Die Macht der Bilder
G7-Foto sorgt im Internet für Aufsehen

La Malbaie - Ein Foto des Bundespresseamts von den Verhandlungen beim G7-Gipfel führender Wirtschaftsnationen in Kanada ist im Internet als ultimatives Symbolbild des Treffens gefeiert worden.

Montag, 11.06.2018, 11:20 Uhr

Die Macht der Bilder: G7-Foto sorgt im Internet für Aufsehen
Charlevoix, La Malbaie, Quebec, Kanada: Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) spricht mit US-Präsident Donald Trump während der Beratungen am Rande der offiziellen Tagesordnung. Emmanuel Macron (2.v.l), Präsident von Frankreich, Shinzo Abe (4.v.r), Ministerpräsident von Japan, und John Bolton, Nationaler Sicherheitsberater der USA, verfolgen das Gespräch. Foto: Jesco Denzel/Bundesregierung/dpa

Die deutsche Bundesregierung veröffentlichte das nun virale Foto von Fotograf Jesco Denzel am Samstag über den Twitter-Account des Regierungssprechers, Steffen Seibert. Auch auf dem offiziellen Instagram-Account der Bundeskanzlerin ist es zu sehen. Es sei bei „Beratungen am Rande der offiziellen Tagesordnung“ während des zweiten Gipfeltages am Samstag entstanden. Relativ schnell war klar: Unkommentiert bleibt es nicht.

G6+1?

Auf dem Bild ist US-Präsident Donald Trump zu sehen, der auf der rechten Ecke des Bildes mit bockigem Gesichtsausdruck und verschränkten Armen auf einem Stuhl sitzt. Neben ihm steht sein nationaler Sicherheitsberater John Bolton. Auf der linken Seite des Bildes sind Vertreter der anderen sechs G7-Staaten zu sehen. Sie alle stehen, unter anderem Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron, Japans Regierungschef Shinzo Abe, mit verschränkten Armen, und in der Mitte Bundeskanzlerin Angela Merkel, die Trump mit entschlossenem, aber auch leicht frustriertem Gesichtsausdruck anschaut.

Anderes Land - andere Perspektive

Interessant sind die verschiedenen Perspektiven der Szenerie. Bild 1 zeigt das öffentliche Pressebild der deutschen Bundesregierung, Bild 2: Frankreich, Bild 3: Italien, Bild 4: USA, Bild 5: Kanada und Bild 6: Japan.


Netzreaktionen zum G7-Foto

Auch schön ist diese Interpretation: "Das sieht aus wie eine Episode von Promi-Lehrling, wo Trump Angela Merkel feuert, weil ihr Strudel-Marketing-Plan durchgefallen ist."

Da bleibt nur noch eins: Einrahmen lassen

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