„Vision“ für Münster
Verein zur Förderung der populären Kultur veranstaltet die „New-Names“-Konzerte

Münster -

Der Name klingt noch etwas sperrig, das Anliegen aber ist durchaus flott: Der münsterische Verein „Vision“ trägt den Untertitel „zur Förderung der populären Kultur“. Dahinter steckt eine Riege alter münsterischer Haudegen, die jungen Künstlern neue Möglichkeiten der Präsentation bieten möchten. Das augenfälligste Projekt ist die Konzertreihe „ New Names“, die der Verein zusammen mit den Westfälischen Nachrichten im Jovel veranstaltet.

Dienstag, 22.04.2014, 09:04 Uhr
Veröffentlicht: Dienstag, 22.04.2014, 09:04 Uhr
„Vision“ im Jovel: Der Verein zur Förderung der populären Kultur veranstaltet die „New Names“-Konzerte. Warum, das erklärte der Vorsitzende Hartmut Wendt (kleines Foto) im Video-Interview mit den Westfälischen Nachrichten.
„Vision“ im Jovel: Der Verein zur Förderung der populären Kultur veranstaltet die „New Names“-Konzerte. Warum, das erklärte der Vorsitzende Hartmut Wendt (kleines Foto) im Video-Interview mit den Westfälischen Nachrichten. Foto: Gunnar A. Pier

Entstanden ist der „Vision“-Verein aus einer Initiative, die für den Erhalt des Jovels kämpfte. ihrer als die Music Hall von seiner angestammten Stelle an der Grevener Straße verschwinden musste, war er zunächst heimatlos. „In Münster fehlte ein Musiktempel“, erinnert sich Hartmut Wendt , heute Vorsitzender des eingetragenen Vereins. Deshalb engagierten sich die „Saurier fürs Jovel“.

"Vision"-Vorsitzender im Video-Interview

Als das Jovel auf dem ehemaligen Kiffe-Gelände eine neue Heimat fand, war das Ziel erreicht. Doch die Engagierten wollten ihren gemeinsamen Schwung weiter nutzen. So entstand der Verein „Vision“, zu dessen Vorstand auch heute noch Jovel-Chef Steffi Stephan gehört. Idee ist es, Künstler jeglicher Couleur zu unterstützen. „Wir wollen uns gar nicht auf Musik konzentrieren“, erklärt Vorsitzender Wendt. Tanz, Malerei, Literatur und selbst die Kochkunst hat der Verein im Blick. Doch bald stellte sich heraus, dass es ein „mühsames Arbeiten ist und es viele Hürden gibt“. Auch finanzielle: Sponsoren sind nicht immer leicht zu finden, obwohl der Verein als gemeinnützig anerkannt ist und Spenden somit steuerlich abgesetzt werden können.

„Aber jetzt hat sich alles zum Guten gewandt“, findet Wendt und verweist auf die „ New Names “-Reihe. Seit Jahresbeginn 2014 lädt der Verein an jedem ersten Freitag im Monat jeweils drei Bands ein, im legendären Jovel aufzutreten. Kostenlos ist das für die Bands und auch fürs Publikum. Möglich macht das unter anderem die Unterstützung der Sparkasse Münsterland-Ost . „Es ist gnadenlos, was da abgeht“, beschreibt Hartmut Wendt.

Die Reihe wird im Jahr 2015 fortgesetzt. Dann finden die Konzerte an jedem zweiten Donnerstag im Monat statt.

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