Jafar Panahi



Alles zur Person "Jafar Panahi"


  • Drei Gesichter

    Fr., 28.12.2018

    Schauspiel im Grenzgebiet

    Von der jungen Marziyeh geht das Gerücht, sie habe sich das Leben genommen.

    Jafar Panahi unterliegt einem Berufsverbot und darf sein Land nicht verlassen, trotzdem kann der iranische Regisseur alle Jahre wieder einen Film außer Landes schmuggeln. Womöglich darf er das, weil sich auch repressive Regimes gerne mit den Lorbeeren ihrer internationalen Festivallieblinge schmücken: Für „Drei Gesichter“ gab es in Cannes den Preis fürs beste Drehbuch.

  • Iranischer Regisseur

    Mo., 24.12.2018

    Trotz Berufsverbot gedreht: Jafar Panahis «Drei Gesichter»

    Marziyeh (Marziyeh Rezaei) soll verheiratet werden und ihren Traum von einer Schauspielkarriere aufgeben.

    Jafar Panahi setzt sich über sein Berufsverbot hinweg. In «Drei Gesichter» geht es um drei Schauspielerinnen verschiedener Generationen.

  • Iranischer Regisseur

    Mo., 24.12.2018

    Trotz Berufsverbot gedreht: Jafar Panahis «Drei Gesichter»

    Der iranische Regisseur Jafar Panahi hat Berufsverbot. Dennoch ist es ihm nun zum dritten Mal gelungen, einen Film zu drehen.

    Der iranische Regisseur Jafar Panahi hat wieder einen Film fertiggestellt - obwohl er eigentlich nicht arbeiten darf. Doch trotz der Einschränkungen kann er erneut überraschen.

  • «Three faces»

    Di., 22.05.2018

    Cannes-Preis nachträglich an Panahi übergeben

    Schauspielerin Solmaz Panahi nahm in Cannes stellvertretend für ihren Vater, den iranischen Filmregisseur Jafar Panahi, den Preis für das beste Drehbuch entgegen.

    Weil er von Wahlfälschung bei der Präsidentenwahl 2009 gesprochen hatte darf der Filmemacher den Iran nicht verlassen und konnte auch nicht persönlich seinen Preis für das beste Drehbuch bei den Filmfestspielen in Cannes annehmen.

  • Premiere für «Leto»

    Do., 10.05.2018

    Protest und Politik beim Filmfest Cannes

    Der Platz des russischen Regisseurs Serebrennikow (M) blieb leer.

    Premiere ohne den Regisseur: Der Russe Kirill Serebrennikow steht unter Hausarrest und darf nicht zum Filmfest Cannes kommen. Seine Crew nutzt den roten Teppich daher für eine gefeierte Protestaktion.

  • 71. Auflage

    Mi., 09.05.2018

    Filmfest Cannes: Großes Treffen an der Croisette

    Penélope Cruz (l) und Javier Bardem in Cannes.

    Zur Eröffnung des Filmfestivals kommen Martin Scorsese und Julianne Moore. Auch ein Psychothriller mit dem Promi-Paar Penélope Cruz und Javier Bardem feiert Premiere.

  • Film

    Sa., 01.10.2016

    Arabische Filmemacherin Haifaa al Mansour erhält Kant-Preis

    Die 42-Jährige erhält den 6. Immanuel-Kant-Weltbürger-Preis.

    Sie ist die erste Filmregisseurin Saudi-Arabiens; mit ihrem Kinofilm «Das Mädchen Wadjda» hat sie Tabus gebrochen. Vier Jahre nach der Premiere erhält Haifaa al Mansour den Kant-Preis.

  • Geschichte

    Di., 08.09.2015

    Kalenderblatt 2015: 9. September

    Berlin (dpa) - Das aktuelle Kalenderblatt für den 9. September 2015

  • Learning to Drive

    Do., 06.08.2015

    Stoppschild, Brücke, grünes Licht

    Unterwegs mit dem Fahrlehrer: Bei Darwan (Ben Kingsley) kann Wendy (Patricia Clarkson) ihren Trennungsfrust loswerden.

    Das Taxi als Mikrokosmos der Gesellschaft, als Transitraum, in dem sonderbare Käuze und Menschen aller Schichten, Kulturen und Religionen für kurze Zeit zusammensitzen: Im Kino ist das ein In-Thema. 

  • „Taxi Teheran“

    Do., 23.07.2015

    Kamera am Armaturenbrett

    Chauffeur und Regisseur: Jafar Panahi (unten) im Kreise seiner Taxi-Gäste.

    Im Dezember 2010 wurde der iranische Filmregisseur Jafar Panahi („Der Kreis“) mit einem zwanzigjährigen Berufsverbot belegt und zu sechs Jahren Haft verurteilt. Es war die kompromisslose Reaktion des Mullah-Regimes auf Panahis international geäußerte Kritik am damaligen Präsidenten Ahmadinedschad. Die Gefängnisstrafe immerhin wurde nicht vollstreckt, hat als Drohung aber weiter Bestand. Trotz des Verbots hat Panahi seither auf klandestinem Wege drei Filme gedreht, deren jüngster auf der diesjährigen Berlinale völlig zurecht den Goldenen Bären erhielt.