Atomausstieg



Alles zum Schlagwort "Atomausstieg"


  • Prozesse

    Di., 15.03.2016

    Eon-Chef fordert «fairen und gerechten Ausstieg aus der Kernenergie»

    Karlsruhe (dpa) - Eon-Vorstandschef Johannes Teyssen hat die Verfassungsklagen der großen Energiekonzerne gegen den deutschen Atomausstieg gegen Kritik verteidigt. Er sei im Interesse von Tausenden von Kleinanlegern vor Gericht, die gespart haben in Eon-Aktien, sagte Teyssen vor Beginn der Verhandlung am Bundesverfassungsgericht. Mit einer Änderung des Atomgesetzes hatte die Bundesregierung 2011 nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima den Atomausstieg beschleunigt. 2022 muss der letzte Meiler vom Netz. Eon, RWE und Vattenfall sehen das als Enteignung.

  • Prozesse

    Di., 15.03.2016

    BUND demonstriert vor Verfassungsgericht gegen Atomkraft

    Karlsruhe (dpa) - Zum Auftakt der Schadensersatzklage der drei Energiekonzerne Eon, RWE und Vattenfall vor dem Bundesverfassungsgericht haben Umweltschützer in Karlsruhe gegen Atomenergie demonstriert. Rund 20 Vertreter der Umweltschutzorganisation BUND forderten am Dienstag vor dem Gericht auf Transparenten und mit zerbeulten Fässern ein sofortiges Abschalten aller Atomkraftwerke in Deutschland. Außerdem müsse der Atomausstieg im Grundgesetz verankert werden. Fünf Jahre nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima pochen die Energiekonzerne vor dem Bundesverfassungsgericht auf Schadensersatz für den deutschen Atomausstieg. (Az. 1 BvR 2821/11, 1 BvR 321/12 und 1 BvR 1456/12)

  • Prozesse

    Di., 15.03.2016

    Bundesverfassungsgericht verhandelt Konzern-Klagen gegen Atomausstieg

    Karlsruhe (dpa) - Fünf Jahre nach der Katastrophe von Fukushima pochen die Energiekonzerne vor dem Bundesverfassungsgericht auf Schadensersatz für den deutschen Atomausstieg. Die Karlsruher Richter verhandeln heute und morgen über Klagen von Eon, RWE und Vattenfall. Aus deren Sicht kommt die Kehrtwende der Bundesregierung in der Atompolitik einer Enteignung ohne Entschädigung gleich. Sollten die Richter den Konzernen Recht geben, könnten diese auf Schadensersatz in Milliardenhöhe klagen. Bis zum Urteil dürften Monate vergehen.

  • Energie

    Mi., 14.10.2015

    Beust, Platzeck und Trittin leiten Atom-Kommission

    Berlin (dpa) - Die Bundesregierung stellt die Weichen, damit es beim Atomausstieg keine bösen Überraschungen gibt. Das Kabinett hat jetzt eine neue Kommission eingesetzt. Die soll Lösungen finden, wie der Abriss der Kernkraftwerke und die Endlagerung des Atommülls finanziert werden sollen. Die geschätzten Kosten: 47,5 Milliarden Euro. Geleitet wird die 19-köpfige Expertengruppe von Ole von Beust, Jürgen Trittin und Matthias Platzeck. Zugleich beschloss das Kabinett ein Gesetz, mit dem verhindert werden soll, dass die Energiekonzerne sich vor den Kosten für den Atomausstieg drücken.

  • Deutsche und britische Regierungsvertreter treffen sich

    Mi., 14.10.2015

    „Verkaufsdruck auf Urenco wächst“

    Deutsche und britische Regierungsvertreter treffen sich : „Verkaufsdruck auf Urenco wächst“

    Die britische Regierung erhöht offenbar den Verkaufsdruck beim Urananreicherer Urenco. Britischen Medien zufolge sucht die Urenco ein neues Führungsduo. Deutsche Atomkraftgegner fordern unterdessen erneut, dass die deutsche Bundesregierung die Urananreicherung beenden muss.

  • Kabinett

    Mi., 14.10.2015

    Haftung bei Atomausstieg und Meister-BAföG im Kabinett

    Berlin (dpa) - Das Bundeskabinett befasst sich heute unter anderem mit der Finanzierung des Atomausstiegs. So will die Ministerrunde ein Gesetz auf den Weg bringen, damit sich die Stromkonzerne durch Abspaltung ihrer Atomtöchter bei den Kosten nicht vor der Haftung drücken können. Außerdem soll es im Kabinett grünes Licht geben für Verbesserungen beim Meister-BAföG. Mit dieser Aufstiegsförderung werden unter anderem Meisterkurse gefördert. Künftig sollen sich die Leistungen und Förderbedingungen verbessern.

  • Energie

    So., 11.10.2015

    Nach Atom-Stresstest: Opposition sieht Handlungsbedarf

    Die Bundesregierung gibt Entwarnung: Eon, RWE, EnBW und Vattenfall haben genug Geld, um den Atomausstieg zu bezahlen. In einem Extrem-Szenario würde sich aber eine Lücke von fast 39 Milliarden Euro auftun. Fotos: Deck/Gambarini/Thissen/Burgi

    Berlin (dpa) - Die Opposition hat Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) davor gewarnt, nach dem bestandenen Stresstest der Atomkonzerne die Hände in den Schoß zu legen.

  • Energie

    Sa., 10.10.2015

    Gabriel: Konzerne haben genug Geld für Atomausstieg

    «Die Vermögenswerte der Unternehmen decken in Summe die Finanzierung des Rückbaus der Kernkraftwerke und der Entsorgung der radioaktiven Abfälle ab», sagt der Bundeswirtschaftsminister.

    Monatelang haben Wirtschaftsprüfer die Bücher der vier Atomkonzerne durchleuchtet. Das Ergebnis aus Sicht der Regierung: Eon, RWE, EnBW und Vattenfall haben genug Finanzen, um den Atomausstieg zu bezahlen. In einem Extrem-Szenario tut sich aber eine Finanzlücke auf.

  • Energie

    Sa., 10.10.2015

    Gabriel: Stromkonzerne bestehen Atom-Stresstest

    Berlin (dpa) - Die vier großen Stromkonzerne in Deutschland können nach Einschätzung der Bundesregierung die Milliardenkosten des Atomausstiegs zusammen bewältigen. «Die Vermögenswerte der Unternehmen decken die Finanzierung des Rückbaus der Kernkraftwerke und der Entsorgung der radioaktiven Abfälle ab», sagte Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel. Es geht um die Unternehmen Eon, RWE, EnBW und Vattenfall. Gabriel hatte im Juni einen Stresstest in Auftrag gegeben um festzustellen, ob die von den Atomkonzernen gebildeten Rückstellungen ausreichen.