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Strompreise
Blackout des Stromnetzes - Wie sicher ist unsere Stromversorgung?

Im Winter 2013 wird das Stromnetz seiner wohl härtesten Prüfung unterzogen. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz warnt vor einem Blackout des Stromnetzes. Grund dafür seien zum einen Wetterveränderungen sowie schlechte Infrastruktur. Eine uneingeschränkte Entwarnung, dass das Stromnetz im Winter nicht kurzzeitig zusammenbrechen wird, kann auch Jochen Homann, Chef der Bundeswerknetzagentur, nicht geben.

Strompreise : Blackout des Stromnetzes - Wie sicher ist unsere Stromversorgung?
Blackout des Stromnetzes Foto: Colourbox

Energiewende fordert das Stromnetz heraus

Je näher die dunkle Jahreszeit rückt, desto mehr stellt die Energiewende das deutsche Stromnetz vor eine harte Prüfung. Derzeit ist das Thema Energiewende wieder in aller Munde, doch nicht immer positiv. Steigende Strompreise , die Erhöhung der EEG- Umlage und der fehlende Anschluss der Hochsee Windparks an das Stromnetz, dies alles macht der Bundesnetzagentur große Sorgen. Denn auch im Winter soll eine durchgehend funktionierende Energieversorgung in Deutschland gewährleistet werden. Immer öfter müssen dazu jedoch die Stromnetzbetreiber eingreifen, um die Stromversorgung aufrecht zu erhalten.

In kritischen Situationen muss auf Kaltreserven zurückgegriffen werden

Bereits in diesem Jahr gab es einige kritische Situation, vor allem im vergangenen Winter. Allerdings nicht, weil zu wenig Strom produziert werden konnte, sondern zu viel. Aufgrund von enorm starken Windfronten konnten die Windräder eine hohe Menge an Strom erzeugen. Wenn jedoch an einigen Stellen derart massiv Wind in das Stromnetzt eingespeist wird, muss das Netz an anderer Stelle gestärkt werden, um diese Energiezufuhr auszugleichen.  Denn auch eine Überkapazität an einigen Stellen in Deutschland hilft nicht, die Stromversorgung zu jedem Zeitpunkt und in jeder Region sicherzustellen, so Homann

Um auch in solchen Situationen eine sichere Stromversorgung garantieren zu können, muss auf das zurückgegriffen werden, was verfügbar ist. Diese Sicherheitsmaßnahme wird durch die Anzapfung von Kaltreserven vorgenommen. Die Reserven bestehen aus älteren Kohle-, Gas- und Ölkraftwerken in Deutschland und in Österreich. Auch wenn diese eigentlich außer Betrieb genommen wurden, können sie in Notsituationen erneut angefahren werden.  Doch sind diese Kaltreserven keine Freude für das Klima und damit für die Energiewende. Alte Kraftwerke wie in Österreich arbeiten oftmals wenig effizient und mit hohem Kohlendioxid-Ausschuss.

Sorge der Verbraucher um funktionierende Stromversorgung

Auch wenn deutsche Verbraucher ein solches Eingreifen der Netzbetreiber zu Hause nicht bemerken, so ist die Sorge um die Zuverlässigkeit der Stromversorgung ohne Kernenergie bei 15,2 Prozent der deutschen Bürger ab 16 Jahren sehr hoch, rund 42,1 Prozent machen sich laut eigenen Angaben „einige Sorgen“ um die Stromversorgung in Deutschland, was eine Umfrage der TNS Intratest Sozialforschung 2011 herausstellte. Was dringend benötigt wird, ist der Ausbau des Stromnetzes. Dieser verläuft jedoch weiterhin nur schleppend. Damit Verbraucher durch Ihre Stromrechnung nicht jegliche Kosten für den Ausbau von Ökostromanlagen und Netzausbauten tragen, rät Homann zum Anbieterwechsel : „ Wenn viele Stromkunden den Anbieter wechseln, erhöht das den Wettbewerb und den Druck auf den Strompreis “. Ein Wechsel gestaltet sich zudem einfach und schnell.

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