Neue Internet-Seite
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Münster-Gievenbeck -

Frrgen zur Flüchtlingsthematik speziell in Gievenbeck? Eine neue Internetseite gibt die Antworten. Die „Flüchtlingshilfe Gievenbeck/Sentrup“ hat einen neues Online-Angebot geschaltet, das sich rund um das Thema Flüchtlinge befasst und lokale Fragen beantwortet.

Freitag, 25.09.2015, 00:09 Uhr

Sie freuen sich über die neue Internet-Präsenz (v.l.): Lars Stuhrbaum, Peter Hellbrügge-Dierks und Stephan Martin Stötzel.
Sie freuen sich über die neue Internet-Präsenz (v.l.): Lars Stuhrbaum, Peter Hellbrügge-Dierks und Stephan Martin Stötzel. Foto: kbö

Kaum ein Thema beschäftigt derzeit die Öffentlichkeit mehr, als die Flüchtlingsströme, die auch Münster erreichen. Doch wer sind diese Menschen, die auf der Flucht alles hinter sich gelassen haben? Wie kann man ihnen helfen, wo wird ehrenamtliches Engagement benötigt und wer sind dafür die jeweiligen Ansprechpartner vor Ort? Antworten auf diese und weitere Fragen gibt jetzt ein neuer Internet-Auftritt, den die „ Flüchtlingshilfe Gievenbeck / Sentrup “ initiiert hat und der ab sofort freigeschaltet ist.

Dort finden Interessierte umfangreiche Informationen zur Flüchtlingsarbeit in den beiden westlichen münsterischen Stadtteilen. Aber der Online-Auftritt bietet noch mehr: Er verweist auf verschiedene andere Internetseiten, die sich mit der Flüchtlingsthematik befassen. So gelangt der Internet-Surfer bei Bedarf auch auf die Seite der „GGUA“ (Gemeinnützige Gesellschaft zur Unterstützung Asylsuchender) oder zum Sozialamt der Stadt Münster.

Die „Flüchtlingshilfe Gievenbeck/Sentrup“ entstand Anfang dieses Jahres durch bürgerschaftliches Engagement. Zunächst leiteten die in der Flüchtlingsarbeit tätigen Sozialarbeiter diesen Kreis. „Die evangelische Lukas-Kirchengemeinde sowie die katholische Gemeinde Liebfrauen-Überwasser haben sich dann zusammengesetzt und entschieden, dass wir unsere Arbeit mit einbringen und das Ganze moderieren und koordinieren“, so Lars Stuhrbaum, Pastoralreferent in Liebfrauen-Überwasser.

Im Laufe der Monate haben sich innerhalb der Flüchtlingshilfe verschiedene Gruppen und Projekte gebildet. So gibt es beispielsweise die Aktion „FuN“, die wie berichtet für „Familie und Nachbarschaft“ steht. Verschiedene Kurse (ein Nähtreff, Fitness für Frauen oder Sprachkurse) gibt es ebenso wie die Hausaufgabenhilfe.

Bislang verwies ein kleiner „Button“ auf der Internet-Präsenz der Lukas-Gemeinde auf die Aktivitäten der Flüchtlingshilfe. „Schließlich haben wir beschlossen, einen eigenen Internet-Auftritt ins Leben zu rufen“, so Stephan Martin Stötzel, Pfarrer der Lukas-Gemeinde. „Die Flüchtlingshilfe war so weit gewachsen, dass wir eine eigene Identität im Internet für nötig erachteten“, ergänzt Stuhrbaum.

Glücklicherweise verfügten die Verantwortlichen mit Peter Hellbrügge-Dierks, Mitglied des Presbyteriums der Lukas-Gemeinde und zugleich Inhaber einer Werbeagentur, über einen Fachmann in Sachen Internet-Auftritt. Von der Idee bis hin zur Freischaltung dauerte es nur eine Woche. Stuhrbaum: „Daran sieht man, mit wie viel Power hier gearbeitet wird.“

Neben den zahlreichen Hinweisen und Informationen zu den örtlichen Aktivitäten und Angeboten finden sich auf der neuen Homepage auch Hinweise zu Spendenmöglichkeiten. Sich und ihre neue Internet-Präsenz stellt die Flüchtlingshilfe übrigens am Sonntag (27. September) während es ökumenischen Gemeindefestes vor. 

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