Sonderveröffentlichung

Nachwuchs gesucht
Zukunftsbranche für sichere Jobs

In der nordrhein-westfälischen Bahnbranche arbeiten rund 90.000 Mitarbeiter, etwa 5.600 davon sind im Schienenpersonennahverkehr (SPNV) beschäftigt. Wer seine berufliche Zukunft ebenfalls auf der Schiene sieht, hat gute Chancen. Denn der Bedarf an Fachkräften ist hoch.

Dienstag, 14.11.2017, 15:11 Uhr

Nachwuchs gesucht: Zukunftsbranche für sichere Jobs
Foto: wir-machen-das.nrw

Triebfahrzeugführer, Kundenberater, Wagenmeister – über 500 verschiedene Berufsbilder zeigen die Vielfalt der Bahnbranche. Dabei reicht die Bandbreite der Einsatzmöglichkeiten vom Verkehr über die Werkstätten bis hin zum Service. Trotz des guten Angebots haben die Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVU) momentan mit einem Fachkräftemangel zu kämpfen, der unter anderem durch die hohe Altersstruktur der Belegschaft und das damit verbundene Ausscheiden älterer Mitarbeiter hervorgerufen wird. Nicht zuletzt entstehen durch den Wandel der Branche sowie durch digitale Entwicklungen neue Arbeitsfelder, die besetzt werden müssen. Doch der Nachwuchs dafür fehlt.

Wettbewerb um gutes Personal

Dr. Rolf Erfurt , Vorsitzender der Geschäftsführung der NordWestBahn , fasst die Schwierigkeiten zusammen: „Wir, also die Eisenbahnverkehrsunternehmen, stehen alle im Wettbewerb um gutes Personal. Das ist gerade ein ganz großer Bereich, in dem Mangel herrscht.“ Auch die eurobahn hat das Problem erkannt. „Wir brauchen Nachwuchs und deshalb ist es ganz wichtig, diese Branche gemeinsam attraktiv zu gestalten“, meint Magali Euverte , Vorsitzende Geschäftsführerin von Keolis Deutschland. Mit der „Agenda Bahnen NRW“ soll sich die Zusammenarbeit künftig unter anderem in diesem Punkt verbessern.

Im Sinne der Mitarbeiter

Bereits heute kooperieren die Betreiber im Sinne der Mitarbeiter, etwa wenn es um unternehmensunabhängige Jobsicherheit geht. Euverte erklärt, was sich dahinter verbirgt: „Bei Streckenübergaben ist es uns wichtig, den Mitarbeitern die Möglichkeit einzuräumen, weiterhin auf ihren bisherigen Stammstrecken in der Nähe ihrer Wohnorte zu fahren. Aktuell setzen wir das im Teutoburger Wald-Netz um.“ Dort steht im Dezember ein Betreiberwechsel an. In diesem Zusammenhang übernimmt die eurobahn den Großteil der bisherigen WestfalenBahn-Mitarbeiter. „Es ist wichtig, dass die Mitarbeiter die Bahn als Zukunftsbranche für sichere Jobs sehen“, betont Euverte.

Einstieg in den Beruf

Erfurt hat dafür einen weiteren Vorschlag: „Ich kann mir gut vorstellen, dass wir auch gemeinsam tätig werden können, was das Thema Aus- und Weiterbildung von Personal angeht.“ Wer den Einstieg in die Branche wagen will, hat verschiedene Möglichkeiten: Neben dem typischen Weg über eine Ausbildung ist besonders im kaufmännischen und technischen Bereich ein duales Studium möglich. Quereinsteiger mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung und Erfahrungen etwa in der Kundenbetreuung oder im gewerblich-technischen Bereich finden durch eine Umschulung in den Beruf. Weitere Infos sowie offene Stellen halten die Websites der EVU in NRW bereit.

Einer der beliebtesten Ausbildungsberufe im Schienenpersonennahverkehr ist der des Triebfahrzeugführers, auch Lokführer genannt. Einblicke in den beruflichen Alltag eines Lokführers sowie einer Teilzeitlokführerin finden sich auf www.wir-machen-das.nrw .

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