Eisenbahn-Bundesamt



Alles zur Organisation "Eisenbahn-Bundesamt"


  • Mängel behoben

    Mi., 17.07.2019

    Deutsche Bahn nimmt wieder ICE-4-Züge ab

    Nach Produktionsmängeln beim neuen ICE 4 nimmt die Deutsche Bahn nun wieder die Züge der Hersteller Siemens und Bombardier ab.

    Bahnkunden können aufatmen - zumindest ein bisschen: Die Bahn nimmt fortan wieder die neuen ICE-4-Züge der Hersteller ab. Monatelang hatte sie die Abnahme wegen Produktionsmängeln verweigert, nun gibt es eine Einigung.

  • Fehlerhaft verschweißt

    Di., 11.06.2019

    Lieferstopp für ICE4 - Bahn muss umdisponieren

    Ein ICE der vierten Generation steht im Bahnbetriebswerk in Berlin.

    Für den Fernverkehr der Deutschen Bahn soll der neue Zug das «Rückgrat» werden. Doch unter den Wagen sind Stahlträger fehlerhaft verschweißt - und es fehlt noch eine Lösung für das Problem.

  • Mit knapp 2,5 Promille

    Do., 10.01.2019

    Lokführer rauscht betrunken an Wittenberg vorbei

    Ein ICE fährt am Bahnhof von Wittenberg entlang. Ein betrunkener ICE-Lokführer hat den Halt am Bahnhof an Wittenberg verpasst.

    Für Lokführer gilt eine Null-Promille-Grenze. Das hat ein ICE-Führer scheinbar nicht so ernst genommen. Nachdem er den Halt am Bahnhof Wittenberg verpasst hatte, informierte der Zugchef die Polizei. Die holten den Mann aus der Kabine - und maßen einen Atemalkoholwert von knapp 2,5 Promille.

  • Verkehr

    Sa., 29.12.2018

    Bahn hat über 5400 Kilometer Schienennetz stillgelegt

    Berlin (dpa) - Die Deutsche Bahn hat seit der Bahnreform Anfang 1994 mehr als 5400 Kilometer ihres Streckennetzes stillgelegt. Das geht aus einer Antwort von Verkehrsstaatssekretär Enak Ferlemann auf eine Anfrage der Grünen hervor, berichtet die «Süddeutsche Zeitung». In Betrieb sind demnach heute noch gut 33 000 Kilometer. Die Bahn betont, eine Streckenstilllegung werde nur in Betracht gezogen, wenn es zu wenig Fahrgäste oder Gütertransporte gebe. Das Aus für eine Trasse genehmige das Eisenbahnbundesamt zudem nur, wenn kein anderer Wettbewerber bereit sei, die Strecke weiter zu betreiben.

  • Aktionsplan für mehr Schallschutz

    Di., 21.08.2018

    Viel Lärm um Nichts ?

    Straßenverkehr macht Lärm: Pegel von 82 dB (A), wie auf diesem Symbolbild am Fahrbahnrand gemessen, werden in Wohnungen nach Berechnungen wohl kaum erreicht. Die Lärm von der Autobahn 30 schallt bis in die Velper Wohngebiete. Von kritischen Pegeln sind nach Expertenmeinung aber nur sehr wenige Bürger betroffen.

    Lärm kann krank machen. Einer der Hauptlärmquellen sind der Straßen- und der Schienenverkehr. Die Europäische Union will dem mit der Umgebungslärmrichtlinie entgegenwirken. In Westerkappeln scheint die Umsetzung auf viel Lärm um Nichts hinauszulaufen.

  • Verkehr

    Mo., 16.07.2018

    Koalition will Verkehrs-Bauvorhaben beschleunigen

    Berlin (dpa) - Verkehrsprojekte in Deutschland sollen nach dem Willen der großen Koalition in Zukunft schneller geplant und genehmigt werden. Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer hat dazu einen Gesetzentwurf vorgelegt, dem das Kabinett übermorgen zustimmen soll. Auch die Transparenz soll gesteigert werden, etwa durch online veröffentlichte Dokumente. Künftig könnten die Vorbereitungen für den Straßenbau unter bestimmten Umständen schon starten, bevor das Genehmigungsverfahren abgeschlossen ist. Im Schienenbereich sollen mehrere Schritte beim Eisenbahn-Bundesamt gebündelt werden.

