Arabische Liga



Alles zur Organisation "Arabische Liga"


  • Konflikte

    Sa., 01.02.2020

    Arabische Liga lehnt Trumps Nahost-Plan ab

    Kairo (dpa) - Die Arabische Liga hat den von US-Präsident Donald Trump vorgelegten Nahost-Plan abgelehnt. Der Plan führe zu einem Status, bei dem es zwei unterschiedliche Klassen von Bürgern gebe, sagte der Generalsekretär der Arabischen Liga, Ahmed Abul Gheit, bei einem Krisentreffen der arabischen Organisation. Die Palästinenser würden Bürger zweiter Klasse sein. Der US-Vorschlag bringe weder Stabilität noch Frieden, sondern säe nur weitere 100 Jahre Konflikt und Leiden. Abul Gheit rief Palästinenser und Israelis dazu auf, miteinander an einer für beide Seiten akzeptablen Lösung zu arbeiten.

  • Sorgen um wirschaftliche Lage

    Sa., 01.02.2020

    Palästinenser reagieren resigniert auf Trumps Nahost-Plan

    Israelis und Palästinensern heilig: der Tempelberg in Jerusalem mit der Klagemauer und dem Felsendom.

    Wegen Trumps Nahost-Plan rief die Palästinenserführung zum «Tag des Zorns» auf, Israels Armee verstärkte ihre Truppen im Westjordanland. Jetzt geht es ums Ganze. Doch am Ende kam es nur vereinzelt zu Protesten. Warum reagieren die Palästinenser so verhalten?

  • Konflikte

    Mi., 29.01.2020

    Syrien und Arabische Liga kritisieren Trumps Nahost-Plan

    Kairo (dpa) - Die Arabische Liga und Syrien haben den Nahost-Plan von US-Präsident Donald Trump kritisiert. Aus dem syrischen Außenministerium in Damaskus hieß es, der Plan komme einer Unterwerfung unter die israelische Besatzung gleich, meldet die staatliche Agentur Sana. Die US-Politik verfolge einzig und allein das Ziel, Israel zu dienen. Die Arabische Liga sieht in dem Plan eine Verletzung legitimer Rechte der Palästinenser. Ein gerechter und dauerhafter Frieden könne nicht erreicht werden, solange die israelische Besatzung palästinensischer Gebiete ignoriert werde.

  • Konflikte

    Di., 31.12.2019

    Arabische Liga warnt vor ausländischer Einmischung in Libyen

    Kairo (dpa) - Die Arabische Liga hat vor einer internationalen Einmischung in den Konflikt in Libyen gewarnt. Dadurch könnten ausländische Terrorkämpfer in das nordafrikanische Bürgerkriegsland gelangen. Nach einer Dringlichkeitssitzung in Kairo warnte der Rat der Arabischen Liga in einer Resolution vor den Folgen einer militärischen Eskalation für die Nachbarstaaten. Am Donnerstag will das türkische Parlament darüber entscheiden, ob türkische Truppen zur Unterstützung der Regierung in das Bürgerkriegsland geschickt werden sollen.

  • Moskau profitiert vom US-Abzug

    Mo., 21.10.2019

    Triumphator im Syrien-Krieg - Putin empfängt Erdogan

    Entschlossene Kriegsherren: Kreml-Chef Wladimir Putin (l.) und der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan.

    Wie keiner sonst hält Kremlchef Putin im Syrienkrieg die Fäden in der Hand - während der Westen Zuschauer bleibt. Russland unterstützt nicht nur die umstrittene türkische Invasion im Norden des Landes. Für Moskau ergeben sich vor allem gleich mehrere Vorteile.

  • Offensive gegen Kurden

    Sa., 12.10.2019

    Türkei: Strategisch wichtige Stadt in Nordsyrien eingenommen

    Die Leiche eines Kämpfers der Syrischen Demokratischen Kräfte, der in der Stadt Ras al-Ain im Kampf gegen die türkischen Streitkräfte ums Leben kam, wird beerdigt.

    Ras al-Ain war ein Einfallstor für den türkischen Einmarsch in Syrien. Nur wenige Tage nach Beginn des Einsatzes haben sich türkische Truppen in dem Ort festgesetzt. Nun schwillt der Flüchtlingsstrom an.

  • Konflikte

    So., 23.06.2019

    Arabische Finanzminister sagen Hilfen für Palästinenser zu

    Kairo (dpa) - Die arabischen Staaten haben den Palästinensern kurz vor einer umstrittenen Wirtschaftskonferenz in Bahrain dringend benötigte Finanzhilfen zugesagt. Jeden Monat wollen die mehr als 20 Staaten der Arabischen Liga 100 Millionen Dollaran Beihilfen zahlen, wie es nach einem Treffen in Kairo hieß. Die Zahlungen hatten sie bereits im März bei einem Treffen in Tunesien zugesagt, Hilfen darüber hinaus kündigten sie nicht an. Die Palästinensische Autonomiebehörde steht finanziell stark unter Druck. Die USA hatten 2018 die Finanzhilfen für die Palästinenser massiv gestrichen.

  • Spannungen am Golf

    So., 19.05.2019

    Saudischer König ruft zu Krisengesprächen Ende Mai auf

    Der saudische König Salman bin Abdulaziz Al Saud Ende März bei einem Gipfel der Arabischen Liga in Tunis.

    Das Säbelrasseln scheint etwas leiser zu werden, aber entschärft ist die Lage am Golf noch längst nicht. Nun will Saudi-Arabien am großen Tisch diskutieren. Aber ohne den Erzfeind.

  • Von Israel annektiertes Gebiet

    So., 31.03.2019

    Arabischer Gipfel weist Trumps Golan-Entscheidung zurück

    Für Salman bin Abdulaziz Al Saud, König von Saudi-Arabien, kommt eine Anerkennung des Golan als israelisches Gebiet nicht in Frage.

    Tunis (dpa) - Die arabischen Staats- und Regierungschefs haben die US-Anerkennung der Golan-Höhen als Staatsgebiet Israels einhellig zurückgewiesen.

  • Konflikte

    Fr., 22.03.2019

    Golanhöhen: Trump für Anerkennung von Souveränität Israels

    Washington (dpa) - US-Präsident Donald Trump hat sich dafür ausgesprochen, dass die USA eine Souveränität Israels über die seit 1967 besetzten Golanhöhen anerkennen. Nach 52 Jahren sei es für die Vereinigten Staaten an der Zeit dafür, schrieb Trump auf Twitter. In der kommenden Woche ist der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu zu Besuch in Washington - kurz vor den Parlamentswahlen in Israel am 9. April. Kritik an dem Vorstoß Trumps kam umgehend von der Arabischen Liga. Die Golanhöhen sind ein strategisch wichtiges Felsplateau oberhalb des Sees Genezareth.