NRW-Landtagswahl 2017
„Digital-O-Mat“ bietet Entscheidungshilfe für Wähler

Münsterland/Düsseldorf -

Acht Klicks, die weiterhelfen können: Der „Digital-O-Mat“ verrät Wählern, mit welcher Partei sie bei netzpolitischen Themen auf einer Wellenlänge liegen. Ins Leben gerufen wurde dieser, weil digitale Sachverhalte zunehmend an Bedeutung im Alltag gewinnen. So funktioniert er.

Mittwoch, 03.05.2017, 16:46 Uhr aktualisiert: 03.05.2017, 19:13 Uhr
NRW-Landtagswahl 2017 : „Digital-O-Mat“ bietet Entscheidungshilfe für Wähler
Foto: -lisa-

Für noch unsichere Wahlberechtigte  - insbesondere auch vor der NRW-Landtagswahl (14. Mai) - könnte der „Digital-O-Mat“ eine Entscheidungshilfe und gute Ergänzung zum „Wahl-O-Mat“ der Bundeszentrale für politische Bildung sein. Gemeinsam initiiert haben diesen sieben nichtstaatliche Organisationen , die sich mit Netzthemen befassen und für digitale Freiheitsrechte eintreten, wie sie bekunden.

Im Frühjahr 2017 wurden sieben Parteien mit ihrem Fragebogen konfrontiert: SPD , CDU , FDP, Linke, Grüne, AfD und Piraten - als Parteien, die bereits im NRW-Landtag vertreten sind oder chancenreich für den Einzug in dieses Gremium gelten - wurden zu ihren Positionen zu digitalen Themen befragt.

„Digital-O-Mat“

Online-Test: Übereinstimmungs-Check mit dem „Digital-O-Mat“  

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„Ihnen haben wir eine vorab festgelegte Reihe von aus unserer Sicht wichtigen Fragen zu digitalen Themen gestellt. Wir haben jedoch nicht nur um Antworten gebeten, sondern auch um Belege für die in ihren Antworten enthaltenen Positionen“, berichten die Initiatoren. Hierbei stehen die netzpolitischen Standpunkte der Parteien zu den Themen Bildung, staatliches Hacking, „vorhersagende“ Polizeiarbeit, Software, Internetzugang, Open Data, staatliche Informationen und Museen im Mittelpunkt.

Inhaltliche Schnittmenge ermitteln

Die Politiker haben ihre Hausaufgaben erledigt, nun ist der Wahlberechtigte gefragt: Um die inhaltliche Schnittmenge der Parteien mit der eigenen Einstellung herausfinden zu können, müssen die Wähler beim „Digital-O-Mat“ zu den acht digitalen Themen selbst Stellung beziehen.

Drei Antwort-Optionen sind hierfür vorgesehen: Zustimmung, Ablehnung oder Enthaltung (neutrale Position). Hat der User seine Häkchen bei allen Fragen gesetzt, erfährt er im Anschluss per Ranking, inwieweit er mit welchen Parteien die häufigsten übereinstimmenden Standpunkte erzielt. In der Auswertung kann man zudem durch einen Klick auf die einzelnen Parteien deren Aussagen zu den jeweiligen Themen nachlesen.

Der „Digital-O-Mat“ ging Mitte April dieses Jahres online.

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