Udo Grote



Alles zur Person "Udo Grote"


  • Ausgewählte Exponate der Domkammer gehen auf Reisen

    Mi., 13.03.2019

    Münsters Schätze glänzen jetzt in Utrecht

    Ausstellungseröffnung im Museum Catharijneconvent (v.l.): Dompropst Kurt Schulte, Annabel Dijkema (Kuratorin im Catharijneconvent), Direktorin Marieke van Schijndel, Dr. Udo Grote.

    Das Bistum Münster macht aus der Not eine Tugend. Die Domkammer ist marode und leergeräumt. Nun gehen die Domschätze auf Museumstour. Start war jetzt in Utrecht. Eine glänzende Vorstellung.

  • Machbarkeitsstudie für neue Domkammer

    Fr., 15.02.2019

    Bistum Münster feilt am großen Wurf

    In der geschlossenen Domkammer gibt es nicht mehr viel zu sehen (v.l.): Direktor Dr. Udo Grote, Diözesanbaumeisterin Anette Brachthäuser und Dompropst Kurt Schulte setzen mit Blick auf einen Neubau auf die Ergebnisse einer Machbarkeitsstudie, die bis Ende des Jahres vorliegen sollen. 

    Der wertvolle Domschatz hat seit 2007 seinen Ausstellungsort verloren. Jetzt gibt es neue Pläne am Dom.

  • Schatzkammer hat ausgedient

    Do., 14.02.2019

    Machbarkeitsstudie sondiert Möglichkeiten: Auf dem Weg zum Domforum?

    1981 wurde die Domkammer am Paulusdom in Münster eröffnet. Der Bau von Diözesanbaumeister Bernhard Dirksmeier wurde damals als optisch elegante Ergänzung des Doms gewürdigt und galt als hochmodern. Nach 40 Jahren gilt das Gebäude wegen überholter Klima- und Sicherheitstechnik für museale Zwecke als abgängig. Über ein Domforum denken (v. l.) Dompropst Kurt Schulte, Diözesanbaumeisterin Anette Brachthäuser und Diözesankonservator Dr. Udo Grote nach.

    Hildesheim hat eins, Osnabrück hat eins, auch andere Bischofsstädte und Kathedralen verfügen über ein Diözesanmuseum oder ein Domforum, das musealen Anspruch und Begegnungsstätte für Besucher verbindet. 

  • Messdiener und Kirchenvorstand unterwegs

    Di., 05.02.2019

    Alte Eiche für die neue Sakristei

    Eichenholz für Sankt Agatha (v. l.): Josef Starp (Kirchenvorstand), Dominik Rielmann (Messdiener), Markus Brandmann (Tischlerei Brandmann, Telgte) und Stifter Heinz Mackel (Seniorchef Möbel Berkemeier, Beckum)

    Bei klarem Winterwetter holten Vertreter von Messdienerschaft und Kirchenvorstand abgelagertes Eichenholz für die Renovierung der Sakristei in Sankt Agatha ab. Auf Vermittlung des Diözesankonservators und Domkustos Dr. Udo Grote hat die St. Agatha-Kirche geradezu „exzellente“ westfälische Eiche für diese Baumaßnahme bekommen.

  • Astronomische Uhr im Dom

    Di., 08.05.2018

    Das Tutemännchen ist zurück

    Rechtzeitig vor dem Katholikentag wurde die Restaurierung der Astronomischen Uhr im Dom beendet.

    Die Restaurierung der Astronomischen Uhr im Dom ist nach gut einem Jahr und rechtzeitig vor Beginn des Katholikentages beendet. Das Tutemännchen, das jeweils zur vollen Stunde schlägt, hat seine Arbeit wieder aufgenommen.

  • Antijüdische Elemente im Marienrelief

    Do., 05.04.2018

    Judentum mit den Füßen niedergedrückt

    Antijüdische Elemente im Marienrelief : Judentum mit den Füßen niedergedrückt

    Weder regelmäßige Dombesucher noch Kunstkenner dürften es bemerkt haben: Das Marienrelief im Paradies des Paulus-Doms in Münster hat eine antijudaistische Schattenseite.

  • Das Marienrelief im Dom-Paradies hat eine antijudaistische Schattenseite

    Do., 05.04.2018

    Mit den Füßen niedergedrückt

    Das Marienrelief im Paradies des Paulus-Doms: Unter den Füßen der thronenden Muttergottes sind niedergedrückte Figuren zu sehen, die das Judentum (kleines Bild links, erkennbar an dem spitzen Judenhut) und das Heidentum symbolisieren.

    Weder regelmäßige Dombesucher noch Kunstkenner dürften es bemerkt haben: Das Marien-Relief im Paradies des Paulus-Doms in Münster hat eine antijudaistische Schattenseite. Die ist allerdings, wie Dompropst Kurt Schulte und Domkustos Dr. Udo Grote gestern beim Pressegespräch im Kachelzimmer der Mutterkirche des Bistums Münster bestätigten, mit bloßem Auge und im Zwielicht von unten kaum zu erkennen. Dennoch: Bei genauem Hinschauen und mit Hilfe von Hochglanzfotos kann man es sehen: Da winden sich unter den Füßen der Muttergottes zwei niedergedrückte Gestalten am Boden. Die linke allegorische Figur symbolisiert das Judentum, die rechte das Heidentum. Die thronende Maria mit dem Jesusknaben auf den Knien hält die beiden sozusagen triumphierend mit den Füßen nieder.

  • Restaurierung der Astronomischen Uhr im Dom

    So., 20.08.2017

    Feinarbeit rund um die Weltkarte

    Zentimeter  für Zentimeter wird die Astronomische Uhr im Dom in den kommenden Monaten gesäubert. Spätestens zum Katholikentag im nächsten Jahr soll das Kunstwerk in neuem Glanz erstrahlen.

    Die Restaurierung der Astronomischen Uhr im Dom hat begonnen. Eine kleine Überraschung gab es schon bei der Weltkarte, die rund 130 Jahre nach der Entstehung das erste Mal übermalt wurde.

  • Letzte Führung durch die Domkammer

    So., 02.07.2017

    Bevor der Schatz auf Reisen geht

    Kostbare Reliquienpokale mit sterblichen Überresten von Heiligen, die kunstvoll mit Gold und Edelsteinen verziert wurden, erklärt Domkammer-Direktor Dr. Udo Grote den Besuchern der vorerst letzten Domkammer-Führung.

    Viele in Europa einzigartige sakrale Kunstgegenstände werden nun eingepackt und wandern zum Teil in Museen in Deutschland und in den Nachbarländern. Spannende Hintergrunddetails gab es bei der letzten Führung vor der jahrelangen Renovierungs- und Umbauphase.

  • Paulus zieht aus

    So., 02.07.2017

    Die Domkammer des münsterischen Doms schließt – vorübergehend

    Das Kopfreliquiar des Heiligen Paulus aus der Mitte des 11. Jahrhunderts. Foto: Gerharz

    In einigen Wochen wird sich der Domkustos und Museumsleiter von den Kunstwerken verabschieden und sie in die Obhut eines spezialisierten Unternehmens und seiner Klimaboxen geben. Denn: Die Domkammer im münsterischen Dom schließt am 2. Juli ihre Türen auf unbestimmte Zeit.