Entlassfeier am Gymnasium St. Mauritz Münster
Abiturientia verlässt die „Zauberschule“

Münster -

Das Gymnasium St. Mauritz – eine Zauberschule? Die Abiturientia stellte bei ihrer Entlassfeier allerhand Bezüge zu Harry Potters „Hogwarts“ her.

Montag, 23.06.2014, 07:06 Uhr

Besondere Auszeichnungen für einige Abiturienten des Mauritz-Gymnasiums gab es von Institutionen wie der Deutschen Physikalischen Gesellschaft, der Deutschen Mathematiker-Vereinigung und vom Pädagogischen Institut der Evangelischen Kirche von Westfalen.
Besondere Auszeichnungen für einige Abiturienten des Mauritz-Gymnasiums gab es von Institutionen wie der Deutschen Physikalischen Gesellschaft, der Deutschen Mathematiker-Vereinigung und vom Pädagogischen Institut der Evangelischen Kirche von Westfalen. Foto: anh

Ein Jahr nach dem Doppeljahrgang hatte das Gymnasium seine Eingangshalle für die Feier gewählt – die dann für 94 Absolventen und ihren Anhang doch etwas knapp geriet. Gut, dass das Programm kurzweilig war. Das Junge Orchester Mauritz bot „ Viva la Vida“ von Coldplay , dazu „River Flows in You“ und „Sailing“, Mathias Krack spielte am Klavier Bach, Sara Pieper und Tim Wilke sprachen für die Schülervertretung, Lioba Villis für die Eltern.

Die Eltern hätten die Erziehungsgemeinschaft von Schule und Eltern ernst genommen, so Villis. „Eine weitere wichtige Hürde“ hätten die Schüler genommen, „nicht mehr aber auch nicht weniger“. „Machen Sie die Welt durch Ihr Denken und Tun ein wenig besser!“ Sie sollten etwa tun, „wovon Sie begeistert sind – denn dann wird es automatisch gut.“

Lana Lüssing und Jonathan Schulze Buschhoff sprachen entspannt und mit Humor für die Abiturientia. Er erinnerte an „erfolgreiches Durchmogeln“, „hormongesteuerte Verhaltensweisen“, Reifung und einen „auf mysteriöse Weise ausgelösten Feueralarm“. Die Welt sei jetzt nicht mehr im 45-Minuten-Rhythmus getaktet, so Lüssing. „Unsere Entscheidungen werden zeigen, wer wir wirklich sind“. Dank gab es an die Eltern „für 1000 Pausenbrote“ und „alles, was noch folgen wird“.

Schulleiterin Anke Wilkens zog es vor, aus dem Leben Nelson Mandels Anregungen zu destillieren. Sich nicht ausruhen, sondern engagieren in der Gesellschaft, Wertschätzung auch zu leben für jene, „die es nicht so gut getroffen haben.“ Das Gedicht „Invictus“  von William Ernest Henley, Mandelas Lektüre in langen Haftjahren, lag jedem Zeugnis bei. 

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