Milchkrise



Alles zum Schlagwort "Milchkrise"


  • Agrar

    So., 19.05.2019

    Geldgrab Milch - Höfesterben geht ungebremst weiter

    München (dpa) - Drei Jahre nach der letzten großen Milchkrise arbeiten Deutschlands Milchbauern trotz gestiegener Preise weiter defizitär. Die Kosten der Milcherzeugung sind nach wie vor höher als die Erzeugerpreise, wie Fachleute und Bauern berichten. Viele Höfen verschulden sich demnach immer stärker. Deswegen wird sich der Konzentrationsprozess in der Landwirtschaft in den nächsten Jahren wohl fortsetzen. Alljährlich werden weiter Tausende Bauern aufgeben. «Wir haben seit 2008 stark schwankende Erzeugerpreise», sagt Claus Schnakenberg, Berater und Milchexperte im Bremer Umland.

  • Agrar

    Do., 29.06.2017

    Landwirte: Die Milchkrise ist noch nicht ausgestanden

    Bremen (dpa) - Die Landwirtschaftsbetriebe leiden nach wie vor unter den Verlusten aus der schwersten Milchkrise der letzten Jahrzehnte. «Diese Krise ist alles andere als ausgestanden», sagte der Landesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft Niedersachsen, Ottmar Ilchmann, der dpa. Deutschlands größte Genossenschaftsmolkerei, das Deutsche Milchkontor, zahlt derzeit 34 Cent pro Kilogramm. Das aktuelle Preisniveau reiche maximal zur Deckung der Kosten etwa für Futter, Energie und Lohnkosten, kritisiert Hans Foldenauer vom Bund der Deutschen Milchviehhalter.

  • Umstrittene Kastenstandhaltung

    Mo., 27.03.2017

    Agraminister diskutieren über Milchkrise und Tierschutz

    Schweine stehen auf einem Bauernhof in Niedersachsen in einem konventionellen Kastenstall.

    Die Agrarminister von Bund und Ländern diskutieren ab Mittwoch in Hannover darüber, wie sich die Landwirtschaft für die Zukunft aufstellen sollte - und wohin Gelder gehen sollen.

  • Zehn Cent mehr pro Liter

    Di., 01.11.2016

    Verband: Milchkrise trotz steigender Preise nicht vorbei

    Trotz erwarteter Preissteigerungen für Milch steht das Jahrestreffen der Landesvereinigung der Milchwirtschaft Niedersachsen noch ganz im Zeichen der Milchpreiskrise.

    Isernhagen (dpa) - Der Bauernverband im wichtigen Milcherzeuger-Land Niedersachsen hält die Milchkrise trotz anziehender Preise noch nicht für beendet. «Nein, die Krise ist noch nicht vorbei», sagte der Vizepräsident des Landesbauernverbands, Albert Schulte to Brinke.

  • Geringeres Angebot hilft

    Di., 04.10.2016

    Milchindustrie sieht Preistal durchschritten

    Um die Kosten der Milchproduktion zu decken, gelten mindestens 35 Cent pro Liter als erforderlich.

    Seit Monaten bangen tausende Milchbauern um ihre Existenz, weil die Preise viel zu niedrig sind. Können sie langsam wieder Mut schöpfen?

  • 340 Mio Euro Finanzhilfen

    So., 25.09.2016

    Agrarminister: Entspannung in Milchkrise nicht überbewerten

    Ein Überangebot an Milch auf den europäischen Märkten gilt als zentrale Ursache für die seit Monaten existenzbedrohend niedrigen Preise.

    Tausenden Milchbauern machen seit Monaten viel zu niedrige Preise zu schaffen. Mittlerweile deutet sich eine leichte Besserung an. Der Minister mahnt, nun nicht einfach in ein «Weiter so» zurückzufallen.

  • Agrar

    So., 25.09.2016

    Agrarminister: Entspannung in Milchkrise nicht überbewerten

    Berlin (dpa) - Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt warnt angesichts erster Entspannungstendenzen in der Milchkrise vor einem Verschleppen der nötigen Konsequenzen. «Jetzt ist noch die Zeit, um Dinge strukturell zu ändern», sagte der CSU-Politiker. «Die Preise bei Butter und Käse gehen erfreulicherweise wieder in eine vernünftige Richtung», sagte der Minister. «Die Milchmenge ist in diesem Jahr schon deutlich heruntergegangen.» Ein Überangebot auf den europäischen Märkten gilt als zentrale Ursache für seit Monaten existenzbedrohend niedrige Preise.

  • Schlaglichter

    Do., 15.09.2016

    Agrarminister nimmt Branche in Milchkrise in die Pflicht

    Berlin (dpa) - Bundesagrarminister Christian Schmidt pocht trotz erster Anzeichen für eine Erholung der bedrohlich niedrigen Milchpreise auf eigene Konsequenzen der Branche. Die Krise sei nicht lösbar mit staatlichen Geldern allein, sagte Schmidt nach einem Treffen mit Vertretern von Landwirten und Molkereien. Es müsse bei den Ursachen angesetzt werden, wofür zuerst die Branche in der Verantwortung stehe. Der Minister mahnte an, die angebotenen Rohmilchmengen besser auf die Absatzmöglichkeiten von Produkten abzustimmen. Zu große Mengen auf den europäischen Märkten gelten als zentrale Ursache für die Preiskrise.

  • Zu viel Milch auf dem Markt

    Do., 15.09.2016

    Agrarminister berät mit Branche über Wege aus der Milchkrise

    Eine Tierwirtin arbeitet in einem Melkkarussell.

    Ein Überangebot hat zur Milchkrise mit Niedrigpreisen geführt, die die Kosten der Bauern nicht mehr decken. Landwirtschaftsminister Christian Schmidt sucht heute mit der Branche Wege zur Reduzierung der Mengen.

  • EU

    Mo., 18.07.2016

    Milchkrise: EU schnürt neues Millionen-Hilfspaket für Bauern

    Brüssel (dpa) - Mit einem neuen 500 Millionen Euro schweren Paket hilft die EU Milchbauern und anderen krisengebeutelten Landwirten. EU-Agrarkommissar Phil Hogan präsentierte den EU-Agrarministern in Brüssel Details. Ziel sei «die dringend benötigte Erholung der Preise, die den Bauern gezahlt werden, so dass sie von ihrer Arbeit leben können», erklärte Hogan. Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt geht davon aus, dass Bauern «im vierten Quartal dieses Jahres» Geld sehen könnten. Derzeit können viele Bauern nicht mehr kostendeckend wirtschaften.