Dagestan



Alles zum Ort "Dagestan"


  • Frau erstochen und in Teich versenkt

    Fr., 17.05.2019

    Elfeinhalb Jahre Haft für Ehemann

    Der 32-jährige Ehemann verdeckte sein Gesicht mit einer Aktenmappe und zog zudem die Kapuze seiner Jacke über den Kopf. Weitgehend regungslos nahm er das Urteil entgegen: elf Jahre und sechs Monate Haft.

    Er hatte seine Ehefrau erstochen und in einem Teich in Heek versenkt. Der 32-jährige Asylbewerber aus Russland konnte es nicht ertragen, dass seine Frau ihren eigenen Weg gehen wollte. Der Exsoldat fühlte sich in seiner Rolle als Mann gekränkt.

  • Kriminalität

    So., 18.02.2018

    Mann erschießt fünf Frauen in russischer Unruheregion Dagestan

    Kisljar (dpa) - Nach einem Gottesdienst hat ein junger Mann in der Unruheregion Dagestan in Südrussland fünf Menschen erschossen. Alle Todesopfer seien Frauen, teilte eine Sprecherin des Gesundheitsministeriums in der Hauptstadt Machatschkala mit. Zudem seien mindestens drei Menschen verletzt worden. Tatort war eine Kirche in der Kleinstadt Kisljar mit rund 50 000 Einwohnern. In Sozialen Netzwerken bekannte sich die Terrormiliz IS zu der Tat, ohne Belege dafür zu veröffentlichen. Der mutmaßliche Täter wurde am Tatort von der Polizei erschossen. Sein Motiv ist noch unbekannt.

  • Boxen

    Mo., 28.08.2017

    Kölner Boxer Bazuev steht im WM-Viertelfinale

    Hamburg (dpa) - Der Kölner Amateurboxer Ibrahim Bazuev hat bei den Weltmeisterschaften in Hamburg seinen ersten Kampf gewonnen. Der aus der russischen Republik Dagestan stammende Faustkämpfer setzte sich am Montag im Halbschwergewicht gegen den EM-Sechsten Thomas Hart aus England mit 3:0 Punktrichterstimmen durch. Bazuev hatte in der ersten Runde ein Freilos. Im Viertelfinale muss er gegen den dreimaligen Weltmeister und Olympiasieger Julio La Cruz aus Kuba antreten.

  • Innere Sicherheit

    Mi., 02.08.2017

    Abschiebung islamistischen Gefährders gestoppt

    Bremen (dpa) - Die Abschiebung eines 18-jährigen Gefährders aus Bremen hat der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte vorerst gestoppt. Eine endgültige Entscheidung werde es in den nächsten Monaten geben, sagte ein Sprecher des Bremer Innenressorts. Der aus der russischen Republik Dagestan stammende Mann befand sich laut Medienberichten bereits auf dem Weg zum Flughafen nach Frankfurt. Als die Entscheidung bekannt wurde, drehte der Wagen mit ihm wieder um. Der 18-Jährige sympathisiert nach Ansicht der Behörden mit der Terrormiliz IS und hat Suizidgedanken geäußert.

  • Urteile

    Mo., 31.07.2017

    Karlsruhe erlaubt Abschieben eines Gefährders nach Russland

    Karlsruhe (dpa) - Nach der grundsätzlichen Billigung der Abschiebung islamistischer Terror-Gefährder durch das Bundesverfassungsgericht gibt Karlsruhe auch im Fall eines 18-jährigen Russen aus Bremen grünes Licht. Die Verfassungsbeschwerde des Mannes wurde abgewiesen. Damit steht seiner Abschiebung in die russische Republik Dagestan aus juristischer Sicht nichts mehr im Wege. Dem Mann, der fast sein ganzes Leben in Deutschland verbracht hat, aber russischer Staatsangehöriger ist, wird ein Terroranschlag in Deutschland zugetraut.

  • Terrorismus

    Fr., 28.04.2017

    «Spiegel»: Gefährder plante Anschlag in Bremen

    Bremen (dpa/lni) - Ein aus der russischen Kaukasus-Republik Dagestan stammender 18-Jähriger hat nach Informationen des Nachrichtenmagazins «Der Spiegel» einen islamistischen Anschlag in Bremen geplant. Der 18-Jährige schlug laut einem Chatprotokoll Polizeistationen und Justizgebäude als Anschlagsziele vor, berichtet «Der Spiegel» am Freitag. Mitte März sei der junge Mann an seinem 18. Geburtstag festgenommen worden. Inzwischen sitze der Russe in Abschiebehaft, teilte die Bremer Innenbehörde am Freitag auf Anfrage mit.

  • Kriminalität

    Di., 04.04.2017

    Zwei russische Polizisten von islamistischer Gruppe erschossen

    Astrachan (dpa) - Islamisten haben zwei russische Polizisten in der Stadt Astrachan am Kaspischen Meer erschossen. Bei den Tätern handele es sich um Anhänger einer radikal-islamistischen Gruppe, sagte der Gouverneur der Region. Die Täter hätten vergangene Nacht bei einer Straßenkontrolle auf die Beamten geschossen, beide starben noch am Tatort. Acht Verdächtige wurden festgenommen, die aus Astrachan und der nahegelegenen Region Dagestan stammen. In der Unruheregion Nordkaukasus kämpfen kriminelle Banden sowie Islamisten gegen die Zentralregierung.

  • Notfälle

    So., 30.10.2016

    Verunreinigtes Wasser: Mehr als 350 Menschen in Russland in Klinik

    Machatschkala (dpa) - Nach dem Gebrauch von verunreinigtem Wasser sind mehr als 350 Menschen in der russischen Teilrepublik Dagestan mit Darminfektionen in Kliniken gebracht worden. Starker Regen habe vermutlich Keime in die Leitungen gespült, sagte eine Behördensprecherin der Agentur Tass zufolge. Unter den Erkrankten seien mehr als 250 Kinder. Ihr Kollege betonte, es bestehe keine Lebensgefahr. Er empfahl, in den nächsten Wochen nur abgekochtes Wasser für Essen, Geschirrspülen und Baden zu benutzen. Die Reinigung der Kanalisation werde längere Zeit in Anspruch nehmen.

  • Terrorismus

    Do., 30.06.2016

    Attentäter von Istanbul aus dem Kaukasus und Zentralasien

    Rettungskräfte und Polizei am Tatort: Der Atatürk-Airport ist ein symbolträchtiges Ziel und wirtschaftlich von hoher Bedeutung für die Türkei.

    Bei den Attentätern von Istanbul soll es sich nicht um Türken gehandelt haben, sondern um Extremisten aus Ex-Sowjetrepubliken. Die Regierung räumt inzwischen ein, dass Angreifer doch in das Terminal des Atatürk-Flughafens eindringen konnten.

  • Terrorismus

    Do., 30.06.2016

    Istanbul-Attentäter aus Usbekistan, Kirgistan und Dagestan

    Istanbul (dpa) - Bei den Selbstmordattentätern am Atatürk-Flughafen in Istanbul hat es sich um einen Usbeken, einen Kirgisen und einen russischen Staatsbürger gehandelt. Das wurde aus türkischen Regierungskreisen bestätigt. Die Nachrichtenagentur DHA berichtete, der russische Staatsbürger stamme aus der Region Dagestan. Die türkische Regierung verdächtigt die Terrormiliz Islamischer Staat, hinter dem Angriff mit insgesamt mindestens 45 Toten zu stecken. Zahlreiche Extremisten aus dem Kaukasus und aus Zentralasien haben sich dem IS in Syrien und im Irak angeschlossen.