Sonderveröffentlichung

NRW hält zusammen: Starker Zulauf zu DRK-Blutspendeterminen
Ruhig Blut

Eine Blutspende kann Leben retten. Auch in Zeiten von Corona. Das wissen die Menschen in Nordrhein-Westfalen und lassen sich nicht beirren. Der DRK-Blutspendedienst West berichtet von einem ungebrochen großen Zulauf zu seinen Spendeterminen.

NRW hält zusammen: Starker Zulauf zu DRK-Blutspendeterminen: Ruhig Blut
Zur Blutspende kann man auch in diesen Zeiten ohne Bedenken gehen. Erhöhte Hygiene- und Sicherheitsstandards sind für das DRK selbstverständlich. Foto: Deutsches Rotes Kreuz

Die Jahresstatistik des Roten Kreuzes für 2019 spricht eine deutliche Sprache: Gemeinwohl und Solidarität liegen den Menschen in NRW am Herzen. Das belegen die genau 621.257 Blutspender, die sich im vergangenen Jahr landesweit und unentgeltlich bei über 7.000 Terminen als Lebensretter betätigten. Ob im Zuge einer Krebstherapie, als Transfusion bei schweren Operationen oder nach einem Unfall – die aus den Blutspenden gewonnenen Produkte sind unverzichtbar für die Patientenversorgung. Das ist auch zu Zeiten der Corona-Pandemie nicht anders, berichtet Claudia Müller vom Zentrum für Transfusionsmedizin Münster. Weitere Zentren befinden sich in Hagen und Breitscheid. Hier werden die Blutspenden der Freiwilligen aufbereitet und gelagert, bis sie von den örtlichen Krankenhäusern abgerufen werden. Viele Blutprodukte lassen sich nur wenige Wochen aufbewahren – ein steter Fluss an neuen Spenden ist daher unerlässlich. „Für Nordrhein-Westfalen beträgt der tägliche Bedarf etwa 2.800 Blutspenden“, erklärt Claudia Müller.

Abstand wahren

Die Teams des Blutspendedienstes West sind daher unverändert im ganzen Land unterwegs. Wenn auch derzeit mit einigen Besonderheiten. So stehen die bekannten Spendenmobile bereits seit Anfang März still. Der Grund: Im Inneren der Fahrzeuge ist der Platz zu beschränkt, um den derzeit notwendigen Sicherheitsabstand von mindestens zwei Metern wahren zu können. Und auch die beliebten Spendetermine in Unternehmen werden vielfach gestrichen, seit ein Großteil der Belegschaften im Homeoffice arbeitet. Stattdessen konzentrieren sich die Rot-Kreuzler jetzt auf die bewährten, dezentralen Termine in Schulen, Gemeindezentren und mehr. Zusammenhalten und Abstand wahren – dieses Credo gilt auch hier. „Wir legen großen Wert auf Räumlichkeiten, die entsprechende Abstände zwischen den Spenderbetten gewährleisten. Teils haben wir daher die Standorte gewechselt und sind zum Beispiel auf Turnhallen ausgewichen“, erklärt Claudia Müller weiter.

Sicherheit

Bei allen Terminen sind erhöhte Hygiene- und Sicherheitsstandards selbstverständlich. Dazu hat der DRK Blutspendedienst ein ganzes Maßnahmenbündel beschlossen. Die Teams schützen sich mit Gesichtsschilden, Atemmasken und Plexiglasscheiben. Auch im Wartebereich wird auf ausreichend Abstand geachtet.

Das Mitbringen weiterer Personen, etwa von Kindern, ist derzeit nicht möglich. Und auf eine weitere Tradition müssen die Blutspender ebenfalls verzichten: Die liebevoll vorbereiteten Buffets für die Stärkung danach werden bis auf Weiteres durch Lunchpakete zum Mitnehmen ersetzt.

Ehrenamt

Festangestellte und ehrenamtliche Helfer arbeiten harmonisch miteinander. Den 1.030 festangestellten Mitarbeitern stehen bei den Terminen jeweils gut zehn Freiwillige zur Seite. Die Ehrenamtler investieren viele Stunden ihrer Freizeit, damit die Spendentermine überhaupt möglich sind – von der Vorbereitung und Organisation über die Werbung vor Ort bis zum Einkauf und dem Brötchenschmieren für das Lunchpaket. Bevor der kleine Pieks gesetzt wird, um an das Blut zu gelangen, messen die Helfer bei jedem Spender zunächst die Körpertemperatur. Wer in den vergangenen vier Wochen im Ausland war, wird aktuell grundsätzlich nicht zur Spende zugelassen. Und auch alle Personen mit Erkältungssymptomen (selbst wenn sie nur leicht sein sollten), mit Husten oder Fieber sollten selbstverständlich zu Hause bleiben. Wichtig zu wissen: Das Blutspenden ist nicht mit einem Test auf das Corona- Virus verbunden – auch wenn viele Laien das glauben. Schon aufgrund der großen Personenzahl ist ein Test auf Covid-19 im Vorfeld der Spende nicht möglich. Und eine medizinische Notwendigkeit besteht ohnehin nicht. Bislang gibt es keine dokumentierte Übertragung des SARS-CoV-2-Virus per Bluttransfusion.

Erstspender willkommen

Jeder Spender ist wichtig. Auch alle, die sich erstmals in ihrem Leben dazu entschließen. „Erstspender sind uns natürlich sehr willkommen. Viele entschließen sich gerade in der aktuellen Situation, mit einer Blutspende etwas für andere, kranke oder verletzte Menschen zu tun“, weiß Claudia Müller zu berichten. Es gibt nur wenige Voraussetzungen: Erstspender müssen volljährig, gesund und fit sein. Auch ältere Menschen sind gern gesehene Blutspender. Das letzte Wort hat stets der anwesende Arzt vor Ort. Hat Corona das Verhalten der Spender verändert? Ja – zum Positiven! Die Spendenbereitschaft ist hoch, die Termine sind derzeit sehr gut besucht. Die Versorgung der Patienten mit Blutprodukten ist somit aktuell sichergestellt, so Claudia Müller. „Wir sind stark beeindruckt und sehr dankbar für dieses Engagement der Bevölkerung – und wünschen uns, dass dies auch in den nächsten Wochen und Monaten so bleibt!“

Jetzt Blutspender werden

Einen Überblick über alle Termine und -orte in der eigenen Umgebung gibt es unter: www.blutspendedienstwest. de/blutspendetermine/

Weitere Informationen unter www.blutspendedienst-west.de/corona

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