RAG



Alles zur Organisation "RAG"


  • Rückzug aus dem Ibbenbürener Bergwerk

    Mi., 04.12.2019

    Leere Büros und ein großer Abriss

    Rundblick aus der Aufbereitung: Thomas Röwekämper hat eine Tür in der neunten Etage des 30 Meter hohen Gebäudes geöffnet.Die riesigen Maschinen in der Aufbereitung werden demontiert, das Gebäude abgerissen. Grüne Kreuze markieren, welche Motoren bereits vom Netz genommen sind

    Mehr als ein Jahr ist es her, dass in Ibbenbüren die letzte Kohle gefördert wurde. Seitdem konzentriert sich alles auf den Rückzug aus dem Bergwerk. Die RAG Anthrazit Ibbenbüren bereitet sich darauf vor, die Schächte für immer zu verschließen und ihre Gebäude auf dem Berg zu verlassen. Wie sieht es heute dort aus ? Ein Besuch.

  • Urteile

    Di., 12.11.2019

    Zechen-Aus: Gericht weist Kündigungsklagen von Bergleuten ab

    Eine Statue der Göttin Justitia mit einer Waage in ihrer Hand.

    Gelsenkirchen/Bottrop (dpa/lnw) - Knapp ein Jahr nach der Schließung der letzten deutschen Steinkohlenzeche in Bottrop hat das Arbeitsgericht Gelsenkirchen vier Kündigungsschutzklagen von Bergleuten abgewiesen. Die Kumpel an der Zeche Prosper Haniel hatten erreichen wollen, dass ihre Kündigungen für unwirksam erklärt werden.

  • Nach der Zechenschließung

    Di., 01.10.2019

    Grubenwasser AG äußert Kritik

    Hier an den Klärteichen in Püsselbüren kommt das Grubenwasser aus dem Westfeld noch an. Künftig soll das Wasser über einen Kanal nach Gravenhorst geleitet werden.

    Die RAG hat vergangene Woche ihr Grubenwasserkonzept vorgestellt. „Jetzt gilt es für die Kommunen, ohne umfassende Risikoabschätzung die Grubenflutung bis auf 63 Meter über NHN zu verhindern“, heißt es in einer Stellungnahme der „Grubenwasser AG“. Die Grubenflutung sei „unverantwortlich“, weil sie Risiken berge.

  • Bergbau

    Sa., 14.09.2019

    Kumpel-Demo mit 300 Menschen an der Zeche Zollverein

    Die Sonne über dem Förderturm der Zeche Zollverein.

    Essen (dpa) - An der Zeche Zollverein haben Bergleute ihrem Unmut Luft gemacht über Kündigungen und andere finanzielle Einbußen. Nach Angaben der Organisatoren zogen etwa 300 Menschen am Samstag durch Essen - bis vor die Tore der Hauptverwaltung der RAG-Stiftung. Es ging vor allem um betriebsbedingte Kündigungen von rund 200 Bergleuten, die auf der Zeche Prosper-Haniel beschäftigt sind und Ende dieses Jahres gehen müssen. Aufgerufen zu dem Protestzug hatte die Bergarbeiterbewegung «Kumpel für AUF».

  • Nach Krebskrankheit

    Di., 16.07.2019

    Ex-Wirtschaftsminister Werner Müller gestorben

    Der ehemalige Bundeswirtschaftsminister Werner Müller ist tot.

    Er war Gerhard Schröders Wirtschaftsminister und hat den Weg zum Ausstieg aus Atomkraft und Steinkohle geebnet: Jetzt ist Werner Müller im Alter von 73 Jahren gestorben.

  • Wirtschaft

    Di., 16.07.2019

    Früherer Wirtschaftsminister Werner Müller gestorben

    Werner Müller, ehemaliger Bundeswirtschaftsminister und Manager, ist in der Nacht zum Dienstag verstorben.

    Er war Gerhard Schröders Wirtschaftsminister und galt als der letzte «Ruhrbaron»: Jetzt ist Werner Müller im Alter von 73 Jahren gestorben.

  • Wirtschaft

    Di., 16.07.2019

    Früherer Wirtschaftsminister Werner Müller gestorben

    Essen (dpa) - Der ehemalige Bundeswirtschaftsminister und Manager Werner Müller ist tot. Er starb in der letzten Nacht, wie ein Sprecher des Unternehmens Evonik der Deutschen Presse-Agentur bestätigte. Müller war schwer an Krebs erkrankt. Er wurde 73 Jahre alt und hinterlässt eine Frau und zwei Kinder. Der parteilose Müller war in der rot-grünen Regierung von Kanzler Gerhard Schröder von 1998 bis 2002 Wirtschaftsminister. 2003 wurde Müller Vorstandsvorsitzender der RAG, ab 2007 leitete er Evonik.

