmarkt-Attentäters Anis Amri. Der Inlandsgeheimdienst habe mindestens eine Quelle in der von Amri besuchten islamistischen Moschee «Fussilet 33» in Berlin-Moabit gehabt, berichtet die «Welt». Die Bundesbehörde äußerte sich der Zeitung zufolge nicht dazu. Der V-Mann soll laut «Welt» erst nach Amris Anschlag befragt worden sein und berichtet haben, dieser sei öfter in der Moschee gewesen und habe dort gar als Imam agiert.

  • «Lückenhafte Aktenführung»

    Sa., 14.04.2018

    Fall Amri: Ermittler werfen Berliner Polizei 254 Fehler vor

    Ein Aktenordner mit Unterlagen zu Beginn des Amri-Untersuchungsausschusses in Berlin.

    Berlin (dpa) - Interne Ermittler haben zahlreiche weitere Versäumnisse der Berliner Polizei im Fall des Attentäters Anis Amri entdeckt. Das berichtet der «Spiegel» unter Berufung auf einen 188-seitigen Bericht einer vom Berliner Polizeipräsidenten im Mai 2017 eingesetzten Taskforce.