Ostbevern: Abschluss an der Loburg
Das Schloss der High Society

Ostbevern -

„Die High Society verlässt das Schloss“. Unter diesem Motto starteten die Abiturienten in einen neuen Lebensabschnitt. Natürlich ließen es sich Schulleitung, Kollegium und Eltern nicht nehmen, auf diese von den Schülerinnen und Schülern ausgesuchte Devise einzugehen, wie bei den Grußworten bei der Entlassungsfeier deutlich wurde.

Sonntag, 14.06.2015, 13:06 Uhr

Hielten die Rede stellvertretend für ihre Mitschüler: Franziska Mußmann und Adrian Lison.
Hielten die Rede stellvertretend für ihre Mitschüler: Franziska Mußmann und Adrian Lison. Foto: Reinker

„Die High Society verlässt das Schloss“. Unter diesem Motto starteten die Abiturienten in einen neuen Lebensabschnitt . Natürlich ließen es sich Schulleitung , Kollegium und Eltern nicht nehmen, auf diese von den Schülerinnen und Schülern ausgesuchte Devise einzugehen, wie bei den Grußworten bei der Entlassungsfeier deutlich wurde. Die Zeugnisausgabe am Samstag war der Höhepunkt der gesamten Schullaufbahn.

Als Aufbruch in das Ungewisse und als Möglichkeit, die Träume zu leben, sah Diakon Wolfgang Rensinghoff den Schulabschluss. Dies präzisierte er in dem Gottesdienst gemeinsam mit Pfarrer Michael Mombauer. Der Wendepunkt des Lebens bringe es mit sich, Dinge loslassen zu müssen und Träume zuzulassen. Rensinghoff forderte Schülerinnen und Schüler, aber auch die Eltern auf, dem eigenen neuen Weg zu folgen.

„Mit Höhen und Tiefen, aber letztlich mit Erfolg bestanden“, sprach Schulleiter Michael Bertels die Abiturienten nach der Eröffnung durch die Loburger Big Band an. Dies hätten sie nicht nur den eigenen Leistungen, sondern auch der Begleitung durch die Eltern zu verdanken.

Birgit Starke richtete sich im Namen des Kollegiums an die Anwesenden. Sie zeigte auf, das man das Motto High Society auch anders interpretieren könne. Doch das Abitur „wurde weder von den Eltern in die Wiege gelegt noch von den Lehrern geschenkt“. Dementsprechend müsse man mit dem eigenen Verdienst den Aufstieg in die High Society erlangen.

„Es öffnen sich nun alle Türen“, kündigte Peter Börsch im Namen der Eltern an. Die Reise beginne immer mit dem Abitur. „Auf der Loburg habt Ihr viel für Eure Persönlichkeit mitbekommen.“ Anhand einer kleinen Darstellung machte er deutlich, welche Bestandteile im Leben wichtig sind.

Das Schloss als Mittelpunkt der High Society rückten Franziska Mußmann und Adrian Lison als Vertreter der Abiturientia in den Fokus ihrer Ansprache. Das Schloss sei wie bei Harry Potter, nur „ohne Zauberei, aber mit Minigolf und Schwimmbad“, amüsierte Lison die Zuhörer. „Es war nicht immer leicht, sich von der einmaligen Architektur nicht ablenken zu lassen“, meinte Franziska Mußmann. „Das Schloss bleibt und wir gehen“, so die Abiturientin. „In jedem von uns steckt ein Stück Loburg“, war eines der Schlussworte der jungen Erwachsenen.

Willkommen hieß Benedikt Giglio die Schülerinnen und Schüler im Loburger Ehemaligenverein. „Das Loburger Schloss ist das was uns verbindet.“

Im Anschluss konnten die Abiturienten die Ehrungen und Zeugnisse von Schulleiter Michael Bertels entgegen nehmen. Am Abend durfte ausgiebig gefeiert werden. Im Festzelt auf der Sportanlage wurden ehrende Worte gesprochen, kleine Aktionen gestartet – und ausgiebig getanzt.

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