NSU



Alles zur Organisation "NSU"


  • Extremismus

    Fr., 08.11.2019

    Stadt benennt Platz zum Gedenken an NSU-Opfer Kubasik

    Dortmund (dpa/lnw) - Zum Gedenken an das NSU-Opfer Mehmet Kubasik hat die Stadt Dortmund am Freitag einen Platz nach dem türkischstämmigen Kioskbetreiber benannt. Der dreifache Vater war im Alter von 39 Jahren am 4. April 2006 von der rechtsextremen Terrorzelle NSU in seinem Laden in Dortmund ermordet worden. Der «Mehmet-Kubaşık-Platz» wurde im Beisein der Familie Kubasik, des türkischen Generalkonsuls Şener Cebeci und der Ombudsfrau für die NSU-Opferfamilien, Barbara John, benannt.

  • Zwickau

    Mo., 04.11.2019

    Merkel gedenkt der NSU-Opfer

    Kanzlerin Merkel gedenkt in Zwickau der zehn Todesopfer der rechtsextremen Terrorgruppe NSU.

    Exakt acht Jahre nach Auffliegen der NSU-Terrorzelle besucht Bundeskanzlerin Merkel im sächsischen Zwickau den Gedenkort für die zehn Todesopfer. Initiativen fordern ein Dokumentationszentrum.

  • Nachrichtenüberblick

    Mo., 04.11.2019

    dpa-Nachrichtenüberblick POLITIK, Montag, 04.11.2019 - 18 Uhr

    Einigung bei Grundrente wird zunehmend zur Koalitionsfrage

  • Gedenkstätten

    Mo., 04.11.2019

    Kanzlerin Merkel bei Gedenken an NSU-Opfer in Zwickau

    Zwickau (dpa) - Bundeskanzlerin Angela Merkel hat in Zwickau der zehn Todesopfer der rechtsextremen Terrorgruppe NSU gedacht. Sie besuchte einen Gedenkort, der erweitert und gestern eröffnet worden war. An dem Ort stehen jetzt zehn neu gepflanzte Bäumen. Dabei legte Merkel an der Stelle, an der Anfang Oktober der Gedenkbaum für den ermordeten Enver Simsek abgesägt worden war, eine weiße Rose nieder. Zwischen 2000 und 2007 töteten die Terroristen acht türkischstämmige und einen griechischstämmigen Kleinunternehmer sowie eine Polizistin.

  • Extremismus

    So., 03.11.2019

    Zwickau erinnert an NSU-Opfer - zehn Bäume gepflanzt

    Zwickau (dpa) - Zehn Bäume erinnern seit heute im sächsischen Zwickau an die Mordopfer der Neonazi-Terrorzelle NSU. «Wir zeigen, dass der NSU ein Teil der Zwickauer Geschichte ist», sagte Oberbürgermeisterin Pia Findeiß zur Einweihung des Gedenkortes. Die Bäume und die Gedenktafeln mit den Namen der zehn Opfer seien zugleich ein Zeichen der Hoffnung und eine Mahnung, sich für Demokratie und Toleranz einzusetzen. Der NSU hatte zwischen den Jahren 2000 und 2007 acht türkischstämmige und einen griechischstämmigen Kleinunternehmer und eine Polizistin getötet.

  • Kabinett verabschiedet Paket

    Mi., 30.10.2019

    Neun Punkte gegen den Hass

    Der Teilnehmer eines Marsches der rechtsextremen Partei «Die Rechte» trägt ein T-Shirt mit der Aufschrift «HKNKRZ».

    NSU - Lübcke - Halle: Der Innenminister sieht in Deutschland eine Kontinuität rechter Hassverbrechen. Mit einem Neun-Punkte-Plan will das Kabinett nun Lehren daraus ziehen - mit schärferen Strafen und strengeren Vorgaben für Betreiber Sozialer Medien.

  • Bundesregierung

    Mi., 30.10.2019

    Neun Punkte gegen den Hass

    Berlin (dpa) - Im Kampf gegen Hass und Rechtsextremismus hat die Bundesregierung ein Neun-Punkte-Paket verabschiedet. «Sie müssen schlicht und einfach die Linie sehen von NSU über Lübcke und Halle und viele, viele weitere Vorfälle», sagte Bundesinnenminister Horst Seehofer in Berlin bei der Vorstellung der Maßnahmen. Morddrohungen und Volksverhetzung sollen soziale Netzwerke wie Facebook künftig dem Bundeskriminalamt melden müssen. Das Strafgesetzbuch soll ergänzt werden um Regelungen zur Hasskriminalität. Außerdem wird unter anderem das Waffenrecht verschärft.

  • Extremismus

    So., 13.10.2019

    Bericht: Mahnmale für NSU-Opfer immer wieder beschädigt

    Berlin (dpa) - Die Gedenkorte für die Opfer der rechtsextremen Terrorzelle «Nationalsozialistischer Untergrund» werden immer wieder beschädigt. Nach Recherchen der «Welt am Sonntag» wurden in den vergangenen Jahren in fünf der acht Städte mit solchen Mahnmalen Angriffe registriert - zum Teil mehrfach. Erst Anfang Oktober war im sächsischen Zwickau eine Eiche abgesägt worden, die Enver Simsek erinnern sollte. Die Rechtsterroristen Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt hatten den Blumenhändler im Jahr 2000 in Nürnberg erschossen.

  • Gedenkbaum abgesägt

    Fr., 04.10.2019

    Erneut Mahnmal für NSU-Mordopfer in Zwickau beschädigt

    Die von Unbekannten abgesägte deutschen Eiche im Schwanenteichpark. Der Baum war Teil eines Gedenkortes für Enver Simsek, dem ersten NSU-Mordopfer.

    In Zwickau hatten die NSU-Terroristen einst Unterschlupf gefunden. Von hier aus zogen die Rechtsextremen eine blutige Spur durchs ganze Land. Gleichgesinnte gibt es in der sächsischen Stadt bis heute.

  • Kriminalität

    Fr., 04.10.2019

    Gedenkbaum für NSU-Mordopfer Simsek in Zwickau abgesägt

    Zwickau (dpa) - Ein in Gedenken an ein Mordopfer der Terrorzelle NSU gepflanzter Baum ist in Zwickau abgesägt worden. «Das Absägen des Baumes zeugt von Intoleranz, mangelndem Demokratieverständnis und von Verachtung gegenüber Terroropfern und deren Angehörigen», wurde Oberbürgermeisterin Pia Findeiß in einer Mitteilung zitiert. Die Eiche sollte an Enver Simsek erinnern. Am 9. September 2000 feuerten die Rechtsterroristen Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt in Nürnberg neunmal auf den Blumenhändler. Simsek starb zwei Tage später an den Folgen seiner Schussverletzungen.