"Twitter-Gewitter"
Was die Feuerwehr so alles im Dienst erlebt

Berlin -

Viele Menschen denken beim Wort Feuerwehr zuerst an Flammen, Qualm, Verkehrsunfälle oder Gasaustritt. Die mit Abstand meisten Notrufe drehen sich jedoch um Rettungseinsätze. Hier eine kleine Auswahl, was die Wehren am Montag unter #112live twitterten:

Montag, 11.02.2019, 14:17 Uhr aktualisiert: 11.02.2019, 15:36 Uhr
"Twitter-Gewitter": Was die Feuerwehr so alles im Dienst erlebt
Feuerwehrmänner der Berufsfeuerwehr München twittern in der zentralen Leitstelle über ihre Einsätze. Foto: Sven Hoppe/dpa

In Essen ging es Montagmorgen gleich hektisch los: 25 Einsätze in zwei Stunden waren zu bewältigen: über hilfsbedürftige Menschen bis hin zu Menschen, für die jede Hilfe zu spät kam. Kreislaufkollaps, Sturz, bewusstlose Person: die Großstadtfeuerwehren konnten im Minutentakt von ihren Einsätzen berichten.

Der Brandgeruch im Krankenhaus entpuppte sich dabei in Düsseldorf zum Glück nur als Kurzschluss in der Kaffeemaschine. Aber die 250 000 Liter Wasser in der vollgelaufenen Tiefgarage mussten abgepumpt werden.

Am ersten bundesweiten «Twittergewitter» von Berufsfeuerwehren nahmen Brandbekämpfer aus mehr als 16 Städten in Nordrhein-Westfalen teil. Zwölf Stunden lang sollten unter «#112live» Berichte von Notfall-Einsätzen über den Kurznachrichtendienst abgesetzt werden - zwischen 8.00 bis 20.00 Uhr.

Zum zehnten europäischen Tag des Notrufs wurde auch darüber informiert, wann 112 gewählt werden sollte und wann nicht: Starke Bauchschmerzen und ein sperriges Zäpfchen seien ein Fall für den Bereitschaftsarzt, nicht für den Notruf und einen Rettungswageneinsatz. Unter den Hashtags #112live und der Städte-Adresse (etwa #Düsseldorf112) waren die Feuerwehren präsent.

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