Rot-Weiß Nienborg

Verein im Münsterland. Bekannt für die Fußballabteilung.

Fr, 7. Nov 2014

Martin Mensing Die Arbeit beim Bundesgrenzschutz


Nach seinem Abschluss im Jahr 1984 an der Realschule in Epe bewarb sich Martin Mensing beim Bundesgrenzschutz. Den Auswahltest bestand er, und so landete der Nienborger mit seinen damals 16 Jahren in Bodenteich in der Lüneburger Heide. Ein Jahr später wurde er nach Goslar versetzt. Die Ausbildung, berichtet Mensing, „hatte schon etwas Militärisches“. Mit getarntem Stahlhelm kroch er mitunter durchs Unterholz. Später bestand seine Aufgabe hauptsächlich in der Grenzsicherung. Auf dem 75,1 Kilometer langen Abschnitt von Vienenburg bis Walkenried galt es besonders, das Tun und Machen der Grenztruppen auf der anderen Seite im Auge zu behalten. Jede Regung wurde dokumentiert und weitergeleitet – „wenn etwa das Fenster am Grenzturm geöffnet wurde“. In Kontakt mit den Grenzern von gegenüber kamen die Westdeutschen in all der Zeit nicht. „Man näherte sich zwar bis auf einen Meter an, gesprochen haben wir aber nicht miteinander.“ Aber auch abseits der Grenze war Mensing eingesetzt. So erlebte er etwa den Papstbesuch im Münchener Olympiastadion im Jahr 1987 mit.

Von wn mehr...