New Names
Begeisternder Musik-Mix auf der Jovel-Bühne

Münster -

Was bekommt man, wenn man einen Singer-Songwriter, Garagenpop und Rock mischt? Ein tobendes Publikum. Die Erfahrung durften zumindest die Musiker machen, die dieses Mal bei „New Names” im Jovel auftraten. 

Freitag, 23.02.2018, 12:02 Uhr

New Names : Begeisternder Musik-Mix auf der Jovel-Bühne
Wilhelm Dröhn rockte bei „New Names“ mit Lederjacke und Stirnlocke die Jovelbühne. Foto: Claus Röttig

Bei dem Vorspielen, das von Steffi Stephan und seinem Team vom „Verein zur Förderung der populären Kultur Münster” regelmäßig veranstaltet wird, ging es dieses Mal kontrastreich zu.

„Damals ist das Vorspielen unter dem Motto New Names for Tolerance entstanden”, erinnert sich Steffi vor dem Konzert. Auch heute stehe der Name noch für die Toleranz in der Musik. „Denn es gibt keine gute oder schlechte Musik: Musik sind Emotionen, die man ausleben und ausdrücken will.” Daher gebe es auch so eine abwechslungsreiche Zusammenstellung.

Alle auf Deutsch, alle verschieden

Dieses Mal traten Moritz Schmidt als Singer-Songwriter, die Soeckers mit dem eigens kreierten Stil Garagenpop und Wilhelm-Dröhn-Band mit Hard Rock an, um die wertvollen Tipps von Stephan zu bekommen. „Ich bin schon so lange im Geschäft, da meine ich, dass ich schon das eine oder andere anmerken kann”, lacht der Musiker. Und die Teilnehmer nahmen dankend an, genau so wie den dazu gehörenden Videodreh und die Analyse des Auftritts. „Dabei meinen wir die Kritik nur konstruktiv, wollen den Musikern auf ihrem weiteren Weg helfen.”

Das New-Names-Konzert am 22. Februar 2018 in Bildern

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  • New Names-Konzert im Jovel am 22.02.2018

    Foto: Claus Röttig
  • Auf der Bühne: die Soeckers 

    Foto: Claus Röttig
  • Die Band aus Ahaus pflegt den eigens kreierten Stil "Garagenpop".

    Foto: Claus Röttig
  • Die Jungs griffen dabei schon etwas härter in die Gitarrensaiten.

    Foto: Claus Röttig
  • Singer-Songwriter Moritz Schmidt ließ es auf der Akkustikgitarre eher ruhig zugehen.

    Foto: Claus Röttig
  • Er sang - wie alle an diesem Abend - Lieder auf Deutsch.

    Foto: Claus Röttig
  • Zum Abschluss kam Wilhelm Dröhn auf die Bühne.

    Foto: Claus Röttig
  • Die Band aus Burgsteinfurt war kein bisschen leise.

    Foto: Claus Röttig
  • Der Bandname "Wilhelm Dröhn" ergab sich in Anlehnung an die mehr als 50 Jahre alte Höfner-Bassgitarre von Bandmitglied Wacky Wacker.

    Foto: Claus Röttig
  • Ihre Songs handelten von Cognac bis zur großen Liebe.

    Foto: Claus Röttig
  • Am Ende des Abends war das Publikum im Jovel begeistert.

    Foto: Claus Röttig

Eins hatten alle Bands gemeinsam: Die Musiker sangen selbst geschriebene Stücke auf Deutsch. Dabei hätten aber die Bands nicht unterschiedlicher sein können. Während Moritz Schmidt es eher ruhig auf der Akkustikgitarre angehen ließ, griffen die Soeckers aus Ahaus schon härter in die Gitarrensaiten. Dabei passte der Begriff Garagenpop durchaus: Denn die Musiker erinnerten ein wenig an die berühmten Bands, die ihre Wurzeln in Papas Garage hatte – nur eben auf professioneller Basis.

Dröhn kein bisschen leiser

Den Abschluss bildeten Wilhelm Dröhn – und sie waren wohl auch mit Abstand die ältesten Rocker auf der Jovelbühne. Das bedeutete aber nicht, dass sie deswegen auch nur ein bisschen leiser wären. In Lederjacke und Schlangenlederstiefeln stiegen sie ganz in Geschichten von Cognac bis zur großen Liebe ein.

Allerdings hatten die Band nicht den Anspruch, gegeneinander anzutreten, sondern jeder verfolgte seinen eigenen Stil. „Es geht uns um die Menschen, die Lust haben, Musik zu machen. Das ist keine Frage von Alter oder Stil”, so Stephan. Aber alle seien unglaublich wissbegierig.

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