  • Verkehr

    Do., 14.06.2018

    Siemens schließt RRX-Erprobung ab: Erste Züge 2018

    Ein Zug des Rhein-Ruhr-Expresses (RRX) fährt auf einer Teststrecke.

    Wegberg (dpa/lnw) - Der Zughersteller Siemens hat die Erprobung des neuen Rhein-Ruhr-Expresses (RRX) abgeschlossen und rechnet bis September mit der notwendigen Zulassung durch das Eisenbahn-Bundesamt. Die Unterlagen würden nun bei der Behörde eingereicht, berichtete Siemens-Projektleiter Jens Chlebowski am Donnerstag in Wegberg. Die ersten Züge sollen noch in diesem Jahr den Betrieb aufnehmen. Das NRW-Nahverkehrsprojekt, für das Siemens neben der Lieferung von 82 Zügen auch die Wartung für einen Zeitraum von 32 Jahren übernommen hat, kann jedoch erst nach dem frühestens im Jahr 2030 erwarteten Ausbau der Infrastruktur vollständig umgesetzt werden. In den neuen Zügen, die bis 2020 auf insgesamt sieben Regionalexpress-Linien eingesetzt werden sollen, verspricht Siemens den Fahrgästen aber auch jetzt schon einen deutlichen Zuwachs an Komfort.

  • Thomas Lins kritisiert Stillstand

    Mo., 23.04.2018

    „Warum passiert hier nichts?“

    Bahnhof Warendorf: Autos haben Platz und dürfen kostenlos parken, Radfahrer dürfen es nicht; laut Beschilderung werden parkende Fahrräder entfernt.

    Extrem hilfreich wäre es, sagt Thomas Lins, wenn in der Warendorfer Verwaltung jemand wäre, der den Einsatz für den Umweltverbund aus Bahn-, Bus-, Fahrrad- und Zu-Fuß-Verkehr zu seiner Sache machte und Maßnahmen nach vorne brächte. „Aber leider aus meiner Sicht Fehlanzeige.“ Und der Vorsitzende des Regionalverbandes des Verkehrsclubs Deutschland (VCD) fragt kritisch nach: „Wo ist der Bürgermeister, der mit Herzblut sich für den Rad- und Bahnverkehr einsetzt? Wo ist der Stadtrat, der mit Kompetenz und dem nötigen Druck bessere Radwege und einen optimierten ÖPNV initiiert? Wo ist die Verwaltung, die Radwege saniert, statt Schilder aufzustellen mit dem Hinweis „Radwegschäden?“

  • Bahn

    Do., 05.04.2018

    Bahnsteig zu niedrig: Fahrgäste klettern über Hocker in Zug

    Bissendorf (dpa) - Der kleine Ort Wissingen bei Osnabrück macht mit einem Eisenbahn-Schildbürgerstreich von sich reden: Fahrgäste der Eurobahn durften dort auch am Donnerstag nur mit einem Hocker den Zug verlassen oder einsteigen. Das Bahnunternehmen setzt auf der Strecke RB 61 von Bielefeld ins niederländische Hengelo neue Züge des Typs «Flirt» ein, bei denen das Eisenbahn-Bundesamt eine Bahnsteighöhe von mindestens 38 Zentimentern verlangt. Die Bahnsteighöhe in Wissingen betrage aber lediglich 26 Zentimeter. Daher setze das Unternehmen auf eine «mobile Bahnsteigerhöhung».

  • Bahn

    Do., 05.04.2018

    Fahrgäste klettern über Hocker in den Zug

    «Hier nicht aussteigen!» steht auf einem Schild.

    Bissendorf/Bielefeld (dpa) - Der kleine Ort Wissingen an der Bahnstrecke von Bielefeld ins niederländische Hengelo macht mit einem Eisenbahn-Schildbürgerstreich von sich reden: Fahrgäste der Eurobahn durften dort auch am Donnerstag nur mit einem Hocker den Zug verlassen oder einsteigen. Das Bahnunternehmen setzt auf der Strecke RB 61 neue Züge des Typs «Flirt» ein, bei denen das Eisenbahn-Bundesamt eine Bahnsteighöhe von mindestens 38 Zentimentern verlangt. Die Bahnsteighöhe in Wissingen bei Osnabrück betrage aber lediglich 26 Zentimeter, sagte die Sprecherin des Eurobahn-Mutterunternehmens Keolis, Nicole Pizzuti, auf Anfrage. Daher setze das Unternehmen auf eine «mobile Bahnsteigerhöhung».