Rettungsschiff



Alles zum Schlagwort "Rettungsschiff"


  • Migration

    So., 07.07.2019

    Streit zwischen Seehofer und Salvini wegen Seenotrettung

    Rom (dpa) - Bundesinnenminister Horst Seehofer hat seinen italienischen Kollegen Matteo Salvini aufgefordert, die Dauerkrise der Rettungsschiffe im Mittelmeer zu beenden. «Wir können es nicht verantworten, dass Schiffe mit geretteten Menschen an Bord wochenlang im Mittelmeer treiben, weil sie keinen Hafen finden», schrieb Seehofer an Salvini. Der wies das prompt zurück. Eher würde er die Migranten per Bus direkt in die deutsche Botschaft in Rom fahren lassen, sagte er in einem Video. Das deutsche Rettungsschiff «Alan Kurdi» mit 65 Migranten an Bord drehte am Abend frustriert Richtung Malta ab.

  • Migration

    So., 07.07.2019

    Deutsches Rettungsschiff «Alan Kurdi» fährt nach Malta

    Rom (dpa) - Das deutsche Rettungsschiff «Alan Kurdi» mit 65 Geretteten an Bord hat nach stundenlangem Warten vor der italienischen Insel Lampedusa Kurs auf Malta genommen. Das schrieb die Hilfsorganisation Sea-Eye aus Regensburg auf Twitter. Zuvor hatte das Schiff vergeblich auf die Erlaubnis zum Einlaufen in den Hafen gewartet. Italiens Innenminister Matteo Salvini hatte das strikt verboten. «Jetzt muss sich zeigen, ob andere europäische Regierungen die harte Haltung Italiens stützen oder den Menschen einen sicheren Hafen anbieten», sagte Sea-Eye-Einsatzleiter Gorden Isler der dpa.

  • Migration

    Sa., 06.07.2019

    Italienisches Rettungsschiff im Hafen von Lampedusa

    Rom (dpa) - Das Rettungsschiff «Alex» der italienischen Hilfsorganisation Mediterranea ist trotz eines von Innenminister Matteo Salvini verhängten Verbots in den Hafen von Lampedusa eingelaufen. Auf Bildern des Nachrichtensenders SkyTG24 ist zu sehen, wie der Motorsegler an einer Pier des Hafens der italienischen Mittelmeerinsel lag. Ob die Geretteten an Land gehen durften, ist unklar. Die Organisation hatte von nahezu 60 Menschen an Bord gesprochen, darunter 41 Gerettete.

  • Migration

    Sa., 06.07.2019

    Seehofer fordert europäische Lösung zur Seenotrettung

    Berlin (dpa) - Bundesinnenminister Horst Seehofer hat seinen italienischen Kollegen Matteo Salvini aufgefordert, die Dauerkrise der Rettungsschiffe im Mittelmeer zu beenden. Für die aktuellen Fälle seien rasche europäische Lösungen in gemeinsamer Verantwortung nötig, schrieb Seehofer in einem Brief an Salvini. Zurzeit wartet das deutsche Rettungsschiff «Alan Kurdi» mit 65 Geretteten vor Lampedusa auf Erlaubnis, in den Hafen einlaufen zu dürfen. Salvini hatte dies untersagt. Die italienische Organisation Mediterranea entschied sich trotz des Verbots dafür, mit ihrem Schiff Lampedusa anzusteuern.

  • Migration

    Sa., 06.07.2019

    Italienisches Schiff will trotz Verbots nach Lampedusa

    Rom (dpa) - Die italienische Hilfsorganisation Mediterranea will mit ihrem Rettungsschiff «Alex» in den Hafen von Lampedusa einlaufen, obwohl Italiens Innenminister Matteo Salvini dies per Dekret verboten hat. Mediterranea begründet das mit einer «unerträglichen» Gesundheits- und Hygienesituation an Bord. Es sei der «Notstand» erklärt worden. Das Schiff mit fast 60 Menschen an Bord steuere auf den Hafen von Lampedusa zu, den einzig möglichen sicheren Ort, um von Bord zu gehen, hieß es in einem Tweet der Organisation.

