UNHCR



Alles zur Organisation "UNHCR"


  • Migration

    So., 28.01.2018

    UN-Botschafterin Jolie: mehr Geld für Flüchtlinge in Jordanien

    Saatari (dpa) - UN-Sonderbotschafterin Angelina Jolie hat von der Weltgemeinschaft mehr Finanzzusagen für die Unterstützung syrischer Bürgerkriegsflüchtlinge gefordert. «Das Flüchtlingshilfswerk UNHCR hat nicht genügend Mittel, um auch nur die grundlegendsten Überlebensbedürfnisse vieler Familien zu erfüllen», sagte die US-Schauspielerin bei einem Besuch im Flüchtlingslager Saatari in Jordanien. Dort leben derzeit fast 80 000 Menschen, die aus Syrien geflohen sind. Jolie appellierte an den UN-Sicherheitsrat und die Mitgliedsländer, eine Lösung für Syrien zu finden.

  • Migration

    Sa., 23.12.2017

    UN: Erste Migranten über Korridor aus Libyen nach Italien

    Rom (dpa) - Erstmals sind direkt Flüchtlinge über einen humanitären Korridor von Libyen nach Italien gebracht worden. Die 162 Migranten, darunter viele Kinder und Frauen, seien nach monatelangem Leiden in Libyen mit zwei italienischen Militärfliegern sicher nach Rom gebracht worden, teilte das UN-Flüchtlingswerk UNHCR mit. Seit die italienische Regierung ein Abkommen mit Libyen geschlossen hat und die dortige Küstenwache unterstützt, kommen wesentlich weniger Menschen in Europa an. Menschenrechtler kritisieren, dass Hunderttausende Migranten nun in libyschen Lagern festsitzen.

  • International

    Mi., 29.11.2017

    Krisentreffen zu Libyen: Aktionsplan für Menschenrechte

    Abidjan (dpa) - Die EU hat sich mit afrikanischen Staaten und den Vereinten Nationen auf einen Plan für Menschenrechte in libyschen Flüchtlingslagern geeinigt. Der libysche Ministerpräsident Fajis al-Sarradsch stimmte nach Angaben aus deutschen Regierungskreisen bei einem Krisentreffen am Rande des EU-Afrika-Gipfels zu, dem UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR und der internationalen Organisation für Migration Zugang zu den Lagern in seinem Machtbereich zu gewähren. Ab wann die Regelung gelten kann, blieb zunächst offen.

  • International

    Mi., 29.11.2017

    Sklavenhandel: Krisensitzung am Rande des EU-Afrika-Gipfels

    Abidjan (dpa) - Angesichts der dramatischen Situation von Migranten in Libyen loten Deutschland und Frankreich gemeinsam mit weiteren Partnern Handlungsoptionen aus. Bundeskanzlerin Angela Merkel sagte am Rande des EU-Afrika-Gipfels in Abidjan, bei einem kurzfristig angesetzten Treffen solle es unter anderem darum gehen, dem UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR und der Internationalen Organisation für Migration Zugang zu den «schrecklichen Lagern» in Libyen zu verschaffen. Aus den Flüchtlingslagern hatte es zuletzt immer wieder Berichte über Folter, Vergewaltigungen und Morde gegeben.

  • Migration

    Sa., 25.11.2017

    Medien: Mehr als 30 Tote bei Schiffbruch vor Libyen

    Rom (dpa) - Bei einem Schiffbruch vor der libyschen Küste sind Medienberichten zufolge mehr als 30 Migranten ums Leben gekommen. Im Wasser seien mehrere Leichen getrieben, sagte ein Sprecher der Marine des Bürgerkriegslandes der Nachrichtenagentur Ansa. Es seien 31 Tote geborgen und 60 Menschen gerettet worden. Einen anderen Schiffbruch überlebten 140 Menschen. Nach Angaben des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR von Samstag waren bereits in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag etwa 20 Menschen ertrunken.

  • Zurück in Myanmar

    Sa., 25.11.2017

    Rohingya werden nach Rückkehr zunächst in Notcamps leben

    Die Rohingya werden in Myanmar als illegale Einwanderer gesehen, obwohl die Familien von vielen schon seit dem 19. Jahrhundert dort leben.

    Seit August 2017 waren nach einem Militäreinsatz in der Küstenregion Rakhine etwa 620.000 Angehörige der muslimischen Minderheit über die Grenze nach Bangladesch geflohen. Dem Militär wird vorgeworfen, an Vergewaltigungen, Tötungen und Brandstiftung gegen die Rohingya beteiligt gewesen zu sein.

  • Konflikte

    Sa., 25.11.2017

    Rohingya sollen nach Rückkehr zunächst in Notcamps leben

    Dhaka (dpa) - Die seit August nach Bangladesch geflohenen Rohingya sollen nach ihrer Rückführung nach Myanmar zunächst in Notunterkünften nahe ihrer früheren Dörfer untergebracht werden. Das kündigte nach einem Medienbericht das Außenministerium von Bangladesch an. Für die am Donnerstag von beiden Staaten vereinbarte Rückführung könne es aber keinen festen Zeitplan geben. Beide Länder wollen sich bei der Rückführung vom UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR unterstützen lassen.

  • Innerhalb weniger Tage

    So., 05.11.2017

    Tote im Mittelmeer: Hilfsorganisationen schlagen Alarm

    Flüchlinge treiben im Mittelmeer, bevor sie von Teams von SOS Mediterranée und Ärzte ohne Grenzen auf das Rettungsschiff «Aquarius» gerettet wurden.

    Werden in Libyen wieder mehr Menschen auf seeuntaugliche Boote in Richtung Europa gesetzt? Nach dramatischen Einsätzen im Mittelmeer mit Toten und zahlreichen Geretteten befürchten Seenotretter das Schlimmste.

  • Kriminalität

    Sa., 04.11.2017

    UN: 31 Vorwürfe wegen sexuellen Missbrauchs in drei Monaten

    New York (dpa) - Die Vereinten Nationen haben in den drei Monaten von Juli bis September 31 Vorwürfe wegen sexuellen Missbrauchs und Ausbeutung durch UN-Mitarbeiter erreicht. 12 davon richten sich gegen Mitarbeiter von UN-Friedensmissionen, 19 gegen UN-Behörden und andere Stellen der Weltorganisation. Das sagte ein UN-Sprecher. Betroffen sind auch das Kinderhilfswerk Unicef sowie das Büro des UN-Flüchtlingskommissars UNHCR. Generalsekretär António Guterres hatte bei seinem Amtsantritt im Januar angekündigt, sexuellen Missbrauch innerhalb der UN zu beenden.

  • Migration

    Fr., 03.11.2017

    UNHCR: Viele Tote bei Flüchtlingsunglück im Mittelmeer

    Rom (dpa) - Viele Migranten sind bei einem neuen Flüchtlingsunglück auf dem Mittelmeer ums Leben gekommen. Mindestens 30 Menschen seien auf dem Weg nach Italien gestorben, viele weitere würden vermisst, teilte das UN-Flüchtlingswerk UNHCR mit. Die EU-Mission Sophia berichtet von einem Hubschrauber, der ein sinkendes Schlauchboot entdeckt habe. Viele Menschen seien im Wasser getrieben, hieß es auf der Facebook-Seite von Eunavfor Med Operation Sophia. 23 Tote seien geborgen worden. Es ist noch nicht klar, ob es sich um dasselbe Unglück handelt.