Politik selbst gestalten - der Wahlsager hilft dabei
Leser fragen die Politiker

Münsterland -

Welche Frage würden Sie gern an ihre kommunalen Politiker richten? Im Online-Wahlsager unserer Zeitung, bei dem man feststellen kann, wie das Meinungsbild der Parteien mit dem eigenen übereinstimmt, ist die Phase 1 abgeschlossen. Über 800 Fragen wurden von unseren Lesern eingereicht.

Dienstag, 21.01.2014, 08:00 Uhr
Nicht nur klagen, sondern fragen: Erstmals bietet der Wahlsager dieser Zeitung die Möglichkeit, konkrete Anlieger über die „Kirchturmspolitik“ Ihrer Gemeinde an die Politik zu stellen und die Ergebnisse online zu verfolgen.
Nicht nur klagen, sondern fragen: Erstmals bietet der Wahlsager dieser Zeitung die Möglichkeit, konkrete Anlieger über die „Kirchturmspolitik“ Ihrer Gemeinde an die Politik zu stellen und die Ergebnisse online zu verfolgen. Foto: Lisa Stetzkamp

Wer wählt, soll auch Fragen an die Politik stellen dürfen. Im Kommunalwahljahr 2014 werden die Westfälischen Nachrichten erstmals die Wähler zu Wort kommen lassen. Beim Online-Projekt „Wahlsager 2014“ werden Wählerfragen von Politikern beantwortet. Danach kann man online nachprüfen, welche Partei am ehesten mit der eigenen Meinung übereinstimmt. Am Wahlsager-Projekt nehmen über 20 Gemeinden aus dem Münsterland teil.

Schon bei der vergangenen Bundestagswahl hat unsere Online-Redaktion mit einem „Wahlsager“ gute Erfahrungen gemacht. Spannend ist es nun, diese Möglichkeit auf lokaler Ebene zu bieten. Nach der Sammlung Ihrer Fragen wird die Lokalredaktion die Eingänge sichten und redaktionell bearbeiten. Denn die Fragen sollten klar mit Ja oder Nein zu beantworten sein.

Und sie sollten nicht zu jener Gattung gehören, die man gar nicht beantworten kann, weil sie rhetorisch gestellt werden. Fairness gilt auch in der Politik.

Im Anschluss haben die Parteien, die in Ihren Kommunen zur Wahl stehen, die Möglichkeit, den Fragebogen online zu beantworten.

Einen Monat vor der Wahl können unsere Online-Nutzer denselben Fragebogen beantworten und dabei interaktiv sehen, wie nah oder weit entfernt sie von den Antworten der Politiker sind.

Begleitet wird das Projekt von einem Masterkurs des Instituts für Politikwissenschaften der Uni Münster. Es wird daher die Möglichkeit geben, die eigenen Ergebnisse mit den jungen Wissenschaftlern zu „teilen“.

Um Missbrauch zu begegnen, bitten wir Sie, neben Ihrer Frage ihre Email-Adresse mitzuteilen. Diese bleibt aber anonym und ist nur der Redaktion bekannt.

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