Verbrauchertipps

Energiekosten
Steigende Strompreise - Wie kann man gegenwirken?

2014 müssen Verbraucher mit steigenden Strompreisen rechnen. Am Dienstag haben die vier Netzbetreiber die zukünftige Umlage für erneuerbare Energien bekannt gegeben. Resultat ist, dass die EEG-Umlage um 18 Prozent steigt. Damit kann der Strompreis auf ein Rekordniveau klettern. Doch was kann man gegen Preiserhöhungen tun?

Energiekosten : Steigende Strompreise - Wie kann man gegenwirken?
Strompreiserhöhung 2014 & Gegenmaßnahmen Foto: Colourbox

Welche Ausmaße die Strompreisentwicklung im kommenden Jahr annimmt, zeichnet sich immer deutlicher ab. Deutsche Verbraucher werden 2014 noch tiefer in die Tasche greifen müssen, um ihre Stromrechnung zu begleichen. Laut Berechnung des unabhängigen Onlineportals Verivox müssen Verbraucher mit einem durchschnittlichen Jahres-Stromverbrauch von 4000 kWh im schlimmsten Fall mit einer Strompreiserhöhung von 13 Prozent rechnen. Nämlich dann, wenn alle Preiskomponenten von den Energieversorgern auf die Endverbraucher weitergegeben werden.

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Ökostromumlage steigt in die Höhe

Der Anstieg der Ökostromumlage stellt den größten Posten im Bezug auf die steigenden Stromkosten dar. Der Hintergrund: Um die Energiewende zu verwirklichen, erhalten Betreiber von Windrädern, Solaranlagen oder Biogasanlagen 20 Jahre lang eine feste Vergütung für die Stromerzeugung. Diese feste Vergütung spiegelt sich in dem Einkaufspreis für Ökostrom wider, der deutlich über dem Einkaufspreis für „Normalstrom“ an der Strombörse liegt.

Mit einem fixen Strompreis wird den Betreibern von Ökostromanlagen zugesichert, dass ihr Strom bevorzugt abgenommen wird. Das Absurde daran ist jedoch, dass sich die Erhöhung der EEG-Umlage nur zu einem kleinen Anteil durch die Investition in erneuerbare Energien erklären lässt. Während die Betreiber von Ökostromanlagen ihren fixen Abnahmepreis einnehmen, ist der eigentliche Einkaufspreis für Strom an der Strombörse im Jahr 2013 massiv gefallen. Jedoch nicht zum Vorteil der Kunden.

Ein Einlenken der Energieversorger ist zudem nicht zu erwarten. Wären diese bereit, die Ersparnisse durch die sinkenden Strompreise an der Strombörse an die Verbraucher weiterzugeben, könnten die Strompreise auf dem bisherigen Niveau gehalten und die Erhöhung der EEG- Umlage kompensiert werden.

Auch Netznutzungsentgelte klettern in die Höhe

Nicht nur die EEG-Umlage klettert ungehindert in die Höhe, auch die Netznutzungsentgelte steigen an. Nach Angaben von Verivox handelt es sich 2014 um einen Anstieg von gut zehn Prozent. Schuld daran trägt das schlechte Management der Politik, zahlen müssen jedoch Sie als Verbraucher. Während sich energieintensive Unternehmen leicht von Teilen der Netznutzungsentgelte befreien können, werden die ausstehenden Gelder auf die Endkunden umgeschlagen. Allein für diese Umverteilung müssen Verbraucher, laut Verivox Berechnung mit 13 Euro für das Netznutzungsentgelt rechnen, statt wie bisher mit 6 Euro.

Und so schlägt es sich auf Ihre Stromrechnung nieder

Laut Prognose ist auf der nächsten Stromabrechnung mit einem durchschnittlichen Plus von 7 Prozent zu rechnen. Diese Berechnung geht jedoch optimistisch davon aus, dass die Energieversorger wenigstens einen Teil des gesunkenen Einkaufspreises für Strom an die Endverbraucher weitergeben. Selbst dann können sich Verbraucher eines Durchschnittshaushalts mit einem jährlichen Verbrauch von ca. 4000 kWh  auf Mehrkosten von rund 79 Euro einstellen.

Zur Zeit beträgt der Preis pro kWh Strom im Durchschnitt noch 27,75 Cent. Umgerechnet auf das ganze Jahr erhält der deutsche Durchschnittshaushalt demnach eine Stromrechnung rund 1.110 Euro. Steigt der Preis pro kWh allerdings auf  rund 29,73 Cent an, muss derselbe Haushalt im Jahr 2014 bereits 1.189 Euro für seine Stromrechnung aufbringen.

Was dennoch hilft: Der Anbieterwechsel

Wer seine Stromkosten so gering wie möglich halten möchte, dem bleibt, neben Maßnahmen die den Verbrauch reduzieren, der Wechsel zu einem alternativen Energielieferanten. Mit dem Online-Vergleich auf wn.de  können Sie sich über die Preisstruktur der Stromanbieter einen Überblick verschaffen und gegebenenfalls die Kosten Ihrer Stromrechnung stark reduzieren.

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