Verbrauchertipps

KFZ-Versicherung
So machen Sie Ihr Auto winterfest

Bereits in Kürze sinken die Temperaturen unter null Grad, Nebel, Schnee und Kälte fordern die Höchstleistung der Fahrzeuge und eine besonders umsichtige Fahrweise ihrer Fahrer. Noch bevor der Winter einbricht, sollte jedes Fahrzeug winterfest gemacht werden. Die wichtigsten Handgriffe können Autofahrer ganz einfach selbst erledigen.

KFZ-Versicherung : So machen Sie Ihr Auto winterfest
Wie man ein Auto winterfest macht? Foto: Colourbox

Oktober - für Autofahrer der Start in die Wintersaison & Winterreifenpflicht

Autofahren im Winter fordert nicht nur den Fahrer, sondern auch sein Fahrzeug. Laut Angabe des ADAC ist die Anzahl der liegenbleibenden Autos im Dezember rund 50 Prozent höher als in anderen Monaten. Grund dafür sind unteranderem schwache Batterien oder defekte Generatoren. Wer sein Fahrzeug sicher durch den Winter bringen möchte, sollte es frühzeitig winterfest machen. Die richtigen Vorkehrungen schützen Sie nicht nur vor Unfällen, sondern auch vor Ärger mit Ihrer Kfz-Haftpflichtversicherung.

Sollte man gegen § 2 Abs. 3a der Straßenverkehrsordnung verstoßen, muss man aktuell mit einem Bußgeld in Höhe von 40 Euro und 1 Punkt im Verkehrszentralregister rechnen. Bei einer Behinderung des Verkehrs infolge falscher Bereifung bei winterlichen Wetterverhältnissen erhöht sich das Bußgeld auf 80 Euro und 1 Punkt.

Kommt es wegen einer Benutzung von Sommerreifen bei winterlichen Verhältnissen zu einem Unfall, kann dies zu einer erheblichen Leistungskürzung der Kaskoversicherung wegen grober Fahrlässigkeit (§ 81 VVG) führen. KFZ-Versicherungen mit gutem Preis-/Leistungsverhältnis finden Sie auf wn.de.

Wie kann man sein Auto nun auf den Winter vorbereiten?

1. Winterreifen aufziehen

Wer bei winterlichen Straßenverhältnissen mit seinem Auto fahren möchte, kommt um das Aufziehen von Winterreifen aufgrund der Winterreifenpflicht in Deutschland nicht herum. Winterreifen bieten dem Wagen nicht nur mehr Grip, sondern auch einen kürzeren Bremsweg und damit mehr Sicherheit auf der Straße. Um zu prüfen, ob die Winterreifen aus dem Vorjahr noch über die vorgeschriebene Profiltiefe von 1,6 mm verfügen, kann eine einfache Zwei-Euro-Münze zur Hand genommen werden. Versinkt der vier Millimeter lange silbrige Rand in der Profilrille, können die Reifen in der Regel ohne Bedenken genutzt werden.

2. Batterie überprüfen

Um den Motor auch bei Wind und Wetter starten zu können, sollte die Batterie stets gut gewartet sein. Es sollte dabei darauf geachtet werden, dass die sechs Kammern korrekt befüllt sind und auch der Akku über ausreichende Spannung verfügt. Andernfalls kann es passieren, dass der Motor in kalten Winternächten plötzlich nicht mehr anspringt.

3. Frostschutzmittel einfüllen

Viel Regen und Schnee fordern die Funktion der Scheibenwischer nahezu ununterbrochen heraus. Nur mit ausreichendem Frostschutzmittel kann gewährleistet werden, dass die Waschanlage zuverlässig funktioniert. Auch das Motorkühlwasser ist mit ausreichend Frostschutzmittel zu versehen, um zu verhindern, dass das Wasser gefriert und durch die ausdehnende Dichte größere Schäden am Motor anrichtet.

4. Türschlösser schützen

Die kleinsten Wassertropfen können über Nacht bei eisigen Temperaturen im Autoschloss gefrieren. Die Folge: Autofahrern bleibt ihr Fahrzeug am nächsten Morgen verschlossen. Um dies zu verhindern, hilft Öl oder Graphit, um die Türschlösser geschmeidig zu halten. Im Ernstfall kann auch ein Enteisungsspray helfen. Dieses sollte jedoch möglichst nicht im Wagen aufbewahrt werden.

5. Scheinwerfer überprüfen

Sehen und gesehen werden - im Winter ein nahezu überlebenswichtiges Motto für Autofahrer. Denn wer ohne einwandfreie Beleuchtung unterwegs ist, kann schnell sich selbst und auch andere gefährden. Gerade bei winterlichem Schmuddelwetter sollte eine gründliche Reinigung der Scheinwerfer regelmäßig vorgenommen werden. Denken Sie auch daran die Bremslichter des Autos zu kontrollieren!

6. Zubehör checken

Ein unvollständiger Verbandskasten nützt niemandem. Bevor Sie mit Ihrem Fahrzeug fahren, sollten Sie deshalb unbedingt einen Blick auf den Verbandskasten werfen. Griffbereit im Wagen deponiert, kann dieser Leben retten. Auch Warnweste und Pannendreieck gehören zum obligatorischen Repertoire eines jeden Autos. Wer seinen Wagen auf der Fahrbahn verlässt, sollte die Warnweste unbedingt bereits im Fahrzeug anlegen, um von anderen Verkehrsteilnehmern besser gesehen zu werden. Nützlich ist auch immer ein funktionierender Eiskratzer sowie eine Decke auf längeren Fahrten, für den Fall, dass man doch mal liegen bleibt oder im Stau steht.

7. ...und wenn es doch mal kracht?

Auch die besten Vorkehrungen bieten Autofahrern keinen hundert prozentigen Schutz vor wetterbedingten Unfällen. Kommt es doch einmal zu einem Unfall, sollten Sie sich auf Ihre Kfz-Versicherung verlassen können. Welche KFZ-Versicherer Ihnen eine Autoversicherung auch im Winter mit günstigem Preis-/Leistungsverhältnis  bietet, erfahren Sie schnell und einfach durch den Online-Vergleich auf wn.de. Oft können durch eine KFZ-Versicherungswechsel mehrere hundert Euro im Jahr gespart werden.

 

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