  • Migration

    Sa., 06.07.2019

    Sea-Eye: Fahren vorerst nicht in Italiens Hoheitsgewässer

    Rom (dpa) - Die Regensburger Hilfsorganisation Sea-Eye wird mit ihrem Rettungsschiff «Alan Kurdi» mit 65 Migranten an Bord vorerst nicht in italienische Hoheitsgewässer fahren. Der italienische Zoll händigte der Besatzung ein Dekret des italienischen Innenministers Matteo Salvini aus, mit dem die Einfahrt in die Hoheitsgewässer des Landes untersagt wurde. Ohne triftigen Grund werde Sea-Eye nicht gegen das Dekret verstoßen. Bundesinnenminister Horst Seehofer erklärte, Deutschland sei bereit, einen Teil der Migranten aufzunehmen.

  • Migration

    Sa., 06.07.2019

    Seehofer will Gerettete von der «Alan Kurdi» aufnehmen

    Berlin (dpa) - Deutschland hat der EU-Kommission angeboten, Migranten von zwei weiteren Rettungsschiffen im Mittelmeer aufzunehmen. «Auch im Fall der "Alan Kurdi" und der "Alex" sind wir im Rahmen einer europäisch-solidarischen Lösung bereit, einen Teil der Geretteten aufzunehmen», sagte Bundesinnenminister Horst Seehofer. Das Schiff «Alan Kurdi» der Organisation Sea-Eye aus Regensburg hatte in internationalen Gewässern vor Libyen 65 Migranten gerettet. Die «Alex» ist ein Schiff der italienischen Hilfsorganisation Mediterranea Saving Humans. Sie hat aktuell 54 Migranten an Bord.

  • Migration

    Sa., 06.07.2019

    Weiteres Flüchtlingsschiff auf Konfrontationskurs mit Salvini

    Rom (dpa) - Das deutsche Rettungsschiff «Alan Kurdi» von Sea-Eye mit 65 aus dem Mittelmeer geretteten Flüchtlingen an Bord dürfte an Morgen die italienischen Hoheitsgewässer vor der Insel Lampedusa erreichen. Nur vier Tage nach der Freilassung der Sea-Watch-Kapitänin Carola Rackete aus dem Hausarrest droht damit eine erneute Konfrontation zwischen Deutschland und Italien. «Wir lassen uns von einem Innenminister nicht einschüchtern, sondern steuern den nächsten sicheren Hafen an», schrieb Sea-Eye auf Twitter. Das Seerecht gelte, auch wenn manche Regierungsvertreter das nicht wahrhaben wollten.

  • Migration

    Sa., 06.07.2019

    Migranten: Deutsches Rettungsschiff nimmt Kurs auf Italien

    Rom (dpa) - Das deutsche Rettungsschiff «Alan Kurdi» mit 65 auf dem Mittelmeer geretteten Migranten hat nach Angaben der Organisation Sea-Eye trotz eines Verbots Kurs auf die italienische Insel Lampedusa genommen. «Die italienische Insel ist der am nächsten gelegene europäische Hafen. Dort könnten die Geretteten schließlich an einen sicheren Ort gebracht werden, denn so verlangt es das internationale Recht», steht in einer Erklärung der Organisation. Nach dem Drama um die Sea-Watch-Kapitänin Carola Rackete droht damit neuer Streit zwischen Deutschland und Italien.

  • Migration

    Do., 04.07.2019

    Hilfsorganisation rettet Migranten vor Libyen

    Rom (dpa) - Nach dem Drama um das Rettungsschiff «Sea-Watch 3» hat nun eine andere Hilfsorganisation Migranten vor Libyen mit ihrem Schiff aufgenommen. 54 Schiffbrüchige seien gerettet worden, teilte die italienische NGO Mediterranea Saving Humans mit. Es sei nun sofort ein sicherer Hafen notwendig. Italiens Innenminister Matteo Salvini wehrte ab. Das Schiff solle nach Tunesien fahren. Das Sea-Watch-Schiff war mit Dutzenden Migranten mehr als zwei Wochen auf dem Meer blockiert, bevor die Kapitänin Carola Rackete trotz Verbots der italienischen Regierung in den Hafen von Lampedusa gefahren ist.