Als möglicher Standort schon gemeldet
Ahlens Westfalenkaserne zweite Notunterkunft?

Ahlen -

Nur eine Frage der Zeit scheint die Unterbringung von Flüchtlingen in der Ahlener Westfalenkaserne zu sein.

Donnerstag, 17.09.2015, 17:09 Uhr

Demnächst Notunterkunft? Die Westfalenkaserne.
Demnächst Notunterkunft? Die Westfalenkaserne. Foto: Pastoor

„Die Kaserne ist uns als möglicher Standort für eine Notunterkunft gemeldet worden“, bestätigt Thomas Drewitz , Sprecher der Bezirksregierung Münster . Die hatte die Kreise aufgefordert, ihr geeignete Liegenschaften für jeweils 350 Flüchtlinge zu melden.

Derzeit seien Fachleute der Bezirksregierung ausgeschwärmt, um die vorgeschlagenen Objekte unter baulichen und feuerschutzrechtlichen Anforderungen zu prüfen.

Nach Auskunft von Stadtpressesprecher Frank Merschhaus kommen zwei Wohnblöcke in der Westfalenkaserne als Notunterkunft in Frage. Dabei handele es sich aber nicht um diejenigen, die bereits als abgängig eingestuft worden seien und abgerissen werden sollen. Die ins Auge gefassten Wohnblöcke ließen sich auch vom übrigen Kasernengelände abtrennen, bestätigt Merschhaus.

Es sie allerdings nur eine Notlösung, weil die Kaserne abgelegen und vom öffentlichen Nahverkehr auch weitgehend abgekoppelt sei.

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