Sonderveröffentlichung

„Nicht immer gleich zum Arzt rennen“
Teil1: Der Knieschmerz

Ein ganz normaler Sonntags-Spaziergang oder der wöchentliche Sport - und das Knie tut am nächsten Tag weh! Obwohl eigentlich nichts Besonderes war. Und verletzt haben Sie sich auch nicht, glauben sie.

„Nicht immer gleich zum Arzt rennen“: Teil1: Der Knieschmerz
Foto: Dr. Damaris Essing

Ein Knie kann selbst durch minimale Veränderungen, die man zuerst kaum spürt, überlasten. Dann wird es etwas dick und fühlt sich auch wärmer an als sonst. Ein bewährtes Hausmittel gegen ein schmerzhaftes, überlastetes Knie ist der Quark-Wickel.

So geht´s: Sie kaufen eine 250-Gramm-Packung Quark im Supermarkt. Zuhause legen sie ein Blatt Küchenrolle auf einen Tisch und schmieren den Quark darauf. Ein zweites Blatt Küchenrolle obendrauf. Dann drücken Sie den Quark zwischen dem Küchenpapier platt, zwei bis drei Zentimeter dick - fertig!

Ihren Quark-Wickel können Sie nun auf ihr schmerzendes Knie legen und „maßgeschneidert“ festdrücken.

Achtung! Legen Sie immer ein Handtuch unter ihr Knie, sonst gibt es eine Sauerei. Denn der Quarkwickel verliert Wasser; Molke tropft heraus.

Lassen Sie den Quark etwa 10-15 Minuten auf dem Knie, bevor Sie den Wickel wegwerfen. Wichtig ist es, dass der Quark nicht länger auf dem Knie bleibt, denn wenn die Molke ausgetreten ist, wird die Masse warm und hat dann einen gegenteiligen Effekt. Also meinen Sie es nicht zu gut - lassen sie den Wickel  n i c h t  länger einwirken, und schon gar nicht über Nacht!

Sie können mehrmals täglich einen Quark-Wickel machen. Der Schmerz vergeht dann meist. Bleibt er jedoch über drei Tage in der gleichen Intensität erhalten, sollten Sie ihr Knie von einem Kollegen anschauen lassen.

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