  • Ministerpräsident Laschet erwartet Weichenstellungen für Klimaschutz

    Mo., 15.07.2019

    Ein Urlaubskoffer voller Arbeit

    Armin Laschet

    Vor ihm liegt eine arbeitsreiche Sommerpause: CO²-Abgabe, Kohleausstieg, Haushaltsplanung, Ruhrkonferenz und Brexit sind nur einige Themen, die Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) mit in die Ferienzeit nimmt. Trotzdem wirkt er entspannt, mit sich im Reinen, als er sich am Montag in Düsseldorf den Fragen der Journalisten stellt. Nach außen zumindest ficht ihn nicht an, dass er in einer Forsa-Umfrage im Schlussfeld aller Ministerpräsidenten gelandet ist. Dasselbe Institut habe ihn zuvor als bundesweit viertbeliebtesten Politiker ausgewiesen, merkt Laschet süffisant an. „Man muss mich nehmen, wie ich bin.“ Er mache einfach seinen Job.► Kohleausstieg: Nach dem Beschluss zum Kohleausstieg läuft es für Laschets Geschmack zu zäh. Er selbst will die ersten Braunkohlemeiler vor Mai 2022 vom Netz haben. Dafür müssten zuerst der Bund und RWE mit ihren Verhandlungen vorankommen. Es gehe um Planungssicherheit für die Region. „Wir brauchen hier Klarheit und ein Signal an die jungen Leute, die auf den Straßen demonstrieren“, forderte er. Im Herbst müsse die Bundesregierung sowohl den Ausstiegspfad als auch die 40 Milliarden Euro für den Strukturwandel in den Kohlerevieren zügig per Gesetz festzurren. Denn Bayern und Baden-Württemberg merkten, dass diese Priorität zu ihren Lasten gehen kann.► Klimaschutz: Alle Pläne für eine CO²-Steuer haben aus Sicht des Ministerpräsidenten einen Konstruktionsfehler: Sie wirken nicht steuernd. Wenn Spritpreise steigen, zahle das ein SUV-Fahrer trotzdem. „Das simple Denken, man erhöht eine Steuer und damit ist das Weltklima gerettet, ist zu kurz gegriffen“, sagte Laschet. Damit Hausbesitzer einen Anreiz zur energetischen Sanierung bekämen, brauche es einen nationalen Zertifikatehandel. Zugleich plädierte er für eine Reform, die EEG-Umlage und Ökosteuer in ein transparentes System überführt. ► Elektromobilität: Der mit harten Bandagen geführte Wettbewerb um die Forschungsfertigung Batteriezellen (FFB), die jetzt in Münster entstehen soll, gibt einen Vorgeschmack auf das Ringen um die Standorte für eine Batterieproduktion. „Bandagen haben wir auch“, meinte Laschet. Während die FFB-Entscheidung sich an wissenschaftlicher Exzellenz ausgerichtet habe, könne die über eine Produktion strukturpolitischen Gründen folgen – etwa im rheinischen Revier. Laschet setzt auch auf Ford. „Das, was wir haben für dieses neue Zeitalter, wollen wir so nutzen, dass wir mit vorne liegen.“ ► AfD: Mit Besorgnis hat der Ministerpräsident die Tumulte von 100 Bergleuten bei einer von der AfD beantragten Debatte über Hilfen für 170 von der RAG entlassene Bergmänner registriert. Ihn sorge das Zusammenspiel von Plenarsaal und Besuchertribüne. „Das war ein ungutes Signal für die parlamentarische Demokratie“, sagte Laschet. Erkennbar sei, dass sich die Marxistisch-Leninistische Partei (MLDP) und die AfD verbündet hätten. Darauf müssten die Demokraten „in Ruhe, aber in Bestimmtheit“ reagieren. „Das ist ein Vorgeschmack, wenn der sogenannte ‚Flügel‘ in der AfD auch nach Westdeutschland gehen wird.“

  • Politik

    Mo., 15.07.2019

    «Falsche Bergleute» laut Beteiligtem Familienmitglieder

    Politik: «Falsche Bergleute» laut Beteiligtem Familienmitglieder

    Düsseldorf (dpa/lnw) - Nach dem Eklat um lautstark protestierende Bergleute im Landtag und dem Vorwurf des Konzerns RAG, dass unter den Männern auch «falsche Bergleute» gewesen seien, klärt sich die Situation womöglich auf: Nach Angaben des Bergmanns Thomas Hoffmann, der bei der Aktion dabei war, handelte es sich bei «einigen wenigen» Teilnehmern in Bergbau-Kleidung um Familienmitglieder. «Unter anderem Söhne von Betroffenen», sagte Hoffmann am Montag gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. Hoffmann und seine Kollegen hatten sich in einem Offenen Brief am Sonntag bei Landtagspräsident André Kuper für die Eskalation im Plenum entschuldigt.

  • Politik

    Sa., 13.07.2019

    Bergbaukonzern: Wohl auch falsche Bergleute mit im Landtag

    Ein Abgeordneter spricht im Plenarsaal des Landtages.

    Düsseldorf (dpa/lnw) - Der Eklat um lautstark protestierende Bergleute im Düsseldorfer Landtag könnte eine überraschende Wende nehmen: Laut Bergbaukonzern RAG waren unter den rund 100 Männern auf der Besuchertribüne offenbar mehrere falsche Bergleute. «Da waren einige dabei, die waren nicht von uns», sagte ein RAG-Sprecher am Samstag der Deutschen Presse-Agentur. Offenbar seien dort Männer in «Bergmannsklamotten geschlüpft», so der Sprecher. Die «Westfälischen Nachrichten» hatten zuvor darüber berichtet.