Rangun



Alles zum Ort "Rangun"


  • Sorge um Fabrikarbeiter

    So., 12.04.2020

    Modeketten streichen Aufträge in Asien

    Hunderttausende Fabrikarbeiter in Asien sind nach Angaben von Human Rights Watch existenziell bedroht.

    Weltweit zwingt die Corona-Krise Einzelhändler zur Ladenschließung. Um den Umsatzschaden zu begrenzen, haben Modeketten ihre Aufträge bei den Textilzulieferern gestrichen. Für hunderttausende ohnehin prekär beschäftigte Näherinnen in Südasien ist das eine Katastrophe.

  • Nach weltweiten Protesten

    Di., 07.05.2019

    Frei nach 511 Tagen: Myanmar begnadigt Reporter

    Die beiden Journalisten Wa Lone (l) und Kyaw Soe Oo nach ihrer Freilassung in Rangun.

    Wegen Recherchen über ein Massaker an Muslimen wurden zwei Reporter in Myanmar zu sieben Jahren Haft verurteilt. Jetzt kommen die beiden vorzeitig frei - durch einen Gnadenerlass. Andere sitzen immer noch.

  • Urteil löst Kritik aus

    Mo., 03.09.2018

    Sieben Jahre Haft für Reuters-Journalisten in Myanmar

    Journalisten und Aktivisten versuchen ein Polizeiauto zu blockieren, in dem die beiden verurteilten Reuters Journalisten sitzen.

    Wegen Recherchen zu einem Massaker an Rohingya werden zwei Journalisten in Myanmar zu Haftstrafen verurteilt. Grundlage dafür: ein Gesetz aus dem Jahr 1923. Der Richter meint: «Normale Journalisten» machen so etwas nicht.

  • Konflikte

    Mo., 03.09.2018

    Reuters-Journalisten in Myanmar zu sieben Jahren Haft verurteilt

    Rangun (dpa) - Wegen Verrats von Staatsgeheimnissen sind in Myanmar zwei Journalisten der internationalen Nachrichtenagentur Reuters zu langen Haftstrafen verurteilt worden. Ein Gericht in der ehemaligen Hauptstadt Rangun verhängte gegen die beiden Männer jeweils sieben Jahre Gefängnis. Die Reporter hatten sich nach Auffassung des Gerichts bei Recherchen über das Schicksal von Angehörigen der muslimischen Minderheit der Rohingya illegal geheime staatliche Dokumente beschafft. Beide beteuern ihre Unschuld. International gibt es an dem Verfahren viel Kritik.

  • Konflikte

    Mo., 27.08.2018

    Gericht in Myanmar vertagt Urteil gegen Reuters-Reporter

    Rangun (dpa) - In Myanmar ist das Urteil gegen zwei inhaftierte Journalisten der Nachrichtenagentur Reuters um eine Woche vertagt worden. Das Gericht in der ehemaligen Hauptstadt Rangun begründete dies mit einer Erkrankung des Vorsitzenden Richters. Den beiden Reportern Kyaw Soe Oo und Wa Lone drohen bis zu 14 Jahre Haft, weil sie sich illegal geheime staatliche Dokumente beschafft haben sollen. International gibt es daran viel Kritik. Die Reuters-Journalisten - beide selbst aus Myanmar - hatten im vergangenen Jahr über die Verfolgung von Muslimen recherchiert.

  • Leute

    Sa., 07.07.2018

    Staaten immer verschlossener gegenüber Menschlichkeit?

    Rangun (dpa) - Der chinesische Künstler Ai Weiwei hat den politischen Entscheidungsträgern der Welt vorgeworfen, Rückschritte im Umgang mit Flüchtlingen zu machen. «Staaten werden zunehmend ausländerfeindlicher, abweisender und verschlossener gegenüber einer Diskussion bedeutender Fragen der Menschlichkeit», sagte Ai Weiwei bei einem Besuch in Myanmars größter Stadt Rangun der dpa. Er forderte zugleich die politischen Führer einschließlich Kanzlerin Angela Merkel auf, «fundamentale Menschenrechte und das Menschliche» in der Migrationspolitik nicht aus den Augen zu verlieren.

  • Kirche

    Mi., 29.11.2017

    Papst Franziskus feiert in Myanmar große Messe

    Rangun (dpa) – Papst Franziskus hat vor etwa 150 000 Menschen in Myanmar eine große Messe gefeiert. Dabei appellierte er an die Gläubigen in Rangun, auf Gewalt nicht mit Rache zu antworten. «Ich weiß, dass viele in Myanmar sichtbare und unsichtbare Wunden der Gewalt mit sich tragen», sagte das Katholiken-Oberhaupt. Das mehrheitlich buddhistische Land leidet nach einer jahrzehntelangen Militärherrschaft immer noch an Konflikten zwischen verschiedenen Ethnien und Religionen. Im internationalen Fokus steht derzeit vor allem die Verfolgung der muslimischen Rohingya-Minderheit.

  • Kirche

    Mi., 29.11.2017

    Papst trifft buddhistische Mönche in Myanmar

    Rangun (dpa) - Papst Franziskus trifft am dritten Tag seiner Reise nach Myanmar die buddhistischen Mönche des Landes. Davor feiert er eine Messe im Sportstadion von Rangun. Myanmar ist mehrheitlich buddhistisch, nur knapp 1,3 Prozent der Bevölkerung sind Katholiken. Seine nächste Station nach Myanmar ins dann Bangladesch. Hunderttausende Menschen sind aus Angst vor Gewalt von Myanmar nach Bangladesch geflüchtet. Im Zentrum der Krise steht vor allem der Konflikt um die verfolgte muslimische Rohingya-Minderheit.

  • Treffen mit Militär

    Mo., 27.11.2017

    Franziskus besucht als erster Papst Myanmar

    Treffen mit Militär: Franziskus besucht als erster Papst Myanmar

    Die Erwartungen sind hoch, dass sich Papst Franziskus bei seinem historischen Myanmar-Besuch zu der Krise um die verfolgte Rohingya-Minderheit äußert. Doch am ersten Tag der komplizierten Reise ist der Pontifex verhalten.

  • Blinkender Buddha

    Do., 12.10.2017

    Myanmars Metropole Rangun eilt in die Zukunft

    Straßenszene in Rangun: Die Modernisierug schreitet unaufhaltsam voran, doch die Traditionen werden gepflegt.

    Erst vor wenigen Jahren hat sich Myanmar, das frühere Birma, nach langer Militärdiktatur der Außenwelt geöffnet. In der ehemaligen Hauptstadt Rangun lässt sich der Zwiespalt des tiefgläubigen Landes zwischen gestern und morgen hautnah erleben.