Atomausstieg



Alles zum Schlagwort "Atomausstieg"


  • Energie

    Mi., 27.04.2016

    Hintergrund: Die deutschen AKW und ihre Restlaufzeiten

    Die beiden Blöcke des Kernkraftwerks Gundremmingen sollen 2017 und 2021 abgeschaltet werden.

    Berlin (dpa) - Nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima hat die Bundesregierung ihre Laufzeitverlängerung für die Kernkraftwerke zurückgenommen und einen schrittweisen Atomausstieg beschlossen.

  • Energie

    Mi., 27.04.2016

    Illustre Runde: Die Mitglieder der Atom-Kommission

    Jürgen Trittin, einst Umweltminister der rot-grünen Regierung, leitete als Ko-Vorsitzender die Atom-Kommission.

    Berlin (dpa) - Die Atom-Kommission hat der Bundesregierung Vorschläge zur langfristigen Finanzierung der Kosten des Atomausstiegs vorgelegt. Die Mitglieder im Überblick:

  • Atom

    Di., 26.04.2016

    Tschernobyl: 30 Jahren nach dem Super-GAU

    Atom : Tschernobyl: 30 Jahren nach dem Super-GAU

    Tschernobyl (dpa) - Die Atomkatastrophe von Tschernobyl hat die Wahrnehmung der Kernkraft international verändert. Am 30. Jahrestag des Störfalls sitzt die Trauer in Kiew und Moskau tief. Ein Atomausstieg wie in Deutschland ist aber kein Thema.

  • Energie

    Mo., 25.04.2016

    Kreise: Keine Annäherung zwischen Atomkommission und Stromkonzernen

    Berlin (dpa) - In den Verhandlungen über die Finanzierung des Atomausstiegs zeichnet sich weiter keine Lösung ab. Ein Scheitern der Gespräche über einen «Entsorgungskonsens» zwischen Staat und Stromkonzernen wird nicht ausgeschlossen. Die von der Regierung eingesetzte Expertenkommission und die Spitzen der vier Atomkonzerne haben sich nach Angaben aus Verhandlungskreisen auch bei einem weiteren Spitzentreffen am Abend in Berlin noch nicht auf einen Kompromiss verständigen können.

  • Energie

    So., 10.04.2016

    Trittin glaubt an Lösung im Streit um Kosten des Atomausstiegs

    2022 soll das letzte Kernkraftwerk in Deutschland vom Netz gehen.

    Berlin (dpa) - Trotz anhaltender Differenzen mit den Energiekonzernen setzt Grünen-Politiker Jürgen Trittin weiter auf einen Kompromiss für die Finanzierung des Atomausstiegs.

  • Nachrichtenüberblick

    Mi., 06.04.2016

    dpa-Nachrichtenüberblick Wirtschaft

    Landgericht weist EnBW-Klage wegen Atomausstieg zurück

  • Prozesse

    Mi., 06.04.2016

    Landgericht entscheidet über Schadenersatz für Atomausstieg

    Bonn (dpa) - Das Bonner Landgericht verkündet heute seine Entscheidung über eine Schadenersatzklage des Energiekonzerns EnBW wegen des schnellen Atomausstiegs. Ob das Unternehmen mit seiner Forderung nach Entschädigung in Höhe von 261 Millionen Euro für die Zwangsabschaltung seiner beiden Atomkraftwerke zum Zuge kommen wird, gilt als sehr fraglich. In einer mündlichen Verhandlung hatte die Zivilkammer des Gerichts durchblicken lassen, dass die Erfolgsaussichten nicht günstig seien. Der Prozess ist Teil einer Welle von Klagen aus der Energiewirtschaft.

  • Demonstration zum Ostermarsch-Auftakt

    Fr., 25.03.2016

    „Uranabbau tötet Menschen“

    Gut 150 Atomkraftgegner protestierten am Karfreitag vor der Urananreicherungsanlage in Gronau.

    Golden Misabiko spricht englisch. Nur ein Wort hat der Träger des Nuclear-Free-Future-Awards auf Deutsch parat: „Heute!“ Heute, sofort, muss seiner Auffassung nach der Uranbergbau in seiner afrikanischen Heimat stillgelegt werden. „Der Uranabbau tötet Menschen“, sagte er am Karfreitag während der Auftakt-Kundgebung der Ostermärsche in NRW vor der Urananreicherungsanlage (UAA) Gronau. Misabiko plädierte mit vollem Engagement für das Ende der Atomkraftnutzung: „Grenzen können mich nicht aufhalten“, rief er. Seine Aufgabe sieht er darin, über die Folgen zu informieren. In den Uranabbaugebieten blieben vernichtete Landschaft, vergiftetes Wasser und verpestete Luft zurück, kontaminiert mit Uran und seinen Zerfallsprodukten. „Den Menschen dort wurde das Paradies versprochen; stattdessen leiden die Menschen an Krebs und anderen Krankheiten.“ Kinder kämen mit Fehlbildungen zur Welt. „Das ist die Wahrheit!“, beteuerte Misabiko und fragte: „Warum erlauben wir der Industrie, diese Bergwerke zu betreiben?“ Er wolle sich dafür einsetzen, dass die Uranreicherungsanlage keinen Nachschub mehr bekomme.

  • Auftaktkundgebung am Karfreitag

    Mi., 23.03.2016

    Ostermärsche: Start in Gronau

    Der Ostermarsch 2015 fand ebenfalls an der Urananreicherungsanlage statt.

    30 Anti-Atomkraft- und Friedensinitiativen rufen zur Teilnahme am Ostermarsch an der Urananreicherungsanlage auf. Die Auftaktkundgebung beginnt am Karfreitag (25. März) um 12 Uhr vor dem Haupttor. Die Forderungen der Veranstalter sind friedliche Konfliktlösungen, der Stopp von Waffenexporten und ein konsequenter Atomausstieg auch und gerade in Gronau: Denn Urenco in Gronau beliefere fast jedes zehnte AKW weltweit mit Uranbrennstoff, heißt es. Zum Ostermarsch werden Teilnehmer aus dem Münsterland und darüber hinaus erwartet. Ein kostenloser Shuttle-Bus ab Bahnhof steht bereit.

  • Prozesse

    Mi., 16.03.2016

    Atomausstieg als Enteignung? Streit vor dem BGH

    Eine Feuertonne mit einem Strahlenwarnzeichen.

    Kommt der Atomausstieg einer Enteignung der Betreiber gleich? Die Konzerne sehen das so. Vom Bundesverfassungsgericht erhoffen sie sich ein Urteil, mit dem sie Milliarden an Entschädigung einklagen können.