Von Klassik bis Rock
New-Names-Bands bieten Musik jenseits von Schubladendenken

Münster -

Zum letzten Mal in diesem Jahr kamen am Donnerstagabend drei junge Bands ins Jovel und hatten die Chance, sich einem größeren Publikum vorzustellen

Montag, 12.12.2016, 07:12 Uhr

Groovig-angefunkter Soul-Pop: Was bitte ist das? Die Band Gievenback hatte die Antwort parat.
Groovig-angefunkter Soul-Pop: Was bitte ist das? Die Band Gievenback hatte die Antwort parat. Foto: Sascha Heller

Den Anfang machte die Solokünstlerin Ley: Mit Gesang und Akustik-Gitarre stimmte sie auch einige sehr ruhige Songs an. Zu Recht wurde sie dem Publikum als Singer/Songwriterin vorgestellt: Ihre deutschen und englischen Texte hatten am meisten Tiefe.

Im Anschluss stellte Manjaro seinen experimentellen Pop vor. Die Songs der Band verbanden wunderbar die verschiedenen Vorlieben der Bandmitglieder, die von Klassik bis Jazz und Rock alles abdeckten. Nachdem das Konzert sehr entspannt gestartet war, steigerte Manjaro langsam die Stimmung, bis das Publikum in Tanzlaune kam.

Ebenso bunt ging es weiter mit Gievenback: Die Band aus Münster verband Pop mit Soul- und Funkeinflüssen, unterlegt wurde das Ganze mit starken Grooves.

Ausgerechnet unter dem Label „Pop“ wurde also eine unglaublich frische Musik geboten, die sich jenseits des üblichen Einheitsbreis aus den Charts bewegte. Jovel-Hausherr und Konzertbetreuer Steffi Stephan will damit auch das Schubladen-Denken in der Musik aufbrechen: „Musik ist wie Emotionen – man kann sie nicht einsperren“. Die drei Bands waren Beweis genug dafür.

Seit Januar 2014 spielen monatlich drei junge Bands im Jovel – und genießen so eine erstklassige Auftrittsmöglichkeit.

Möglich macht es der gemeinnützige Verein „Vision“ zur Förderung der populären Kultur zusammen mit den Westfälischen Nachrichten . Er griff ein Konzept auf, das es schon vor vielen Jahren unter dem selbem Namen in der Leeze an der Grevener Straße gab.

Feedback bekommen die Bands nicht nur vom Publikum, das keinen Eintritt zu zahlen braucht, sondern auch von Profis, die Tipps geben. Immer dabei ist Steffi Stephan, „Vision“-Vorstandsmitglied, aber auch Gäste wie Panikorchester-Gitarrist Hannes Bauer .

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