Pogromnacht



Alles zum Ereignis "Pogromnacht"


  • Simon und Bertha Pagener (Meyer)

    Fr., 17.07.2020

    Die Überlebenden

    Das alte Foto zeigt einen Blick in die Ostepoort (Oststraße) in Epe in Richtung Ortsmitte. Links das Haus der Familie Pagener, die ein Manufakturwarengeschäft hatte und auch Viehhandel betrieb. Rechts das noch bestehende Haus Nöttebrock (Ecke Antoniusstraße).

    Simon und Bertha Pagener (Meyer) aus Epe galten als tot. Ermordet im Konzentrationslager – wie ihre Töchter und Enkel. Doch bei seinen Recherchen zu den Schicksalen der Eper Juden stieß Rudolf Nacke vom Förderverein Alte Synagoge Epe auf eine Überraschung. Die beiden Eperaner hatten überlebt. Allerdings waren sie nicht nach Epe zurückgekehrt, sondern verbrachten ihre letzten Lebensjahre in Amsterdam. Rudolf Nacke hat die erstaunliche Geschichte aufgeschrieben.

  • Anna-Maria Vossenberg hat die Geschichte eines Grabsteins recherchiert

    Mo., 13.07.2020

    Blick in die Vergangenheit

    Nach seiner Aufarbeitung steht der Grabstein an prominenter Stelle.

    Anna-Maria Vossenberg, die im Jahr 2006 die „Initiative Stolpersteine“ in der Burgmannsstadt mitbegründet hat, informiert über die Geschichte eines Grabsteins, der früher auf dem Grab eines Mannes gestanden hat, der in der Nazi-Zeit Ortsgruppenleiter der Stadt Horstmar gewesen ist. Der Grabstein, der aufgearbeitet worden ist, steht nun an prominenter Stelle des Friedhofs an der Hagenstiege.

  • Religiöse Kultstätte und ihre perfide Zerstörung und Umformung erlebbar machen

    Fr., 08.05.2020

    „Sensibles, spannendes Thema“

    Innenansicht des Synagogensaals mit Empore, wie er nach einem ersten Entwurf aussehen könnte.

    Es ist eine besondere Herausforderung: Wie kann aus der Alten Synagoge Epe künftig ein Gedenk- und Lernort werden, der einerseits an früheres jüdisches Leben in Epe erinnert, anderseits aber auch erleb- und begreifbar macht, wie diese religiöse Kultstätte in der Vergangenheit durch die Schergen des Nazi-Systems mehrfach vorsätzlich und brutal geschändet wurde? 

  • Roswitha Richert-Raeggel

    Sa., 11.01.2020

    Im Überlebenskampf nie müde geworden

    Am Siegmund-Spiegel-Platz zu wohnen, bedeutet für Roswitha Richert-Raeggel eine große Verpflichtung.

    Politisch, brisant und zukunftsweisend – so beschreibt Roswitha Richert- Raeggel ihr zweites Buch, das sie jetzt vorgelegt hat. Es trägt den Titel „Das Haus am Siegmund-Spiegel-Platz“.

  • Bewegende Gedenkfeier am Platz der zerstörten Synagoge

    Sa., 23.11.2019

    Frieden kommt nicht von selbst

    Schüler, Eltern, Lehrer und Bürger waren gestern Vormittag zu der Gedenkfeier am Platz der zerstörten Synagoge in die Kautenstege gekommen, um die „Friedensbotschaft II“ in den Bäumen zu sehen und für den Frieden einzustehen. Peter Kücking, Dr. Peter Krevert und Udo Röllenblech (Bild u.r., v.l.) bedankten sich bei Elisabeth Epping, die die Schreckensnacht 1938 als Kind miterleben musste.

    Dass Elisabeth Epping gekommen war, hat der Gedenk- und Friedensfeier in der Kauten­stege am Freitag noch einmal einen besonders bewegenden Moment gegeben. Als Kind hatte sie 1938 fassungslos vom Balkon ihres Elternhauses mitansehen müssen, wie Burgsteinfurter Nationalsozialisten die jüdische Synagoge in Schutt und Asche legten.

  • Gedenkfeier

    Fr., 15.11.2019

    „Schon wieder mitten drin“

    Fast 80 Bürgerinnen und Bürger nahmen am Donnerstagabend an der Aschebergschen Kurie an der öffentlichen Gedenkfeier aus Anlass des Pogroms vom 9. November 1938 teil. Jürgen Hilgers-Silberberg (FI) und Dirk Mannwald (CDU) sprachen.

    Dirk Mannwald (CDU) hat bei der Gedenkfeier zur Reichpogromnacht angesichts der aktuellen gesellschaftlichen Entwicklung deutliche Worte gefunden.

  • Norbert Diekmann berichtete über Pogromnacht

    Di., 12.11.2019

    Sprachloses Entsetzen

    Hermann Cantzen begrüßte Vereinsmitglieder und Gäste zu einer KKV-Veranstaltung anlässlich der Pogromnacht. Elsbeth Zilversmit, geb. 1940 in Losser, ermordet im Vernichtungslager Sobibor.

    Neben den Veranstaltungen, die ein Arbeitskreis im Rahmen der „Woche der Erinnerung“ zum Gedenken an die Ausschreitungen und Verbrechen der Pogromnacht im November 1938 durchführt, beschäftigen sich auch verschiedene Organisationen mit diesem dunklen Kapitel der deutschen Geschichte.

  • Gedenken an Novemberpogrome

    Mo., 11.11.2019

    Von kalter Gleichgültigkeit und offenem Hass

    Im Halbkreis haben sich die Teilnehmer der Gedenkveranstaltung um das Mahnmal am Standort der ehemaligen Gronauer Synagoge versammelt.

    Gedenken ist wichtig. Nicht nur um die Erinnerung an die Schrecken der Pogromnacht im November 1939 wach zu halten, sondern auch wegen aktueller gesellschaftlicher und politischer Entwicklungen zu mahnen.

  • Gedenkfeiern zur Pogromnacht an den ehemaligen Synagogen

    So., 10.11.2019

    Geschichte nicht wiederholen

    An der Kautenstege in Burgsteinfurt erinnerte Historiker Dr. Willi Feld an das Schicksal der jüdischen Familien, die spätestens seit dem 9. November 1938 unter dem Nazi-Regime zu leiden hatten.

    Mahnende Erinnerungen sind wichtig, damit Gräueltaten der Vergangenheit sich nicht wiederholen. So gedachten Samstagabend zahlreiche Bürger an den Standorten der ehemaligen Synagogen in Borghorst an der Lechtestraße und in Burgsteinfurt an der Kautenstege der „Reichspogromnacht“ vom 9. auf den 10. November 1938.

  • Gedenken an die Reichspogromnacht

    So., 10.11.2019

    Zeichen für Toleranz und gegen Gewalt

    Der DGB hatte auf dem Rathausplatz zu einem Gedenken an die Gewalttaten in der Reichspogromnacht 1938 in Lengerich aufgerufen.

    Zum Gedenken an die Reichspogromnacht 1938 in Lengerich hatte der DGB zu einer Mahnwache auf dem Rathausplatz eingeladen. Dort sollte an die Gewalt erinnert werden, die jüdischen Mitbürgern angetan wurde.