Immerath



Alles zum Ort "Immerath"


  • Bergbau

    Di., 09.01.2018

    Der «Immerather Dom» ist nicht mehr. Abbruch abgeschlossen

    Ein Abrissbagger steht auf den Trümmern des «Immerather Doms».

    Über 100 Jahre gehörte der «Immerather Dom» zum Leben vieler Menschen im Braunkohlerevier. Trotz Protesten ist von der früheren Kirche jetzt nur noch ein Haufen Schutt übrig. Für die Restarbeiten hat RWE die Sicherheit verstärkt.

  • Bergbau

    Mo., 08.01.2018

    Abriss der Immerather Kirche beginnt: Platz für Garzweiler

    Die Immerather Kirche.

    In wenigen Tagen werden nur noch Fotos an die frühere Pfarrkirche in Immerath erinnern. Der neuromanische Bau muss dem Tagebau Garzweiler weichen und wird dem Erdboden gleichgemacht.

  • Bergbau

    So., 07.01.2018

    300 Menschen halten Mahnwache für Kirchenbau

    Die frühere Kirche St. Lambertus im alten Immerath.

    Das Aus ist schon lange besiegelt, doch die Menschen im Tagebaugebiet Garzweiler hielten am Sonntag dennoch eine letzte Mahnwache für ihren «Immerather Dom». Am Montag beginnen die Abbrucharbeiten.

  • Kirche

    So., 10.05.2015

    Kirche auf Rädern: Pfarrer kommt mit Altar angerollt

    Jesus mobil.

    Immerath/Düsseldorf (dpa/lnw) - In der Eifel kommt die Kirche auf Rädern: Mit einem Kirchenmobil hat der evangelische Pfarrer Frank Meckelburg am Sonntag am Ufer eines Maar-Sees in Immerath (Kreis Vulkaneifel) Gottesdienst gefeiert. In seinem Anhänger hatte er alles Notwendige dabei: Altar, Kruzifix, Bibel - und einen hochklappbaren Glockenturm. «Wir setzen nicht darauf, dass die Menschen zu uns kommen, sondern wir kommen mit dem Gottesdienst zu den Menschen», sagt Meckelburg, der mit der mobilen Kirche in diesem Jahr erstmals regulär in seiner evangelischen Kirchengemeinde Daun unterwegs ist.

  • Demonstrationen

    Sa., 25.04.2015

    Demonstration für Kohleausstieg am Tagebau hat begonnen

    Zahlreiche Menschen demonstrieren am Tagebau Garzweiler.

    Erkelenz (dpa/lnw) - Zahlreiche Menschen demonstrieren am Tagebau Garzweiler für Klimaschutz und für den Ausstieg aus der Kohleverstromung. Sie haben am Samstag damit begonnen, eine 7,5 Kilometer lange Kette am Tagebaurand zu bilden. Bei der «Anti-Kohle-Kette», die von dem fast schon komplett umgesiedelten Dorf Immerath bis nach Keyenberg in Erkelenz gehen soll, wollen die Demonstranten eine symbolische Grenze für die Braunkohlebagger bilden.

  • Demonstrationen

    Mo., 20.04.2015

    Menschenkette für Braunkohleausstieg am Tagebau Garzweiler

    Ein Plakat für die Anti-Kohle-Kette.

    Erkelenz (dpa/lnw) - Mit einer Menschenkette am rheinischen Braunkohletagebau Garzweiler wollen Klimaschützer für einen Ausstieg aus der Braunkohle in Deutschland demonstrieren. Ein Bündnis aus Klimaschützern erwartet für Samstag (25. April) zur Demonstration am westlichen Tagebaurand rund 5000 Menschen. Sie sollen eine etwa 7,5 Kilometer lange Kette von dem fast schon komplett umgesiedelten Dorf Immerath bis nach Keyenberg in Erkelenz reichen, das 2023 weggebaggert werden soll. «Im rheinischen Revier müsste eigentlich in fünf Jahren Schluss sein, um die Klimaschutzziele von Land und Bund zu erreichen», sagte der Sprecher des Bündnisses, Dirk Jansen, am Montag in Erkelenz-Holzweiler.

  • Prozesse

    So., 15.12.2013

    Garzweiler-Kläger Pütz: «Dann bleibe ich in Immerath»

    Stephan Pütz blickt auf den Zankapfel "Garzweiler II". Foto: Ralf Roeger

    Erkelenz/Karlsruhe (dpa) - Falls das Bundesverfassungsgericht den Braunkohletagebau Garzweiler II stoppt, will Kläger Stefan Pütz in seinem Heimatort Immerath blieben. Auch wenn die meisten inzwischen weggezogen seien, sei das sein Heimatort. «Die Umsiedlung ist ein einschneidender, tiefgreifender emotionaler Verlust. Ich lass' mir nicht einfach etwas wegnehmen», sagte Pütz der Deutschen Presse-Agentur vor dem am Dienstag erwarteten Urteil in dem 13 Jahre währenden Rechtsstreit.

  • Kirchen

    Sa., 12.10.2013

    Abschiedsgottesdienst: Kirche muss der Braunkohle weichen

    Die Kirche soll für den Braunkohletagebau abgerissen werden Foto: O. Berg/Archiv

    Erkelenz (dpa/lnw) - Mit einem Gottesdienst nehmen die Menschen im Braunkohledorf Immerath heute Abschied von ihrer Kirche St. Lambertus. Das katholische Gotteshaus muss dem Braunkohletagebau weichen. Es soll wie auch das alte Dorf Immerath für den fortschreitenden Braunkohletagebau Garzweiler abgerissen werden. Die meisten Dorfbewohner sind schon an den Umsiedlungsstandort in Erkelenz gezogen. In den vergangenen Tagen ist die Debatte um Garzweiler II neu entflammt. Medienberichten zufolge denkt RWE darüber nach, den Tagebau vorzeitig zu stoppen. Das Unternehmen dementiert das. Der Bürgermeister von Erkelenz will nun die Vorbereitungen für weitere Umsiedlungen stoppen.

  • Kirchen

    Sa., 12.10.2013

    Pfarrer: Braunkohle-Aus käme zu spät für Immerath

    Die Kirche in Immerath wird entwidmet. Foto: Oliver Berg/Archiv

    Erkelenz (dpa/lnw) - Ein vorzeitiger Stopp des Braunkohletagebaus käme nach Ansicht des Immerather Pfarrers für den Ort und seine Kirche zu spät. «Der Großteil der Menschen hier ist schon weg. Was will ich mit einer Kirche in einem Ort, der nicht mehr existiert?», sagte Pastor Werner Rombach im dpa-Interview. Die Umsiedlung der Orte Immerath und Borschemich werde nach seinen Informationen auf jeden Fall durchgezogen. Medienberichten zufolge denkt der Energiekonzern RWE über ein vorzeitiges Aus für Garzweiler II nach. RWE hat dies zurückgewiesen. Der Erkelenzer Bürgermeister Peter Jansen (CDU) will dennoch alle Vorbereitungen für weitere Umsiedlungen stoppen.

  • Tagesausflug der Aldruper Schützen führt ins Braunkohle-Revier

    Mo., 07.10.2013

    Beklemmung in Immerath

    Die Dimensionen des Braunkohle-Tagebaus haben die Aldruper Schützen schwer beeindruckt. Der Tagesausflug führte in diesem Jahr ins rheinische Revier.