BZSt



Alles zur Organisation "BZSt"


  • Finanzen

    So., 20.10.2019

    Zeitung: Zahl der Kontenabfragen durch Behörden gestiegen

    Berlin (dpa) - Die Zahl der Zugriffe von Behörden auf Konten von Bürgern soll in den ersten neun Monaten des Jahres gestiegen sein. Die «Welt am Sonntag» berichtet, das Bundeszentralamt für Steuern habe in der Zeit 688 608 Anfragen beantwortet, 100 000 mehr als im Vorjahr. Datenschützer fordern, die rechtlichen Grundlage zu prüfen. Jeder Abruf sei ein Eingriff ins Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung», sagte der Bundesdatenschutzbeauftragte Ulrich Kelber der Zeitung. Mit dem Verfahren sollen unter anderem Steuerbetrug und Sozialmissbrauch verfolgt werden.

  • Steuern

    So., 01.09.2019

    Cum-Ex-Skandal: Noch viele Anträge offen und erster Prozess

    Aktienkurse sind an einer Wand innerhalb der Börse in Frankfurt am Main (Hessen) zu sehen.

    Berlin (dpa) - Im Fall der hoch umstrittenen Cum-Ex-Aktiengeschäfte sind noch viele Anträge auf Steuererstattung in Millionenhöhe offen. Aufgrund anhaltender Ermittlungen hat das Bundeszentralamt für Steuern über 135 Anträge in Höhe von insgesamt 623 Millionen Euro noch nicht entschieden, wie aus der Antwort des Bundesfinanzministeriums auf eine Kleine Anfrage der Grünen hervorgeht, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.

  • Mit Pistole bedroht

    Mo., 15.07.2019

    So gefährlich kann es für Gerichtsvollzieher werden

    Die meisten Hausbesuchen der Obergerichtsvollzieherin Katharina Bruhn verlaufen friedlich. Kommt es jedoch zu einer Zwangsräumung, reagieren die Schuldner manchmal gewalttätig.

    Einen «Kuckuck» klebt Katharina Bruhn nur noch selten, ihre Kontakte zu Schuldnern bleiben meist sehr friedlich. Doch bei der Zwangsräumung einer Wohnung kann es gefährlich werden. Einmal blickte die Gerichtsvollzieherin plötzlich auf eine Pistole.

  • Finanzen

    So., 30.06.2019

    Behörden werten Daten zu Auslandskonten deutscher Bürger aus

    Berlin (dpa) - Die deutschen Finanzbehörden beginnen Anfang Juli mit der Auswertung von Millionen Daten zu Auslandskonten deutscher Bürger. Die «Welt am Sonntag» berichtete, eine entsprechende Software sei nun betriebsbereit. Sie könne Daten, die andere Staaten im Rahmen eines automatischen Informationsaustauschs übermitteln, den richtigen Personen zuordnen. In den vergangenen Jahren seien mehr als zehn Millionen Datensätze beim Bundeszentralamt für Steuern eingegangen. Zeige der Abgleich, dass relevante Daten nicht in Steuererklärungen aufgetaucht seien, erhielten die Betroffenen Post vom Finanzamt.

  • Finanzen

    So., 30.06.2019

    Behörden werten Daten zu Auslandskonten deutscher Bürger aus

    Berlin (dpa) - Die deutschen Finanzbehörden beginnen Anfang Juli mit der Auswertung von Millionen Daten zu Auslandskonten deutscher Bürger. Die «Welt am Sonntag» berichtete, eine entsprechende Software sei nun betriebsbereit. Sie könne Daten, die andere Staaten im Rahmen eines automatischen Informationsaustauschs übermitteln, den richtigen Personen zuordnen. In den vergangenen Jahren seien mehr als zehn Millionen Datensätze beim Bundeszentralamt für Steuern eingegangen. Zeige der Abgleich, dass relevante Daten nicht in Steuererklärungen aufgetaucht seien, erhielten Betroffenen Post vom Finanzamt.

  • Steuern

    Fr., 25.01.2019

    Zeitung: Streit wegen hoher Steuernachzahlung für ADAC

    Ein Rettungshubschrauber vom ADAC steht auf dem Hubschrauberlandeplatz auf dem Dach einer Klinik.

    Interne Querelen beim ADAC: Wegen einer hohen Steuernachzahlung gehen einzelne Regionalclubs auf die Barrikaden. Dabei war im Verwaltungsrat längst eine Entscheidung zu dem Thema gefallen.

  • Schaden durch Steuerbetrüger

    Mi., 24.10.2018

    «Cum-Ex»-Betrug: Dänemark verlangt Aufklärung von Berlin

    Der Schriftzug "Finanzen" am Bundesministerium für Finanzen in Berlin.

    Kopenhagen (dpa) - Dänemarks Steuerminister Karsten Lauritzen fordert in der Cum-Ex-Affäre Antworten von der Bundesregierung: «Die dänische Bevölkerung braucht und verdient Klarheit, ob wir bei rechtzeitiger Warnung aus Deutschland den Betrug hätten stoppen können», sagte Lauritzen der dpa.

  • Teures Steuerschlupfloch

    Do., 18.10.2018

    Medien: Schaden durch «Cum-Ex» bei 55 Milliarden Euro

    Die Finanzämter erstatteten mehr Steuern als sie zuvor eingenommen hatten.

    Durch das Hin- und Herschieben von Aktien wurden EU-weit Finanzämter getäuscht. Sie erstatteten Milliardensummen an Steuern zurück, die nie gezahlt wurden. Der Schaden könnte bei über 50 Milliarden liegen - durch neue Erkenntnisse gerät die Bundesregierung in Erklärungsnot.

  • Kriminalität

    So., 29.07.2018

    Bericht: Rekordhoch bei Abfragen von Bankkunden-Daten

    Berlin (dpa) - Die Justizbehörden haben in diesem Jahr bei der Verfolgung von Steuerbetrug, Sozialmissbrauch und säumiger Privatschuldner so häufig Daten von Bankkunden abgefragt wie nie zuvor. Beim zuständigen Bundeszentralamt für Steuern seien im ersten Halbjahr mehr als 390 000 Kontenabfragen von Steuerbehörden, Sozialämtern und Gerichtsvollziehern eingegangen, berichtete das «Handelsblatt» unter Berufung auf das Finanzministerium. Das seien 38 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum gewesen.

  • Steuern

    Mi., 27.09.2017

    Zeitung: Zahl der Kontenabfragen durch Behörden steigt an

    Köln (dpa/lnw) - Die Zahl der Abfragen von privaten Kontodaten durch Finanzbehörden und Gerichtsvollzieher ist in Nordrhein-Westfalen einem Medienbericht zufolge erheblich angestiegen. Das Bundeszentralamt für Steuern (BZASt) in Bonn habe allein im ersten Halbjahr 2017 mehr als 25 300 Ersuchen von Finanzämtern bearbeitet, berichtet der «Kölner Stadt-Anzeiger» (Donnerstag) unter Berufung auf das NRW-Finanzministerium. Den Angaben zufolge waren es im vergangenen Jahr 17 323 Abfragen, 2015 nur knapp 13 800. «Die Steigerung zeigt, dass es für die Steuerbehörden ein erfolgreiches Mittel ist, um an Informationen über Schuldner zu kommen», sagte Manfred Lehmann, NRW-Landesvorsitzender der deutschen Steuergewerkschaft, der Zeitung.