Zentralrat der Muslime in Deutschland



Alles zur Organisation "Zentralrat der Muslime in Deutschland"


  • Prozesse

    Mi., 11.07.2018

    Zentralrat der Muslime: NSU-Prozess nicht ausreichend

    Berlin (dpa) - Der Zentralrat der Muslime in Deutschland hat die Aufklärung des NSU-Terrors als unzureichend kritisiert und weitere Gerichtsverfahren gefordert. Der mehr als fünf Jahre dauernde NSU-Prozess habe die Beteiligung weiterer Helfer des «Nationalsozialistischen Untergrunds» und die Verwicklung von Geheimdiensten und Sicherheitsbehörden nicht ausreichend aufklären können, teilte der ZMD kurz vor dem erwarteten Urteil in München mit. Das sei eine große Belastung für die Familienangehörigen der Opfer und den gesellschaftlichen Frieden in Deutschland.

  • Fall Glaser

    Fr., 27.10.2017

    Zentralrat der Muslime warnt vor Opferrolle für die AfD

    Albrecht Glaser hatte als einziger Kandidat nicht die nötige Mehrheit für das Amt des Bundestagsvizepräsidenten erhalten.

    Der AfD-Kandidat für das Amt des Bundestagsvizepräsidenten fällt bei der Wahl dreimal durch. Stein des Anstoßes ist seine Haltung zum Islam. Der Zentralrat der Muslime findet aber, die Abgeordneten hätten Glaser ruhig wählen sollen - auch wenn es schwer falle.

  • Bundestag

    Fr., 27.10.2017

    Zentralrat der Muslime: Keine Opferrolle für die AfD

    Berlin (dpa) - Der Zentralrat der Muslime in Deutschland hat dazu geraten, den umstrittenen AfD-Kandidaten Albrecht Glaser zum Bundestagsvizepräsidenten zu wählen. Der Vorsitzende Aiman Mazyek sagte der Deutschen Presse-Agentur: Er habe zwar vollsten Respekt für die Abgeordneten, die bei der Abstimmung über den AfD-Kandidaten mit «Nein» gestimmt hätten, man dürfe der AfD diese Opferrolle aber nicht zugestehen. Aus seiner Sicht wäre es deshalb besser, Glaser als einen von sechs Bundestagsvizepräsidenten zu akzeptieren.

  • Rückenstärkung für Merkel

    Do., 08.12.2016

    CDU nach Doppelpass-Beschluss um Schadensbegrenzung bemüht

    Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (r.) stärkt der CDU-Chefin Angela Merkel beim Thema Doppelpass den Rücken.

    Gegen den Willen von Parteichefin Merkel beschließt die CDU die Aufhebung des Kompromisses zur doppelten Staatsangehörigkeit. SPD, Opposition und Muslimverbände sind empört.

  • Parteien

    Mi., 25.05.2016

    Gauland kritisiert Petry wegen missglückten Treffens mit Muslimen

    Berlin (dpa) - AfD-Vize Alexander Gauland will Parteichefin Frauke Petry wegen ihres abgebrochenen Treffens mit dem Zentralrat der Muslime in Deutschland zur Rede stellen. Bei dem Treffen sei einiges schief gelaufen, «was bei mir verschiedene Fragen aufwirft, die geklärt werden müssen», sagte Gauland der Deutschen Presse-Agentur. Jeder gute Verhandlungsführer wisse, dass man in ein Gespräch nicht mit unerfüllbaren Bedingungen hinein gehen könne. Dies lasse nur den Schluss zu, dass es Petry «in erster Linie um etwas anderes als einen echten Dialog gegangen sein muss», sagt Gauland.

  • Parteien

    Mo., 23.05.2016

    Gespräch zwischen Islam-Verband und AfD endet im Streit

    Berlin (dpa) - Eklat zwischen dem Zentralrat der Muslime in Deutschland und der islamkritischen AfD: Die AfD-Vorsitzende Frauke Petry und zwei Parteifreunde haben schon nach knapp einer Stunde ein Treffen in einem Berliner Hotel abgebrochen. Petry sagte, die Vertreter des Zentralrats hätten die Alternative für Deutschland in die Nähe des Dritten Reichs gerückt. Das sei inakzeptabel. Die AfD habe klargemacht, dass man den Weg des Populismus und der Diffamierung und auch vor allem der Vorurteile weitergehen wolle, sagte dagegen der ZMD-Vorsitzende Aiman Mazyek.

  • Parteien

    Mo., 23.05.2016

    Gespräch zwischen Islam-Verband und AfD endet im Eklat

    Die AfD-Vorsitzende Frauke Petry (r) und der Vorsitzende des Zentralrates der Muslime in Deutschland (ZMD), Aiman Mazyek, reichen sich die Hände.

    Die Positionen liegen weit auseinander. Das wusste man vorher. Dennoch endet der verbale Schlagabtausch zwischen der AfD und einem der deutschen Islam-Verbände noch unharmonischer als erwartet.

  • Parteien

    Mo., 23.05.2016

    Eklat bei Streitgespräch zwischen Mazyek und Petry

    Berlin (dpa) - Mit einem Eklat hat das Streitgespräch zwischen dem Zentralrat der Muslime in Deutschland und der islamkritischen AfD geendet. Parteichefin Frauke Petry und ihre Begleiter verließen nach knapp einer Stunde den Saal in einem Berliner Hotel. Petry sagte, die Vertreter des Zentralrats hätten die Alternative für Deutschland in die Nähe des Dritten Reichs gerückt. Das sei inakzeptabel. Deshalb habe man das Gespräch abgebrochen. Der ZMD-Vorsitzende Aiman Mazyek sagte, die AfD habe sich geweigert, Passagen aus ihrem Parteiprogramm zu streichen, die sich gegen die Muslime richteten.

  • Parteien

    Mo., 23.05.2016

    Streitgespräch zwischen Zentralrat der Muslime und AfD hat begonnen

    Berlin (dpa) - Der Zentralrat der Muslime in Deutschland hat sich in Berlin zu einem Streitgespräch mit führenden Mitgliedern der islamkritischen AfD getroffen. An dem Treffen nahmen unter anderem der ZMD-Vorsitzende Aiman Mazyek und Parteichefin Frauke Petry teil. Die AfD hatte ein Parteiprogramm verabschiedet, in dem es heißt, «der Islam gehört nicht zu Deutschland». Daraufhin erklärte der ZMD-Vorsitzende, zum ersten Mal seit dem Ende der Nazi-Herrschaft gebe es in Deutschland eine Partei, «die erneut eine ganze Religionsgemeinschaft diskreditiert und sie existenziell bedroht». 

  • Religion

    Mo., 18.04.2016

    Zentralrat der Muslime vergleicht AfD mit Hitlers NSDAP

    Für Aiman Mazyek ist die AfD eine Partei, «die erneut eine ganze Religionsgemeinschaft diskreditiert und sie existenziell bedroht».

    Berlin (dpa) - Um dem islamfeindlichen Kurs der rechtspopulistischen AfD entgegenzusteuern, fordert der Zentralrat der Muslime in Deutschland in erster Linie Aufklärung.