NSDAP



Alles zur Organisation "NSDAP"


  • Vor 150 Jahren wurde Karl Wagenfeld geboren

    Sa., 28.12.2019

    Heimatpoet und Nazi-Freund

    Das Foto stammt aus der Zeit vor der Innenstadtsanierung. Es zeigt die Mühlenstraße im Bereich des heutigen Schlossbistros. In dem einstigen Torhaus auf der rechten Seite verbrachte Karl Wagenfeld seine Kindheit und Jugend

    Zahlreiche Straßen im Münsterland erinner noch heute an seinen Namen: Vor 150 Jahren wurde Karl Wagenfeld geboren. Er machte Karriere als Poet – und wurde in jüngster Zeit wegen seiner Nähe zum Nationalsozialismus vielfach kritisiert.

  • Entscheidung der Bezirksregierung

    Mo., 18.11.2019

    Nazi-Ehrengrab auf Lauheide entfernt

    Gras ist über jene Stelle gewachsen, auf der sich das Ehrenkreuz für Fritz Schmidt befand.

    Auf Veranlassung der Bezirksregierung ist auf dem Waldfriedhof Lauheide das Ehrengrab eines NSDAP-Funktionärs entfernt worden. Wiederholt haben Gräber und Denkmäler auf dem Friedhof in den vergangenen Jahren Rechte und Nazis angelockt. Die Warendorfer Polizei fuhr daher am Volkstrauertag-Wochenende Sonderstreifen in Lauheide.

  • Heinrich Schlütz war Lehrer in Gimbte

    Sa., 02.11.2019

    Autor, Chronist und Regisseur

    Teil der Vita von Heinrich Schlütz ist auch dessen Verbundenheit mit der NSDAP.

    Heinrich Schlütz wurde am 27. April 1875 in Erwitzen (Nieheim) als Sohn eines Waldarbeiters geboren. Nach dem Besuch der Präparandie in Paderborn und des Lehrerseminars in Warendorf unterrichtete er als Volksschullehrer zunächst in verschiedenen Orten des Münsterlandes. Von 1906 bis zu seiner Pensionierung im Jahre 1935 war er Lehrer in Gimbte.

  • Historiker sollen prüfen

    Fr., 18.10.2019

    Roland Berger lässt NS-Geschichte seines Vaters aufarbeiten

    Der Unternehmens- und Politikberater Roland Berger.

    München (dpa) - Der Unternehmensberater Roland Berger hat seinen Vater lange als Gegner und Opfer der Nazis dargestellt - jetzt will der 81-Jährige Klarheit.

  • Bombenangriff am 5. Oktober 1944

    Sa., 05.10.2019

    Josef Reuland: Im Zuchthaus den Bomben ausgeliefert

    Beim Luftangriff auf Münster am 5. Oktober 1944 wurde das Gefängnis an der Gartenstraße schwer beschädigt. Die Anstaltskirche und die darunter liegende Verwaltung brannten aus. Der B-Flügel, das Lazarett, die Schreinerei und Teile der Umfassungsmauer wurden ebenfalls zerstört.

    Ende 1944 nahm die Zahl der Luftangriffe auf Münster enorm zu: Es gab es 329 Luftalarme mit 23 Angriffen. Am 5. Oktober 1944 wurde das Gefängnis getroffen, in dem die Gefangenen ungeschützt einsaßen. Einer von ihnen war der Trierer Pfarrer Josef Reuland.

  • Zeitzeugen des Krieges aus Lotte berichten

    Fr., 06.09.2019

    Zerrissene Kindheit

    Im Rahmen des Projektes „Friedensmonat“ der Bürgerstiftung Lotte, begrüßte Ulrich Harhues (3. von links) Zeitzeugen des zweiten Weltkrieges im Ratssaal in Wersen zu einer Talkrunde: Gisela Kunnetke, Hans Sommer, Ulrich Vierow, Irma Sies und Olinde Schwegmann (von links). Schüler des Krüger Internates stellen ihre Recherchen zum Zweiten Weltkrieg vor.

    „In diesen Jahren lebten wir zwei Leben,“ sagt Gisela Kunnetke. Sie ist eine von fünf Zeitzeugen, die im Wersener Rathaus im Rahmen des Projektes „Friedensmonat September“ über ihre Kindheit in der Zeit der nationalsozialistischen Schreckensherrschaft und während des Zweiten Weltkriegs berichten. Sie bringt damit das Lebensgefühl vieler Kinder aus den Jahren 1933 bis 1945 auf den Punkt.

  • Forschungsprojekt

    Di., 02.07.2019

    Bundesanwaltschaft in Anfangsjahren mit Altnazis belastet

    Der damalige Bundesjustizminister Wolfgang Stammberger (l.) bei der Amtseinführung von Wolfgang Fränkel als Generalbundesanwalt am 30. März 1962.

    Gewalt und Terror von rechts fordern den Staat neu heraus. Zeitgleich forscht die Bundesanwaltschaft im eigenen Haus: Wie stark war die Behörde in der jungen Bundesrepublik durch Mitarbeiter mit NS-Vergangenheit belastet? Eine Personalie sticht besonders hervor.

  • Studie

    Fr., 12.04.2019

    NS-Raubkunst: Ferdinand von Schirach räumt auf

    Der Autor Ferdinand von Schirach hat den Kunstbesitz seiner Familie untersuchen lassen.

    Der Jurist und Schriftsteller hat eine Untersuchung in Auftrag gegeben, den Kunstbesitz seiner Familie aus den Jahren 1933 bis 1945 zu rekonstruieren. Jetzt stellt er die Ergebnisse vor.

  • Verband arbeitet Historie auf

    Do., 11.04.2019

    Kempf: BDI hat sich nicht klar von NS-Zeit distanziert

    BDI-Präsident Dieter Kempf: Es gab «ideelle Kontinuitäten».

    Es ist ein dunkles Kapitel, das nicht viele deutsche Organisationen oder Firmen gern beleuchten: Der BDI nutzt ein rundes Jubiläum, um seine Verbindungen zum Nationalsozialismus aufzuarbeiten - und findet auch Bedrückendes heraus.

  • NS-Reichsparteitagsgelände

    Do., 28.02.2019

    Nach Neonazi-Fackelmarsch in Nürnberg: Kritik an der Polizei

    Blick auf die Zeppelintribüne auf dem ehemaligen Reichsparteitagsgelände in Nürnberg.

    Nürnberg (dpa) - Der Fackelmarsch von Neonazis auf dem ehemaligen NS-Reichsparteitagsgelände in Nürnberg ist von Zivilbeamten beobachtet worden. Das sagte ein Sprecher der Polizei am Donnerstag, zuvor hatte nordbayern.de darüber berichtet.