Agnes Miegel



Alles zur Person "Agnes Miegel"


  • Straßenumbenennung: Antrag der Grünen abgeschmettert

    Mi., 22.11.2017

    Kein Aus für Miegel und von Langen

    Die Anlieger des Agnes-Miegel-Weges möchten ihre Adresse behalten und sind gegen eine Umbenennung ihrer Straße. Sie schlagen ein Zusatzschild vor, das auf die Biografie Agnes Miegels hinweist und über ihre Nazi-Vergangenheit aufklärt. Die Abstimmung im Kulturausschuss war knapp: Mit nur einer Stimme Mehrheit bleibt der Straßenname, wurde der Antrag der Grünen abgelehnt.

    Keineswegs kommentarlos nahmen die Anlieger des Agnes-Miegel-Weges im Kulturausschuss die Diskussion um die Umbenennung ihrer Straße zur Kenntnis: „Keiner von uns hat damals Hurra geschrienen, als die Straße in Agnes-Miegel-Weg umbenannt wurde. Als wir 1982 die Grundstücke erwarben, stand noch ,Halla-Weg‘ auf dem Flurplan“, erinnert sich Anwohnerin Birgit Pawlowski.

  • Namensdiskussion um Miegel und Von Langen

    Fr., 17.11.2017

    Umbenennen oder Namen erklären?

    Als Heimatdichterin aus Ostpreußen ist Agnes Miegel – hier ein Vers von ihr auf den Vertriebenen-Mahnmal am Rathaus – bekannt.

    Die Grünen haben erneut einen Antrag auf Änderung von zwei Straßennamen gestellt. Agnes Miegel und Carl-Friedrich Freiherr von Langen seien wegen ihrer Nähe zum NS-Regime ungeeignet als Namenspaten, schreiben sie. Dienstag ist das im Fachausschuss Thema.

  • Initiative will umstrittene Straßenumbenennungen verhindern

    Sa., 15.08.2015

    Erster Bürgerentscheid in Ahlen

    Kein Thema hat die Ahlener in der jüngeren Vergangenheit mehr elektrisiert als die beabsichtigte Umbenennung von vier Straßen und Plätzen. Dabei handelt es sich um Agnes Miegel, Karl Wagenfeld, Friedrich Castelle und Hans Pfitzner. Am morgigen Sonntag kommt es zum ersten Bürgerentscheid in Ahlen, den eine Bürgerinitiative initiiert hat.

  • Vor dem Bürgerentscheid zu Straßenumbenennungen

    Sa., 08.08.2015

    „Nazis ehrt man nicht“

    Mit Plakaten appelliert „Die Linke“ für ein Nein beim Bürgerentscheid: Ute Müller, Michaela Schulz, Karl-Stephan Schulte und Wigand Busse (v.l.).

    Für in keiner Weise geeignet halten die Aktiven der Ahlener Linkspartei Agnes Miegel, Karl Wagenfeld, Friedrich Castelle und Hans Pfitzner, auch weiterhin die Namensgeber für vier Straßen in Ahlen abzugeben. Deshalb starten sie jetzt unter dem Titel „Nazis ehrt man nicht“ eine Plakatkampagne als Gegengewicht zu der Bürgerinitiative, die sich für die Beibehaltung der bisherigen Bezeichnungen ausspricht.

  • Bürgermeisterkandidaten zu Straßenumbenennungen

    Di., 26.05.2015

    Woltering: Miegel und andere keine Vorbilder

    Auch unter den Bürgermeisterkandidaten ist die Frage der Straßenumbenennungen höchst umstritten. Während der unabhängige Kandidat Rainer Giesecke die Haltung der Mehrheit des Rates kritisiert und ihr vorwirft, nicht dem Votum der Anwohner der betroffenen Straßen gefolgt zu sein, die sich mit 90 Prozent gegen eine Umbenennung ausgesprochen haben, bezieht Ulla Woltering klar für eine Umbenennung Position.

  • Vergabe von Straßennamen

    Do., 06.03.2014

    Bewohner in Prozess einbeziehen

    Ein Leitfaden soll künftig Orientierung bei der Benennung und Änderung von Straßen, Wegen und Plätzen in der Stadt – hier die umstrittene Hindenburgstraße – bieten.

    Ein Leitfaden soll künftig Orientierung bei der Benennung und Änderung von Straßen, Wegen und Plätzen in Gronau und Epe bieten. Der Fachausschuss hat das Papier verabschiedet, jetzt muss nur noch der Rat zustimmen.

  • Historiker und Pfarrer gegen Straßenumbenennung

    Fr., 06.12.2013

    Leidinger: Agnes Miegel war keine NS-Poetin

    Der Schul- und Kulturausschuss berät am Dienstag, 10. November, über die geplante Umbenennung von vier Straßen – darunter die Agnes-Miegel-Straße. Bereits im Februar hat Pastor Hermann Honermann dem Bürgermeister eine eigene Stellungnahme sowie die Bewertung des Historikers Professor Dr. Paul Leidinger zukommen lassen. Beide sind der Ansicht: Miegel war keine NS-Ideologin.

  • Diskussion über Straßennamen

    Do., 26.09.2013

    „Diesen Schmutz nicht mehr lesen“

    An der Fassade des Rathauses  erinnert diese Tafel an Agnes Miegel, umstrittene Dichterin.

    Die Verwaltung wollte dem Kulturausschuss lediglich eine Arbeitshilfe geben, als sie vorschlug, eine interparlamentarische Arbeitsgruppe einzurichten. Diese sollte sich mit den umstrittenen Namensgebern dreier Straßen (Agnes-Miegel-Weg und Freiherr-von-Langen-Straße in Warendorf, Wagenfeld-Straße in Hoetmar) beschäftigen. Nach dem Studium dreier Essays über von Langen, Miegel und Wagenfeld hätten Vertreter der Fraktionen und Kulturamtsleiter Horst Breuer selbst dem Ausschuss Vorschläge für das weitere Vorgehen vorgelegt. Doch viele Ausschussmitglieder lehnten den Vorschlag jetzt ab.

  • Keine weitere Bürgerbeteiligung

    Sa., 21.09.2013

    Vier Straßennamen verschwinden

    Eine weitere Bürgerbeteiligung soll es nicht mehr geben. Die Stadt sieht die Entscheidung bei sich, vier Straßennamen mit NS-Vergangenheit aus dem Stadtbild zu streichen.

  • Namensschilder aus der Stadt verbannen

    Mi., 15.05.2013

    „Handeln zum Wohle des Ansehens der Stadt“

    In vielen Städten werden die Namen aus dem Stadtbild verbannt: Agnes Miegel, Karl Wagenfeld und Freiherr von Langen. Deren nationalsozialistische Belastung soll jetzt durch die Verwaltung geklärt werden. Das verlangt die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Rat der Stadt Warendorf von der Stadtverwaltung.