Aktionstag am 21. März
Pure Lebensfreude in Videos zum Welt-Down-Syndrom-Tag

Seit 2006 ist der 21. März der "World Down Syndrome Day", um an diesem Tag weltweit durch Aktionen und Veranstaltungen verstärkte Aufmerksamkeit für das Thema Down-Syndrom zu erzielen. Auch auf musikalische Art: So sind hierfür auch zwei hörens- und sehenswerte Videos produziert worden.

Donnerstag, 21.03.2019, 14:29 Uhr aktualisiert: 21.03.2019, 14:57 Uhr
Aktionstag am 21. März: Pure Lebensfreude in Videos zum Welt-Down-Syndrom-Tag
Das Archivbild zeigt ein Mädchen mit Down-Syndrom mit ihrer Lehrerin an einer Gemeinschaftsgrundschule in Aachen. Foto: dpa

Der Queen-Song "Don't stop me now ("Halte mich jetzt nicht auf") ist in einem neuen Youtube-Video, das über die Facebook-Seite "Wouldn't Change a Thing"  gepostet wurde, sowohl vom Rhythmus und Textinhalt "tonangebend" für die Lebensfreude von Menschen mit Down-Syndrom aller Altersgruppen.

Das Video-Projekt einer Eltern-Organisation, das bewegende und fröhliche Sequenzen von jungen Menschen mit Down-Syndrom zeigt, will den Zuschauer dafür sensibilisieren, sein bisheriges Wissen und eigene Einschätzungen zum Down-Syndrom zu reflektieren beziehungsweise zu überdenken. Ziel des Projektes ist es, "eine Welt zu schaffen, in der negative, veraltete Wahrnehmungen des Down-Syndroms der Vergangenheit angehören".

Auch der Hamburger Rapper Roger Reddich hat einen Song für den  Welt-Down-Syndrom-Tag komponiert und in Szene gesetzt, in dem er unter anderem singt: "Irgendwie anders und irgendwie normal - kleines bisschen extra, irgendwie egal..." Ideengeber hierfür war der  Verein "KIDS Hamburg " (Kompetenz- und Infoszentraum Down-Syndrom). Auf musikalische Weise möchten der Rapper und der Verein für Toleranz werben, Berührungsängste abbauen und zugleich Aufklärungsarbeit leisten. 

Den Song-Text hat der Hamburger Musiker auch für seine Nichte Maja geschrieben, die ebenfalls das Down-Syndrom hat. 

Am Donnerstag (21. März) läuft in deutschen Kinos zudem der neue Film „Die Goldfische“ an, in dem Luisa Wöllisch  - neben Axel SteinTom Schilling und Jella Haase - eine Hauptrolle spielt. Die 22-Jährige mit Down-Syndrom hat über drei Jahre eine Schauspielausbildung an der Freien Bühne München absolviert. „Man braucht ein hartes Fell, du musst durchhalten können. Wenn du nicht durchhältst, bist du fehl am Platz“, sagt sie rückblickend über ihre Ausbildung.

In „Die Goldfische“ kapert ein querschnittgelähmter Banker den Bus einer Wohngemeinschaft für Behinderte, um Schwarzgeld aus der Schweiz nach Deutschland zu schmuggeln. Die Fahrt im Chaos...

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