Sonderveröffentlichung

REMIS ist größter Arbeitgeber in Epe
„REflexion Mit ISolation“

Eine Produktidee wurde zum Namen: REMIS. Er steht für die Abkürzung aus „REflexion Mit ISolation“. Seit vier Jahrzehnten ein Firmenname, der in der Branche einen hervorragenden Ruf besitzt.

Donnerstag, 29.11.2018, 16:36 Uhr aktualisiert: 29.11.2018, 16:52 Uhr
REMIS ist größter Arbeitgeber in Epe: „REflexion Mit ISolation“
Ralf Toschek, Ulrich Toschek und Karin Schick sind die Geschäftsführer der Firma REMIS. Foto: REMIS

Firmengründer Paul Isfort stammte aus Heek. Der Ingenieur für Kälte- und Klimatechnik setzte von Anfang an auf zwei Standorte. Während in Köln die Verwaltung angesiedelt wurde, fand ab 1976 die Produktion in Epe zunächst in einer Garage und seit dem Jahr 1978 im Gewerbegebiet Füchtenfeld am heutigen Standort anfangs in einem kleinen Gebäude statt. Dazu wurde ein kleiner Verwaltungsbereich aufgebaut. In Epe wurden in den Jahren 2003 und 2007 die Produktionskapazitäten deutlich erweitert und unterstützen den Wachstumskurs des Unternehmens.

Bis heute gilt für REMIS ausschließlich das Herstellungsversprechen „Made in Germany“ – und das, obwohl die Produkte längst international gefragt sind und sich heute Vertriebsstandorte nicht nur in ganz Europa, sondern auch in Nord- und Südamerika, Asien und sogar in Australien befinden. Die Führung des Unternehmens wurde 2012 in die Hände der nachfolgenden Generation des Firmengründers, Ralf Toschek, Ulrich Toschek und Karin Schick gelegt. Paul Isfort stand ihnen zunächst weiter beratend zur Seite und wechselte in den Beirat, bevor er im Sommer dieses Jahres verstarb.

Erfolg beruht auf zwei Säulen - Komponenten für Reisemobile und Caravans / Glasabdeckungen für Kühlmöbel

REMIS-Produkte sorgen dafür, dass das Leben mit ihnen besser wird – sei es in Reisemobilen, um klimafreundlicher zu reisen oder um im Supermarkt deutlich Energie zu sparen. Der gemeinsame Nenner für den Alltag ist eine passive Energieeinsparung.

In den 70ern war REMIS Pionier für umweltschonendes und klimafreundliches Reisen. Zuvor gab es nur Gardinchen in den Caravans, keine Klimaanlagen, es war heiß in den Wohnmobilen – da stellten die innovativen Verdunklungssysteme einen deutlichen Komfortgewinn dar. Seit mehr als vier Jahrzehnten werden in Epe Komponenten für Reisemobile und Caravans gefertigt. Und damit eines der schönsten Hobbys der Menschen überhaupt veredelt: das Reisen. Dafür sind in der weltweiten REMIS-Gruppe 700 Menschen tätig, davon alleine etwa 500 in Epe.

Ein wichtiges Produkt „Made in Epe“ sind Frontverdunkelungen für Wohnmobile, die es sowohl mit Sicht-, Wärme- wie auch mit Kälteisolation für unterschiedliche Fahrzeugtypen in verschiedenen Varianten gibt. Nicht minder gefragt bei reiselustigen Kunden ist der Insekten- und Regenschutz für Türen bei den komfortablem mobilen Heimen sowie Sonnen- und Insektenschutz für Fenster in den Fahrzeugen. Abgerundet wird das Angebot im Wachstumssegment Automotive durch Dachhauben in verschiedenen Bauformen, die für mehr Luft und Licht in den rollenden Urlaubsstätten sorgen sowie flexible Raumtrenner für eine individuelle Raumeinteilung. REMIS ist aber auch Spezialist für Glasabdeckungen für Kühlmöbel, wie sie sich heute in nahezu jedem Supermarkt befinden. Sie helfen aktiv, den Energieverbrauch bis zu 77 Prozent zu verringern. Da speziell entwickeltes Glas zum Einsatz kommt, wird eine Kondensation auf der Außenscheibe ebenso verhindert wie Vergilbung. Nicht zuletzt die hohe Kratzfestigkeit sorgt dafür, dass dauerhaft Waren in Märkten attraktiv und umweltfreundlich präsentiert werden können.

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Die von REMIS hergestellten Isoliertüren und Glasabdeckungen für Kühlmöbel leisten einen wertvollen Beitrag zur Energieeinsparung. Foto: REMIS

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Zu den Komponenten, die Remis für Wohnwagen und -mobile herstellt, gehören beispielsweise Frontverdunkelungssysteme und Dachhauben. Foto: REMIS

Soziales Engagement - Unterstützung für Krankenstation in Gambia

Soziales Engagement wurde von REMIS-Gründer Paul Isfort und seiner Frau Margarete groß geschrieben. Seit 15 Jahren bringt sich die Unternehmerfamilie im westafrikanischen Gambia aktiv ein.

In Zusammenarbeit mit dem Institut für solare Energieversorgung (ISET) an der Universität Kassel finanzierte die Firma REMIS ein Projekt zur Versorgung des Kinder-Bettenhauses in Darsilami – das REMIS Health Center – und bringt dabei technisches wie personelles Know-how ein. Zudem wurden seit dem Jahr 2003 auch Spenden für angeschlossene Projekte eingeworben. Ziel des Projektes ist, den Unterhalt für die Krankenstation auf lange Zeit sicherzustellen. Mit den gespendeten Geldern können nicht nur die Krankenschwestern, Pfleger und die Klinikleitung bezahlt werden. Auch werden davon erforderliche Medikamente bezahlt und andere erforderliche Anschaffungen finanziert. Praktikanten, die vor Ort die Arbeit unterstützen, kehren begeistert in die Heimat zurück.

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Im Sinne von Paul und Margarete Isfort (v.l.) betreibt REMIS das Engagement in Gambia. Foto: REMIS

Mehr Information zur REMIS GmbH finden Sie hier.

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